FSG Goldebek - Arlewatt
| Training: |
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Montags und Mittwochs um 19.30 Uhr - 21:00 Uhr auf dem Sportplatz in Joldelund Freitags von 19:00 - 20:30 Uhr auf dem Sportplatz in Arlewatt |
| Kader 2011/2012 1. Frauen Schleswig - Holsteinliga |
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Tor: Heidi Sievers, Abwehr: Kristine Engel, Katja Schafferus (Laufbahn beendet ), Maike Wohlert ,Christina Greve, Jennifer Hübner ( pausiert Ausbildung), Janina Schmidt, Lena Frank, Lenke Nicolaisen Theresa Ketelsen ( Laufbahn beendet) , Alena Ketelsen (Laufbahn beendet ) Mittelfeld: Bente Görrissen, Katja Johannsen ( pausiert Studium) , Carina Meyer ( Arbeitsplatz HH), Deborah Manigel ( pausiert Verletzung), Marica Kahrmann, Heike Reinecke , Wencke Jessen ( pausiert Ausbildung ), Sturm: Meike Thiesen ( pausiert Verletzung) , Lena Frank, Nadine Brandt, Sebat Yesil Sara Marie Siefert ( pausiert Ausbildung ) Trainer Ralf Meyer 25866 Mildstedt, Straatweg 13 Mildstedt Tel 04841 74199 Handy 01757417758 e-Mail ralfm.s04@t-online.de
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| Kader 2010/11 2.. Frauen Kreisliga NF |
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Tor: Manuela Grambau , Tanja Hansen , Abwehr: Birgit Raddatz, Kathrin Thomsen, Corinna Schmidt, Ivonne Carstensen, Carina Matthiesen, Levke Meier, Franziska Nielsen, Denise Görtzen , Mittelfeld: Alena Schnöwitz, Lena Carstensen, Annika Thomsen, Antje Wentorp, Levke Hansen , Nicole Clausen , Janin Boll , Julia Barzel, Denise Kersting , Dominique Lantau, Anka Thomsen Sturm: Kerrin Hansen, Tanja Hansen, Conny Paysen, Svenja Krüger, Eva Marie Sörensen, Manon Ketelsen ainer Andreas Boyens, Bordelum 04671 6008674 Handy 015153111419 |
Ziel:2011 / 2012
1.Frauen : Platz 10 es wird ein Kampf gegen den Abstieg = wurde am 12.11.2011 vollkommen abgemeldet.
2.Frauen : Platz 1 - 4 + Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Nord
Spielberichte der Serie 2011/2012
Von Bertus Bold <Bertus.Bold@shfv-kiel.evpost.de> Gesendet Mo 14.11.2011 13:05 An FSG Goldebek/Arlewatt <pv04070511@shfv-kiel.evpost.de>; MTV Leck
<pv04070477@shfv-kiel.evpost.de>; SG Eider 06
<pv04070457@shfv-kiel.evpost.de>; SG Ladelund/Achtrup (/Leck-Karrharde)
<pv04070486@shfv-kiel.evpost.de>; SG Langenhorn/Enge-Sande
<pv04070516@shfv-kiel.evpost.de>; SV DOERPUM
<pv04070443@shfv-kiel.evpost.de>; TSV ROT-WEISS NIEBUELL <pv04070480@shfv-kiel.evpost.de> Cc 1. Vorsitzender KFV NF
<hans-juergen.froehlich@shfv-kiel.evpost.de>; Vorsitzender Kreisgericht NF <herbert.christiansen@shfv-kiel.evpost.de>
Betreff Zurückziehen einer Mannschaft aus der Kreisliga / Wiederholungsspiele
Werte Sportfreundin, werter Sportfreund,
ich bitte um Beachtung der Anlage und ggf. Weiterleitung an den/die Zuständigen Personen Ihrer Frauenmannschaft.
Zurückziehen einer Mannschaft aus der Kreisliga
Werte Sportfreundin, werter Sportfreund,
die FSG Goldebek-Arlewatt hat am 12.11.2011 die 1. Frauen-Mannschaft der FSG Goldebek-Arlewatt gemäß. §20 der Spielordnung zurückgezogen. Die Änderung wurde im DFB-Net bereits eingearbeitet, die jeweiligen Gegner sind b. a. w. spielfrei.
Durch den Rückzug wird die zweite Mannschaft automatisch zur 1. Mannschaft, die Namensänderung im DFB-Net erfolgt in kürze.
Dadurch werden auch die im Schreiben vom 28.09.2011 getroffenen Entscheidungen hinfällig, d. h. alle Mannschaften der Staffel haben die gleichen Rechte und Pflichten, alle Spielerinnen, die eine gültige Spielerlaubnis besitzen, dürfen in den verbleibenden Meisterschaftsspielen auch eingesetzt werden.
Beantragte Spielwiederholungen können ohne Zustimmung der FSG Goldebek/Arlewatt nicht genehmigt werden, da bei Austragung dieser Spiele kein Verstoß gegen den § 55 der Spielordnung vorlag. Sollte bis zum 30.11.2011 keine entsprechende Erklärung seitens der FSG G/A vorliegen, wird dieser Punkt als erledigt angesehen.
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diese Maßnahme ist das Rechtsmittel der Beschwerde gemäß §47 der Rechtsordnung möglich. Sie ist innerhalb von 7 Tagen nach Zugang des Schreibens, mit schriftlicher Begründung innerhalb weiterer 14 Tage beim Vorstand des Kreisfussballverbandes einzulegen.
Anschrift: Hans-Jürgen Fröhlich, Küstersmeede 9, 25821 Breklum
Mit sportlichen Grüßen
Bertus BoldVorsitzender Kreis-Frauen-
und Mädchenausschuß NF
Ich hoffe, das dieses Schreiben der letzte Schriftverkehr in Sachen FSG Goldebek/Arlewatt ist und wir uns nun wieder auf das Fussballspielen konzentrieren.
Rückfragen gerne an mich!
Mit sportlichen Grüßen
Bertus Bold
Vorsitzender Frauen- und Mädchenausschuss NF
12.11.2011 Stellungnahme Werner
Ketelsen :
FSG Goldebek-Arlewatt in der Kreisliga , Frauen- und Mädchen ,
KFV NF Vorsitzender Hans-Jürgen Fröhlich & Hallo Bertus,
Vielen Dank für die Bereitschaft eine sportliche Lösung für unsere FSG und für die Frauenkreisliga NF zu schaffen und
die Terminvereinbarung am 14.11.2011 in Friedrichstadt mit den verantwortlichen Vereinen aus NF.
Nach diesem Termin verbleibt das Entsetzen über die geistig-sportliche "Unbeweglichkeit" einiger Anwesenden.
Ich hatte gehofft, nach unserem "Friedensangebot" wäre es zur Ruhe gekommen, doch unsere Daumenschrauben
sollten noch weiter angezogen werden. Unsere Mädels hatten mit ihrer eigenen Entscheidung zum Rückzug der 1. Mannschaft
die Vorlage gegeben und mit dem Vorschlag, eine "Restkaderliste" zu erstellen, damit alle Teams sehen, wir spielen NICHT
mit der halben 1., die übrigen Vereine besänftigen wollen. Aber was passiert? Der freiwillige Vorschlag wird zu einem Bumerang
und zu einem "Einsatzverbot" verdreht und gleichzeitig sollen die bisherigen Spiele unserer Ex-2. Mannschaft nachgeholt werden.
Mit anderen Worten sollen wir immer weiter bestraft werden.
was ist bisher geschehen:
->
Durch diverse Verletzungen die bei einigen Spielerinnen das " Fußballaus
" bedeuten,
Lehrstellen/ Studienantritte in andere Bundesländer mussten wir über den Rückzug der ersten Mannschaft entscheiden.
-> Mit dem Rückzug aus der SH-Liga haben wir uns zuerst selbst bestraft.
-> Wir hatten vorab telefonisch die mündlichen Zusagen von SHFV und KFV NF Verantwortlichen
für einen Spielbetrieb unserer 1.+ 2. in der Kreisliga NF ohne Beschränkungen/Auflagen
Durch eine Fehlberatung des Justiziars und Geschäftsführers des SHFV Herrn Felchner
durften wir in der Kreisliga NF mit beiden Mannschaften praktisch ausserhalb der Wertung spielen , (Strafe)
-> Nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war, spielte aber niemand gegen uns, sondern es wurden ständig Ausreden vorgetragen,
um den Spielen aus dem Weg zu gehen (Strafe).
-> Zudem wurden die Mädels ständig über Internetforen oder "face to face" angefeindet (Strafe).
-> Nachdem die Mädels so "weichgeklopft" waren, dass sie aus eigenen Stücken auf's Weiterspielen
als Mannschaft der 1. verzichtet haben (Strafe), sollte Ruhe einkehren.
-> Doch jetzt soll den wenigen, die zur Not in der 2. ausgeholfen hätten, dieses verboten werden (Strafe).
-> Man kann doch den mitgliedsbeitragzahlenden Spielerinnen das Fussballspielen nicht verbieten.
Ausserdem
soll die 2. die gewonnenen Spiele nachholen, warum??? (Strafe).
(sondern gutgläubig durch eine Fehlinformation eines Justitiars) nur einmal bestraft werden.
Momentan erleben wir von der FSG ganz neue Dimensionen von "Bestraftwerden".
Traurig ist das unsportliche Verhalten einiger Beteiligten, dass kein Entgegenkommen der beteiligten Vereine zu erkennen war.
Meines Wissens ist es jetzt legitim, dass wir ganz normal mit allen Rechten und Pflichten und allen einsetzbaren Spielerinnen
in der Kreisliga spielen dürfen. Wenn andere Vereine vor 7 Wochen darauf gepocht haben, dass wir rechtswidrig gehandelt haben
und man sich an die Spielordnung halten muss, fordere ich dieses Recht jetzt auch für uns ein.
Ich bin ein Entscheidungsträger des TSV Goldebek (der federführend in der FSG ist), wir werden uns vehement gegen die oben
angeführten
fragwürdigen "sportlichen??" Lösungsmöglichkeiten stemmen.
Bei mir ist bei dieser "Schmierenkomödie" der letzten Wochen schon lange die Schmerzgrenze erreicht.
Mir ist auch nicht klar, warum es zu so einer "Hetzkampagne" kommen konnte.
Fussball soll doch nur die schönste Nebensache der Welt sein und der SHFV ist kürzlich auch für seine
Aktion "Schleswig-Holstein kickt fair" ausgezeichnet worden.
Aber dieser Slogan muss wohl an einigen vorbeigegangen sein.
In den ganzen Jahren war die FSG immer bemüht, mit allen Vereinen gute Kontakte zu haben,
egal wo diese Mannschaft spielte. Leider haben einige wenige in dem Moment, wo es einem schlecht geht,
nichts Besseres zu tun als noch draufzuschlagen.
Ich
schere natürlich nicht alle über einen Kamm, denn es sind ja wirklich nur
wenige.
und oder andere Verein seine Meisterschaftsträume damit gefährdet sieht, reagiert man pikiert, das ist auch verständlich.
Nur hätte man sich bei jahrelangen guten Kontakten auch vorher mal erkundigen können, bevor man "losholzt".Mein und unser Frust in dieser unangenehmen Angelegenheit trifft natürlich nicht Euch, denn Ihr habt Euch bemüht,
uns zu verteidigen. Leider sind einige so verbohrt und nicht bereit, sich zu bewegen, sondern lieber noch einen draufsetzen.
Und
gerade deshalb bestehen wir nun auf unser Recht.
Unsere Fussballfrauen haben in den letzten Wochen eine Menge durchmachen müssen (und der Kader schrumpft leider weiter).
Sie waren von mir enttäuscht, weil sie sich nicht richtig vertreten fühlten, aber uns wurden nach unserer 1. Entscheidung
(Rückzug aus der SH-Liga) alle sportlichen und rechtlichen Entscheidungen vorgegeben.
Uns waren die Hände gebunden und wir fühlten uns als Spielball der anderen.
Aber jetzt sind unsere Hände frei und wir lehnen alle "sportlichen??" Lösungsvorschläge der anderen ab.
Ich habe in einer Mail an den SHFV 1. Vorsitzenden H.L.Meyer meinen Rücktritt als 1. Vorsitzender des TSV Goldebek eV angekündigt.
Damit wollte ich meinen Unmut und meine Enttäuschung ausdrücken und unterstreichen.
Mein Rücktritt ist bereits seit März 2008 und nochmals 2010 mit allen Funktionären des TSV Goldebek abgestimmt.
Ich wollte nicht meine treuen Verbundenen im Verein und in der FSG treffen.
Ralf Meyer und Andreas Boyens haben sich immer
sehr fair, vorbildlich und toll für alles in der FSG eingesetzt.Und ich wollte auch nicht die Frauen und Mädchen enttäuschen, die Spielgemeinschaft der FSG Goldebek-Arlewatt
liegt mir immer noch sehr am Herzen.
Natürlich werde ich meine ehrenamtliche Aufgabe noch bis Ende März 2012 zu Ende erfüllen.
Ich wünsche allen Fußballfreunden der FSG Goldebek-Arlewatt in Zukunft wieder viel Freude und Erfolg beim Fußballspielen.
Mit sportlichem Gruss Werner Ketelsen
Sonntag,
11. 09 2011 FSG Goldebek-Arlewatt vs SSC Hagen Ahrensburg 1:6 (1:3)
hier
der Bericht zur nächsten Klatsche.
Mit
einer gezwungermassen personell bedingt wiederum neu formierten Mannschaft trat
die FSG gegen das hoch favorisierte und auf die Regionalliga fixierte Team vom
SSC Hagen Ahrensburg an. Motiviert bis an die Haarspitzen erspielte sich
der Gastgeber die erste hochkarätige Torchance, als zunächst Sebat Yesil völlig
frei vor der gegnerischen Torhüterin den Ball verstolperte und anschließend Marica
Kahrmann dasselbe Missgeschick unterlief (11.). Im Gegenzug kam Ahrensburg zu
einer Ecke und Maie Stein drosch den zu kurz abgewehrten Ball zur Gästeführung
ins Netz, 0:1 (12.). Die Nordfriesinnen waren geschockt - wie in den Vorwochen
-, schienen sehr verunsichert und liessen Rike Bohm mutterseelenallein durch's
Mittelfeld traben, bis sie ohne Gegenwehr den FSG-Strafraum erreichte und Heidi
Sievers überwinden konnte, 0:2 (17.). Der frühe klare Rückstand
schien aber endlich die Lebensgeister des Gastgebers wieder zu erwecken. Man kämpfte
sich ins Spiel zurück und Bente Görrissen überwandt mit einem abgefälschten
Distanzschuß die Gästetorhüterin, 1:2 (22.). Das Spiel wogte jetzt hin und
her mit Torchancen auf beiden Seiten und Sebat Yesil schob bei der grössten
Möglichkeit die Lederkugel an der bereits am Boden liegenden SSC-Torhüterin,
aber auch am Tor, vorbei (38.). Julie Sidow schockte den aufopferungsvoll kämpfenden
Gastgeber kurz vor der Pause mit einem Kunstschuß aus 20m, 1:3
(42.).
Die FSG hatte sich einiges für die 2. Halbzeit vorgenommen, bot dem spielerisch überlegenen Gast auch den offenen Kampf an, doch als Jana-Lisa Wöbcke, 1:4 (54.) nach Eckball, und Lisa Stein-Schomburg, 1:5 (62.) nach Deckungsfehler, weitere SSC-Treffer erzielten, war der Drops gelutscht. Auf Gastgeberseite war man zwar weiterhin bemüht, doch einige Spielerinnen liessen schon die Köpfe hängen. Folgerichtig fiel nach zu kurzem Rückpass auf Heidi Sievers, den Lisa Stein-Schomburg erlief, das 1:6 (85.)
Sievers
- Engel, Wohlert, Greve - Johannsen, Reinecke - Lorenzen, Görrissen, Hübner -
Kahrmann, Yesil
Eingewechselt: Raddatz, Brandt
Von der Einstellung war es für mein Team ein ganz anderes Spiel wie in der Vorwoche in Russee. Man war bereit sich für die Mannschaft aufzuopfern, obwohl alle wussten, wir sind mit dem letzten Aufgebot aufgelaufen und spielen gegen den Topfavoriten. Ein besonderer Dank gebührt dabei Nadine Brandt, die nachmittags noch in Vaale (Kreis Steinburg) Landesmeisterin im Boßeln wurde (Teilnahmepflicht, da sie im nächsten Jahr zur Europameisterschaft nach Italien möchte und es auch hoffentlich schaffen wird), sich ins Auto schwang und Papa sie nach Nordfriesland "flog". Nach dieser einkalkulierten und auch am Ende klaren, aber zu hohen Niederlage werden wir am kommenden Wochenende mit einem hoffentlich wieder etwas mehr aufgefüllten Kader die nächste Aufgabe gegen Rot-Schwarz Kiel annehmen und angehen. ralf
Die Anfangsbemühungen der FSG in der 2. Halbzeit wurden schnell zunichte gemacht, als nach einem Zweikampf im Strafraum der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Femke Thede ließ sich die Chance nicht nehmen und machte ihr 4. Tor, 4:0 (50.). Fast im Gegenzug hatte Bente Görrissen eine Doppelchance, zuerst ein Kopfball nach einer Ecke, abgewehrt, und den Nachschuß setzte sie ans Aussennetz (52.). Ein Mißverständnis im FSG-Fünfmeterraum nutzte Saskia Gnutzmann zum nächsten Treffer, 5:0 (59.). Die Nordfriesinnen agierten immer ängstlicher und gingen kaum mehr in Zweikämpfe. Katja Schneider machte es ihrer Mitspielerin Thede nach und donnerte das Leder aus 20m in den Winkel, 6:0 (71.). Dieselbe Spielerin trat zum nächsten Elfmeter an, nachdem einer FSG-Spielerin der Ball an den Arm gespielt wurde, 7:0 (75.). Weil der Gastgeber weiterhin auf's Tempo drückte und noch weitere Treffer erzielen wollte, kam die FSG in der Schlußphase zu einigen guten Konterchancen. Einen zu kurz abgewehrten Schuß von Bente Görrissen drückte Nadine Brandt über die Linie, 7:1 (83.) und der nie aufsteckenden Bente war es vorbehalten in der letzten Minute nochmals den gegnerischen Kasten nur um Zentimeter zu verfehlen (90.).
Sievers
- Wohlert, Thomsen, Engel - Lorenzen, Meyer, Johannsen, Greve - Görrissen -
Brandt, Yesil
Eingewechselt:
Hübner, Kahrmann, Reinecke
Was
soll ich nach so einem Spiel sagen? In der Vorwoche waren trotz klarer
Niederlage gute Ansätze zu sehen, heute kaum. Die jungen oder neuen
Spielerinnen waren bemüht, doch sie können ein SH-Liga-Spiel noch nicht
tragen und die erfahrenen (obwohl ja auch noch jung an Jahren) haben sich
versteckt und wollten keine Verantwortung übernehmen. Zweikämpfen ging man aus
dem Weg - man könnte sich ja weh tun - und nachdem man auf der
Verliererstrasse war, gab man sich auf. Einige wenige versuchten sich
gegen diese Klatsche zu stemmen, doch einige sind halt zu wenig für
diese Liga.
Sonntag,
28. August 2011 : FC Riepsdorf vs FSG Goldebek-Arlewatt 6:0 (3:0)
Der Gastgeber begann sehr schwungvoll und Julia Marten hatte gleich zu Beginn zwei gute Einschußchancen, verfehlte ihr Ziel aber überhastet (3., 5.). Der Aussenseiter aus Nordfriesland wollte nicht nachstehen, Bente Görrissen nagelte aus aussichtsreicher Position den Ball am Torwinkel knapp vorbei (7.). Eine Unaufmerksamkeit in der FSG-Defensive brachte die Riepsdorfer Führung. Der FC bekam eine Ecke zugesprochen, die Nordfriesinnen waren noch bei der Raumaufteilung, die Ecke segelte hinein und Alexandra Polley nutzte die Schlafmützigkeit der Gäste per Kopf zum 1:0 (14.). Die FSG zeigte sich nicht geschockt und Bente Görrissen verzog wiederum äußerst knapp (16.). Riepsdorf bestimmte das Spiel, doch die der Not gehorchend umgebaute Mannschaft aus dem hohen Norden, wehrte sich mit allen fairen Mitteln gegen die bekanntermassen ziemlich rustikal auftretenden Gastgeber. Nach einer Ecke wiederum Abstimmungsprobleme in der Gästedefensive - "schlag du den Ball weg, ich hab ihn sicher", Julia Oberst spritzte dazwischen und vollendete zum 2:0 (28.). Doch noch gab man sich nicht geschlagen. Nach einem Schuß aus spitzem Winkel wehrte Daniela Stödt im FC-Tor zu kurz ab, doch Sebat Yesil rutschte der Ball vor'm leeren Tor über den Schlappen (Nervosität im ersten SH-Liga-Spiel???, 30.). Bente Görrissen tauchte völlig frei im Strafraum auf, verlud die Torhüterin, doch der Ball rollte am leeren Tor vorbei (33.). Fast im Gegenzug eine ähnliche Situation wie beim 2. Gegentor. Nach einer gegnerischen Ecke hatte Goldebek-Arlewatt sich dem Ball erkämpft, schlug ihn aber nicht aus dem Strafraum, Larissa Siewert ging dazwischen, 3:0 (35.). Für den Rest der 1. Halbzeit war der Gast auf Schadensbegrenzung aus.
Nach
der Pause wurde das Match offen geführt. Bente Görrissen tauchte nach
Zuspiel von Nadine Brandt allein vor Daniela Stödt auf, doch sie schaffte
es, die schon am Boden liegende Torhüterin anzuschiessen (53.). Nach einer
Stunde fiel dann die entgültige Entscheidung. Julia Oberst stürmte im
FSG-Strafraum auf einen Spielerinnen-Pulk zu, schrie laut auf und fiel dann zu
Boden. Ronja Siemers bedankte sich für das Präsent, 4:0 (59.). Die Beine der
Nordfriesinnen wurden nun immer schwerer, doch - zum x-ten Mal - kam Bente
G. an der Strafraumgrenze frei zum Schuß, doch sie fand in Daniela Stödt ihre
Meisterin (68.). Als sich zum wiederholten Mal zwei FSG-Abwehrspielerinnen
beim Klären der Situation nicht einig wurden, vollendete Julia Oberst
humorlos zum 5:0 (75.). 5 Gegentreffer und keiner aus dem Spiel heraus, die FSG
ergab sich jetzt. Die Riepsdorferinnen wollten noch mehr und spielten die Gäste
nun an die Wand und nach einer schönen Flanke von der rechten Seite schloß
Julia Marten erfolgreich ab, 6:0 (80.). Bis zum Schlußpfiff spielte sich
alles vor'm Gästetor ab, doch mit Glück, einer überragenden Heidi
Sievers und einigen nie aufgebenden FSG-Spielerinnen konnte man das 0:6 über
die Zeit retten :(
Sievers
- Wohlert, Jessen, Engel - Lorenzen, Johannsen, Greve, Hübner - Görrissen
- Brandt, Yesil
Eingewechselt:
Kahrmann, Reinecke, A. Thomsen
Tja, das
ging heute also voll in die Hose. Ich kann meinen Mädels aber nicht böse sein.
Man kann denen, die auf dem Platz gestanden haben, nicht nachsagen, dass sie
sich nicht bemüht haben. Für einige war es das erste SH-Liga-Spiel. Von
dem vor der Saison schon knappen Kader mussten wir schon wieder aus
unterschiedlichen Gründen Abstriche machen und diejenigen, die langsam
herangeführt werden sollten, müssen jetzt schon ins kalte Wasser. Und heute
war uns Riepsdorf in vielen Bereichen überlegen
( Zusammenspiel & Abstimmung, Alter!!, "Robustheit",
"Abgewichstheit" - gibt's das Wort? -).
Die Niederlage heute war verdient, aber zu hoch, da Riepsdorf zwar mehr Torchancen, aber wir einige "100%-ige" hatten. Das heutige Match war kein Massstab und wir müssen darauf hoffen, dass sich der Kader im Laufe der nächsten Wochen wieder auffüllt und wir dann gegen andere Gegner wieder etwas mehr Glück haben. Wir wissen, dass die Trauben in dieser Saison für uns sehr hoch hängen, aber grad die jungen/neuen sind bemüht sie zu erreichen. Es wird nicht einfach, . . ralf
Spielberichte der Serie 2010/2011
Ziel:2010/2011
1.Frauen : Platz 7 und besser und möglichst oben mitspielen
Ist am Saisonende = Platz 9 aber Ziel
erreicht
2.Frauen : Platz 1 - 4 + Aufstiegsrunde zur
Verbandsliga Nord Ist am Saisonende = Platz 2 und
nur knapp die Aufstiegsrunde verpaßt
eine anstrengende Rückrunde erlebte am Ende einen sehr zufriedenen Trainer.
Die 2. Hälfte bot dann Einbahnstrassenfußball. Man hätte meinen können, die FSG spielte bergab oder mit Sturm im Rücken, aber beides war nicht der Fall. Gremersdorf wurde 45 min am eigenen Strafraum festgenagelt und die Strafraumszenen fanden im Minutentakt statt. Die besten Möglichkeiten vergaben Sara-Marie Siefert (48., Pfosten) (50., Kopfball ), Katja Johannsen (67.) Sara-Marie Siefert (71.). Die Erlösung endlich eine Minute später. Katja Johannsen (in 5 Jahren noch nie so oft im Strafraum und so oft auf's Tor geschossen wie heute) traf zum umjubelten Führungstreffer, 2:1 (72.). Und der Dauerbeschuß des Gremersdorfer Tores setzte sich fort: Bente Gärrissen (75., Pfosten), Kathja Johannsen (77., Pfosten), Deborah Manigel (83.) und Bente Görrissen (84.) konnten das Ergebnis höher schrauben, doch es sollte nicht sein. Die FSG fuhr einen hochverdienten und viel zu knappen Sieg im letzten Punktspiel ein.
Sievers - Wohlert, Meyer, Engel - de Vries, Manigel, Johannsen, Hübner - Görrissen - Brandt, Thiesen
Eingewechselt: Siefert, Kahrmann, Lorenzen
Ja, was soll ich sagen. Ich war heute (fast) restlos begeistert von meiner Rasselbande. Sie war ihrem Gegner, mit dem sie vor einigen Wochen noch zu kämpfen hatte, in allen Belangen überlegen. Es war endlich wieder Spielwitz und -freude zu sehen. Wenn das Match 5, 6 oder 7:1 ausgegangen wäre, hätte sich niemand auf Gästeseite beschweren können. Obwohl wir zeitweise in der Rückrunde nur 9 Spielerinnen des SH-Liga-Kaders zur Verfügung hatten und immer wieder durch B-Mädchen und Spielerinnen der 2. auffüllen mussten, haben wir nie gejammert und versucht, die Truppe stark zu reden. Wochen der Erfolgslosigkeit haben am Nervenkostüm (auch des Trainers) gezehrt, doch wir spielen weiterhin da, wo wir hingehören, in der SH-Liga. Wir haben jetzt noch den Kreispokal vor der Brust ( Mi, 25.05. 19:00 Halbfinale gegen SG Eider 06) und ein eventuelles Endspiel in Leck oder Lindholm. Wir wollen eine (nicht unbedingt körperlich, aber durch andere Zwischenfälle nervlich) anstrengene Saison gut zu Ende bringen, uns den Mund abwischen und mit einem hoffentlich wieder tatkräftigen Kader in die neue Saison starten. Ich melde mich dann nochmals, falls wir das Finale gespielt haben sollten.
ralf
endlich wieder ein Erfolgserlebnis.
Der Absteíger aus Grebin zeigt dem Gast aus
Nordfriesland von Beginn an, daß sie dieses Spiel nicht kampflos hergeben
wollten. Der Gastgeber zeigte sich hart in den Zweikämpfen und laufstark, doch
die FSG hielt endlich mal wieder gegen. Es entwickelte sich ein verbissen
geführtes und im Mittelfeld ausgeglichenes Spiel. Die Defensive der
Gastmannschaft stand aber endlich wieder bombensicher. Strafraumszenen
von Grebin blieben Mangelware, aber die FSG tauchte immer wieder gefährlich vor
dem gegnerischen Tor auf. Die aufopferungsvoll kämpfende Nadine Brandt hatte
die größte Einschußmöglichkeit, als sie nach einer kurzen Ablage von
Sara-Marie Siefert den Ball volley knapp über's Tor schoß (30.). Andere Chancen
wurden teilweise überhastet oder unkonzentriert vergeben.
Im 2. Abschnitt wurde das Spiel der Gäste druckvoller und
man erspielte sich etliche Tormöglichkeiten, die immer noch zu leichtsinnig
vergeben wurden oder man scheiterte wie Sara-Marie Siefert, als sie sich allein
durch die ganze TV-Defensive wühlte, an der glänzend aufgelegten Jessica
Wann im Grebin-Tor (73.) Doch der Druck der Gäste wurde immer stärker
und Deborah Manigel war es vorbehalten nach Powerplay im Grebin-Strafraum aus
dem Gewühl heraus das goldene Tor zu erzielen (78.). Grebin versuchte nun alles
nach vorn zu werfen, doch die FSG-Defensive (Maike Wohlert, Wencke Jessen,
Kristene Engel) spielte heute fehlerlos. Auch Deborah Manigel und
Katja Johannsen im zentralen Mittelfeld liessen dem Gastgeber keine Räume.
Stattdessen ergaben sich nun reihenweise Konterchancen, um den Sieg
sicherzustellen, aber man merkte gerade Sara-Marie Siefert die fehlende
Spielpraxis nach ihrer langen Pause an. Auch wenn die FSG in der Schlußphase
ein Eckenfestival feierte, wollte der beruhigende 2. Treffer nicht fallen.
Trotzdem war beim Schlußpfiff der Jubel der Nordfriesinnen groß.
Sievers - Wohlert, Jessen, Engel - de Vries, Manigel, Johannsen, Hübner - Görrissen - Brandt, Siefert
Eingewechselt: Greve
Der Stein, der mir am Ende vom Herzen fiel, war riesig. Die Mannschaft stellte sich heute ganz anders dar wie noch in der Vorwoche. Man fightete um jeden Ball und man merkte allen an, daß sie gewinnen wollten. Auch wenn das Tor recht spät fiel, war ich doch davon überzeugt, daß wir heute als Sieger vom Platz gehen. Dafür haben sich die Mädels etliche Torchancen herausgespielt, von denen irgendwann eine genutzt werden mußte. Du merkst also, daß ich heute sehr zufrieden war, vom Ergebnis und vor allen Dingen von der Einstellung meiner Mädels. So wollen wir auch in die beiden letzten Punktspiele in Ratzeburg und gegen Gremersdorf gehen.
ralf
Samstag 23. April 2011 : TSV Gremersdorf gg FSG Goldebek-Arlewatt 0:0
eine weitere Enttäuschung brachte uns das Nachholspiel am Ostersamstag in Gremersdorf.
Die FSG begann das Match sehr unkonzentriert und fahrig.
Abstimmungsprobleme wegen einiger Umstellungen und schlampiges Passspiel ermöglichten
dem Gastgeber 3 gute Einschusschancen in den ersten zehn Minuten. Heidi Sievers
und Schußungenauigkeiten liessen aber keinen Treffer zu. Die FSG kam nach
dieser Phase langsam besser ins Spiel und erarbeitete sich selbst Tormöglichkeiten.
Corinna Schmidt, Manon Ketelsen, Nadine Brandt oder Bente Görrissen (Latte,
34.) vergaben aber knapp oder zu überhastet. Zwischendurch konnte auch der TSV
noch einen Lattentreffer verzeichnen.
Die 2. Halbzeit begann die FSG spielbestimmend. Einige
Wechsel schienen zu fruchten, denn der Gast aus Nordfriesland ließ den Ball
jetzt phasenweise gut laufen. Doch diese Herrlichkeit hielt nicht lange an. Nach
ca 10 min verfiel die FSG wieder in den alten Trott, bewegte sich nur, wenn es
sein mußte und schien trotz prekärer Tabellensituation nicht bereit, alles für
einen Sieg geben zu wollen. Ein Pfostentreffer des TSV und die 100%igen von
Christina de Vries (70.) und Bente Görrissen/Nadine Brandt (Doppelchance, 82.)
waren die einzigen Highlights des 2. Durchgangs.
Sievers - Wohlert, Jessen, Engel - de Vries, C. Schmidt, Hübner, Thiesen - Görrissen - Brandt, M. Ketelsen
Eingewechselt: J. Schmidt, Kahrmann, Lorenzen
Am kommenden Wochenende fahren zum nächsten Absteiger TV Grebin und hoffen, dass wir dort erfolgreicher sind. ralf
In der ersten Halbzeit deutete noch nichts auf eine klare
Niederlage der Nordfriesinnen hin, denn das Match war anfangs noch ausgeglichen.
Die spielerische Überlegenheit des Tabellenführers machte die FSG durch hohe Einsatzbereitschaft
wieder wett. Beide Mannschaften hatten dabei nur wenige hochkarätige
Torchancen, so daß das 0:0 zur Halbzeit angemessen war.
Die 2. Hälfte begann der Gast mit viel Druck und
hatte gleich mehrere Eckbälle in Folge. Der Dauerdruck wurde belohnt, als
Julia Oberst bereits in der 51. min den Führungstreffer der Gäste
erzielte, 0:1. Noch zeigte sich der Gastgeber nicht geschockt und spielte munter
mit. Nach einer Flanke von Carina Meyer köpfte Bente Görrissen auf's Tor,
doch die gegnerische Torhüterin konnte den Ball aus dem Winkel kratzen (57.).
Vielleicht hätte ein Torerfolg dem Spiel noch einmal eine Wende geben können,
aber stattdessen fiel kurz darauf der 2. Riepsdorfer Treffer. Jennifer Schult
erhöhte auf 0:2 (62.) und die FSG ergab sich in ihr Schicksal. Man merkte in
dem Moment einigen Spielerinnen an, daß sie aufgegeben hatten. Janine Kulow zum
3:0 (75.) und Jessica Junge mit einem sehenswerten Bogenball in den langen
Winkel zum 4:0 (81.) machten den Sack dann endgültig zu.
Sievers - Wohlert, Jessen, Greve - de Vries, Manigel, Meyer, Johannsen - Görrissen - M. Ketelsen, Hübner
Eingewechselt: Brandt, Engel, A. Thomsen
Eine bittere, aber verdiente Niederlage. Das erste Gegentor direkt nach der Pause fiel zu früh. Riepsdorf spielte sich anschließend richtig warm und unsere Gegenwehr erlahmte spätestens nach dem 0:2. Dabei waren die meisten Mädels schon dabei, als wir vor einiger Zeit sogar einen 0:3-Rückstand in Riepsdorf in der Schlußviertelstunde noch in einen Sieg umgewandelt haben. In den letzten 4 Spielen spielen wir nur gegen Teams, die hinter uns in der Tabelle stehen (Grebin, Ratzeburg und 2x Gremersdorf) und da MÜSSEN wir punkten, damit das Unternehmen SH-Liga für uns nicht zu einem vor der Saison nicht erwarteten und bösen Ende kommt.
E N D L I C H . . . .
Die 2-monatige Durststrecke hat ein Ende.
Bei allerbestem Fussballwetter entwickelte sich von Beginn an ein hektisches Spiel. Beiden Mannschaften merkte man an, dass sie das Match gewinnen wollten. Die 1. Halbzeit verlief ausgeglichen mit einigen Torchancen auf beiden Seiten. Es wurde nicht viel im Mittelfeld taktiert, sondern man suchte den Weg in den Strafraum. Nachdem Klausdorf einen Eckball der FSG weit aus dem Strafraum schlug, die komplette Gästedefensive vorrückte, spielte Wencke Jessen von der Mittellinie einen hohen, traumhaften Pass über die Abwehr hinweg, Bente Görrissen stiess aus dem Rückraum nach, tauchte allein vor der Torhüterin auf, köpfte den Ball über diese und ballerte die Lederkugel ins leere Tor, 1:0 (12.). Danach bestimmte zunächst der Gastgeber das Geschehen und hatte durch Christina de Vries, Bente Görrissen und Jennifer Hübner gute Einschußmöglichkeiten, doch Klausdorf kam zurück. Man setzte den Gastgeber permanent unter Druck und hatte ebenfalls einige gute Chancen. Die Pausenführung der FSG war somit zur Halbzeit ein wenig glücklich.
Die 2. Hälfte zeigte ein etwas anderes Bild. Zwar war
Klausdorf weiterhin bemüht, den Ausgleich zu erzielen, doch jetzt war die
FSG-Defensive konzentrierter und liess nicht mehr viel zu. Die einzigen
Torchancen der Gäste entsprangen Standardsituationen. Der TSV drückte, aber meist
war man am Strafraum mit dem Latein am Ende. Der Gastgeber wollte gar nicht mehr
schön spielen, sondern unbedingt gewinnen. Man kämpfte um jeden Ball und
erabeitete sich dabei etliche gute Torchancen, um schon frühzeitig die
Entscheidung zu erzwingen (Bente Görrissen, Manon Ketelsen, Nadine Brandt,
Carina Meyer). Nadine Brandt war es schließlich vorbehalten nach einem
Pass von Carina Meyer an der gegnerischen Abwehr vorbeizulaufen,
allein auf die Gästetorhüterin zuzumarschieren und überlegt zum 2:0
einzuschieben (73.). Der Widerstand der Gäste war entgültig gebrochen,
obwohl sie sich noch bemühten, und die Nordfriesinnen fuhren den Sieg
auf Grund der stärkeren 2. Hälfte verdient nach Hause.
Sievers - Wohlert, Jessen, Engel - de Vries, Manigel, Meyer, Johannsen - Görrissen - M. Ketelsen, Hübner
Eingewechselt: Brandt, Greve
Obwohl nicht alle Mädels 100%-ig fit waren, scheinen sie die Rückschläge der letzten Wochen endlich überwunden zu haben. Bis zur letzten Sekunde haben alle gefightet, um einen möglichen Abstieg zu verhindern. Und wir haben es schließlich selbst "auf dem Fuß". Wir wissen, daß wir eigentlich vom unseren Möglichkeiten in die obere Tabellenhälfte gehören, doch das Schicksal hat uns halt in der Rückrunde übel mitgespielt und wir sind in jeder Woche weiter abgerutscht. Wir werden auch in den letzten Wochen der Saison alles geben, um Nordfriesland weiterhin SH-Liga-Fussball bieten zu können.
"Das kleine gallische Dorf lässt sich nicht unterkriegen". ralf
das "Gewinnen-wollen" war meinen Mädels heute
zwar anzumerken, aber das "Gewinnen-können" fällt uns momentan
sehr schwer.
Der Gast aus Neumünster begann das Spiel tonangebend und
ließ der FSG wenig Freiheiten. Aggressiv in den Zweikämpfen dominierte
Olympia im Mittelfeld und erspielte sich einige Torchancen. Nach ca 10/15 min
erholte sich der Gastgeber vom Anfangsdruck der "Grünen" und kam
besser in die Partie. Nun hatte die FSG mehr Spielanteile, doch die guten
Chancen blieben noch aus. Nach einem Pass in die Spitze von Bente Görrissen
wollte Conny Paysen den Ball über die Olympia-Torhüterin Britta Horns ins
leere Tor lupfen, doch diese klärte außerhalb des Strafraums mit der Hand,
rote Karte (24.). Den anschliessenden Freistoß donnerte Bente Görrissen knapp
am linken Winkel vorbei (25.). Jetzt drückte die FSG. Die beste Einschußmöglichkeit
vergab Nadine Brandt, als sie nach Querpass von Katja Johannsen völlig frei
vorm Gästetor den Ball verstolperte (29.). Kurz vor der Pause nutzte Lilliana
Kroschinski eine Unaufmerksamkeit in der FSG-Defensive, als man den Ball nicht klären
konnte, und traf von der Strafraumgrenze, 0:1 (38.). Die Pausenführung der Gäste
war nicht unverdient, da man sich die besseren Torchancen erarbeitet hatte.
Die 2. Hälfte begann wieder mit einer unruhigen
FSG-Mannschaft, doch jetzt fing man sich schneller. Die numerische Überlegenheit
zeigte langsam Wirkung und die Nordfriesinnen übernahmen das Zepter auf
dem Feld. Nach einer schönen Rechtsflanke von Christina de Vries nagelte
Bente Görrissen die Kugel zum Ausgleich ins Netz, 1:1 (56.). Jetzt war der
Gastgeber am Drücker. Bente Görrissen, Meike Thiesen, Conny Paysen und vor
allen Dingen Nadine Brandt tauchten immer wieder gefährlich am Gästestrafraum
auf, doch es fehlte die Zielstrebigkeit vor dem Tor. Als die
Angriffsversuche der FSG langsam erlahmten, kam Neumünster wieder besser ins
Spiel und erspielte sich - hauptsächlich durch Lilliana Kroschinski - noch
einige gute Torchancen. Die letzten 10 min bestimmte wieder Olympia die Partie,
hatte zahlreiche Eckbälle, doch am Ende blieb es beim letztendlich gerechten
Unentschieden.
Sievers - Wohlert, Jessen, Engel - de Vries, Manigel, Johannsen, Hübner - Görrissen - Brandt, Paysen
Eingewechselt: M. Ketelsen, Thiesen
Das Ergebnis geht natürlich am Ende in Ordnung. Neumünster hatte grad in der Anfangsphase und dann wieder zum Spielende hin ( trotz Unterzahl ) die besseren Torchancen. Zwischendurch hatten wir zwar mehr Spielanteile, doch man merkte meinen Mädels die vielen Niederlagen der letzten Wochen und die dadurch entstandene Unsicherheit an. In der Schlußphase regierte bei uns die Angst vor dem "Vielleicht-schon-wieder-verlieren". Die sportliche Talfahrt hält an, doch noch haben wir es selbst "auf dem Fuß", uns von den unteren Tabellenplätzen zu befreien. Die Mädels dürfen nur nicht an sich selbst zweifeln und müssen an sich glauben, so wie ich an das Team glaube. Wir sind besser, als es die Tabelle aussagt, doch Vorkommnisse im Laufe der Saison, die wir teilweise nicht selbst beeinflussen konnten, haben uns AUCH auf Platz 9 geführt (nicht nur die sportliche Leistung). Jetzt müssen wir mit der nicht erwarteten Situation klarkommen und sie meistern. We will see. ralf
ein torchancenarmes Spiel endete mit einem gerechten Ergebnis und somit wird der Bericht auch nicht so lang.
Sievers - Jessen, K. Thomsen, Engel - de Vries, Manigel,
Johannsen, Hübner - Meyer - Brandt, Frank
Eingewechselt: Boll, M. Ketelsen, A. Thomsen
Aufgrund der weiterhin angespannten Personalsituation kann ich heute mit dem einen Punkt gegen den vermutlichen Absteiger aus Grebin gut leben. Selbst am Sonntagmorgen mußte ich noch alles über den Haufen schmeissen und weitere Mädels der 2. aus dem Bett klingeln. Aber so langsam müssen wir wieder die Kurve kriegen. Sollte es tatsächlich zu 4 Absteigern kommen ( Holstein Kiel und FFC Oldesloe kommen vermutlich zurück aus der Regionalliga ) kann es bei der engen Tabellensituation in der SH-Liga nochmals eng werden. Ich habe heute kein spielerisch schönes Match erwartet, was aufgrund der Besetzung auch schwer möglich war, aber die Mädels haben zumindest gekämpft. Positiv war, dass hinten endlich mal wieder die Null stand und dass Manon Ketelsen nach langer Pause ein zufriedenstellendes Comeback gegeben hat und sie uns hoffentlich in nächster Zeit wieder zur Verfügung steht. Negativ war die Harmlosigkeit vor dem Gästetor und dass wir momentan tabellarisch auf der Stelle treten, bzw. Rückschritte machen.
ralf
mit einer deftigen Klatsche im Gepäck sind wir grad von unserer langen Tour zurück.
Von Beginn an übernahm der Tabellenführer das Zepter auf dem Platz. Dörthe Gollnest schloß auch den ersten Angriff mit dem Führungstreffer ab, 1:0 (1.). Die FSG-Defensive kam nicht zur Ruhe und das Tor von Heidi Sievers stand unter Dauerbeschuß. Jana-Lisa Woebcke war es vorbehalten auf 2:0 zu erhöhen (11.) und das Spiel änderte sich nicht. Nach dem 3:0 (24.) und 4:0 (35.) durch Maie Stein erzielte Miriam von Gönner noch vor der Pause das fünfte Tor (36.). Gelegentliche Konter der Gäste verpufften, ohne viel Gefahr vor's Ahrensburg-Tor zu bringen.
Nach der Pause stemmte sich der Gast anfangs vehementer gegen die sich anbahnende zweistellige Niederlage und versuchte auch mehr für das Spiel nach vorn zu machen. Allerdings blieb es meistens bei den Versuchen. Wiederum Maie Stein setzte mit 2 Treffern das Torfestival fort, 6:0 (60.) und 7:0 (66.). Die schwindenden Kräfte der sich tapfer wehrenden Gäste - auch bedingt durch zusätzliche Verletzungen von Bente Görrissen und Katja Johannsen - luden den Spitzenreiter zu weiteren Treffer ein, 8:0 durch Jessica Timm (78.) und 9:0 durch Hanna Trumpf (89.). Glücklicherweise erfolgte kurz darauf der Schlußpfiff und die FSG war erlöst.
Sievers - Wohlert, A. Thomsen, Johannsen, Engel - Frank, Thiesen, Görrissen, Hübner, Lantau - Brandt
Eingewechselt: Barzel
Es war eine für mich erwartete Niederlage, die auch in dieser Höhe in Ordnung ging. Hagen Ahrensburg hat momentan einen Lauf und ist verdient dort oben in der Tabelle und wir reisten ohne 10 an. Am Samstagnachmittag war, bedingt durch zahlreiche Verletzungen, anstehende Prüfungen in der kommenden Woche oder durch für uns unglückliche Arbeitszeiten, noch gar nicht klar, ob wir für das Spiel überhaupt 11 Spielerinnen zusammen bekommen, da auch unsere 2. ein Punktspiel hatte (übrigens 1:0 in Breklum gewonnen). Wir mussten das System komplett umstellen und man merkte einigen, die sich dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatten und die weite Fahrt mit antraten, an, dass die "Schlagzahl" in der SH-Liga um ein vielfaches höher ist als in der Kreisliga und für sie ungewohnt. Man kann dem Team nicht vorwerfen, dass es nicht bemüht war, doch einige waren einfach überfordert. Wir haken das Spiel schnell ab und wollen in der kommenden Woche mit zurückkehrenden Spielerinnen gegen Grebin Wiedergutmachung leisten.
ralf
2 unterschiedliche Halbzeiten bei bestem Fussballwetter
erlebten wir in Henstedt.
Von Beginn an übernahm der Gast aus Nordfriesland das
Kommando auf dem Feld. Aggressiv in den Zweikämpfen und früh störend zwangen
sie den Gastgeber zu vielen Fehlern. Alena Ketelsen hatte nach Ablage von Nadine
Brandt die erste Hochkarätige, zielte aber knapp drüber (4.). Beate Spiller
nutzte eine Unaufmerksamkeit in der FSG-Defensive, setzte sich auf halbrechts
durch, verzog aber knapp (10.).Die Gäste-Abwehr wurde jetzt konzentrierter und
in der Offensive erarbeitete man sich immer mehr Torchancen. Nadine Brandt,
Bente Görrissen, Jennifer Hübner oder auch Deborah Manigel nahmen Julia
Dorothea Prosch im Henstedt-Tor ständig unter Beschuss, die immer wieder Kopf
und Kragen riskieren musste. Zur Pause war der Gästetrainer mit dem Spiel
seiner Mannschaft, nicht aber mit dem Ergebnis, zufrieden.
Zur 2. Halbzeit hatten sich die Nordfriesinnen mehr Konzentration vor'm Tor vorgenommen, doch eine schlimme Augenverletzung von Theresa Ketelsen lähmte gleich nach Wiederbeginn die FSG (49.). Geschockt vom Anblick ihrer Mitspielerin und dem anschliessenden Abtransport durch die Ambulanz waren die Gäste gedanklich nicht mehr auf dem Platz. Denise Knickrehm nutzte die "Lähmungserscheinungen" und erzielte mit dem nächsten Angriff den Führungstreffer ( 51.). Goldebek-Arlewatt erstarrte in Lethargie und Henstedt hatte jetzt logischerweise mehr Spielanteile, war aber zu schwach um den Gast richtig unter Druck zu setzen und die Entscheidung zu erzwingen. Nadine Brandt erlief sich einen langen Pass in die gegnerische Hälfte, scheiterte aber wieder völlig frei an der Henstedter Torhüterin (62.). Das Match wurde jetzt wieder offener, aber man merkte der FSG an, dass die Beine der Mädchen wohl wollten, aber sie alle in Gedanken woanders waren. Als in der Schlussphase die komplette Gästedefensive in der Vorwärtsbewegung war, um mit der Brechstange noch etwas zu erreichen, nahm Denise Knickrehm einen weiten Ball in die gegnerische Hälfte auf, lief allein auf Heidi Sievers zu und markierte das 2:0 (88.).
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - de Vries, Manigel, A. Ketelsen, Johannsen - Görrissen - Brandt, Hübner
Eingewechselt: J. Schmidt
In der 1. Halbzeit haben wir Schindluder mit unseren vielen Chancen getrieben, später war das Ergebnis für uns nach der schweren Verletzung von Theresa zweitrangig. Die Mädchen standen bei dem Zwischenfall mit Tränen in den Augen auf dem Feld und diese liefen auch wieder nach dem Schlußpfiff. Da war an ein vernünftiges Spiel nicht mehr zu denken und auch ich war mit meinen Gedanken ständig im Hamburger Krankenhaus und nicht auf dem Platz. Nachdem Alena und ich in der Klinik die Diagnose erfuhren, die Mädels im Bus in Kenntnis gesetzt hatten, blieb Alena bei ihrer Schwester in Hamburg und wir traten bedrückt die Heimreise an. So still ist noch keine unserer Bustouren verlaufen. Jetzt hoffen wir alle, dass keine bleibenden Schäden zurückbleiben und uns Theresa irgendwann wieder zur Verfügung steht, egal wie lange es dauert. Ralf
Sonntag 20.2.2011 SV Neuenbrook
gg FSG Goldebek-Arlewatt 2:1 (1:1)
90% aller Fussballspiele in Schleswig-Holstein fielen aus. Nicht ganz so viel Spielerinnen fehlten mir heute und wir fuhren nach Neuenbrook/´Rethwisch, weil dieses einer der 7-8 Spielorte in S-H waren, die bespielbar war. Nach dem Warmlaufen wussten wir, was auf uns zu kam: "Spiel ohne Grenzen" ( Kinderspiele in den 60-/70-ern auf Schmierseife mit Camillo Felgen und Frank Elstner - ich kann mich erinnern ;-) ).
Auf rutschigem Geläuf begannen beide Mannschaften das Spiel vorsichtig, doch Bente Görrissen nutzte die erste Unaufmerksamkeit in der SVN-Defensive, überlief alle und schob den Ball am Tor vorbei (5.). Es war das "Hallo-wach" für den Gastgeber. Neuenbrook setzte jetzt den Gast ständig unter Druck und stellte das umformierte Team unter Dauerdruck. Pfosten, Latte, Heidi Sievers und eine jede Lücke stopfende Theresa Ketelsen verhinderten in dieser Phase die Gegentreffer. Doch Imken Kosel konnte nach einem "Ausrutscher" in der linken Defensive die anschliessende Hereingabe zum Führungstreffer nutzen, 1:0 (27.). Neuenbrook blieb weiterhin tonangeben, konnte allerdings nur Pfosten- und Lattentreffer landen. Kurz vor der Pause fasste die FSG endlich Mut. Nadine Brandt spielte einen Diagonalpass auf Bente Görrissen, die zwar den Ball an Ellen Rehder im SVN-Tor vorbeispitzelte, allerdings auch am Tor (40.). Nach einem gut vorgetragenen Angriff über die linke Seite kam Nadine Brandt zum Schuß, der Ball strich aber über den Pfosten (41.). Einen Freistoß - getreten von Alena Ketelsen - verängerte wiederum Nadine Brandt per Rückzieher, Meike Thiesen köpfte ein . . . , nein, Ball an den Innenpfosten, doch Meike war zur Stelle und versenkte den Abpraller zum Ausgleich, 1:1 (43.).
Die 2. Halbzeit begann der Gastgeber druckvoll, aber Torchancen blieben rar. Mit fortlaufender Spieldauer übernahm der Gast das Kommando und wurde immer sicherer. Bente Görrissen ( 66., 73.) und Nadine Brandt tauchten völlig frei vor Ellen Rehder ( SVN-Torhüterin ) auf und konnten die Lederkugel nicht unterbringen. In einer Phase, als alles auf den Gäste-Führungstreffer wartete, flog ein lang geschlagener Flankenball in Richtung Gästetor, Christiane Wisch nahm den Ball direkt, dieser ging gegen den Innenpfosten und rollte ins Gästetor. Die dezimierte FSG-Mannschaft warf nun alles nach vorn, doch der aufgrund der 2.Häfte verdiente Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Jessen - Lorenzen,
Manigel, A.Ketelsen, Hübner - Görrissen - Brandt, Thiesen
Heute habe ich das "andere Gesicht" dieser Mannschaft gesehen. Nach der desolaten Vorstellung in Heide war ich für heute skeptisch, doch dieses Team hat heute alles aus sich herausgeholt.
Wir arbeiten auf das nächste Wochenende gg Riepsdorf hin ( noch kein spiel verloren ) und wir wollen erfolgreich spielen.
Trotz eines eifrigen Räumdienstes auf dem Heider Sportplatz war eine 5cm hohe Schneedecke nicht zu vermeiden, doch der Untergrund war weich und somit war in meinen Augen das Feld auch zu bespielen. Natürlich war es für beide Mannschaften auf dem ungewohnten "Geläuf" nicht einfach, aber die FSG kam sofort gut ins Spiel. Von Beginn an setzte sich der SH-Ligist am und im Strafraum des Gastgebers fest und erarbeitete sich Torchancen im 2min-Takt. Doch der erlösende Treffer wollte nicht fallen. Mal blieb der Ball kurz vor der Torlinie im Schnee liegen oder ein Abwehrbein, die Torhüterin oder die Gästespielerinnen selbst waren sich im Weg. Nach ca 15/20 min erlahmte der Anfangselan, doch die FSG kontrollierte weiter das Spiel. Als die Gäste kurz vor der Pause das Tempo nochmals anzogen, fiel aus heiterem Himmel der Führungstreffer von Heide. Selbst in Ballbesitz wurde der Ball im eigenen Strafraum nicht herausgespielt, sondern es wurde "rumgedaddelt". Anna Rogge spritzte zielstrebig zwischen die unentschlossene Abwehr der FSG und vollendete zum 1:0 (40.). Der Gast antwortete mit wütenden Angriffen und fing sich fast das 2. Gegentor, als Carina Meyer ausrutschte und eine Heider Stürmerin allein auf's Tor zulief, doch Heidi Sievers konnte klären. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit köpfte Bente Görrissen, nachdem die Heider Torhüterin einen Freistoß von Carina Meyer zu kurz abwehrte, zum Ausgleich ein, 1:1 (45.).
Die 2. Hälfte begann wieder mit einer überlegenen
FSG-Mannschaft, doch die Torchancen waren jetzt nicht mehr so zahlreich wie in
Hälfte 1. Trotzdem gab es für den Gast genug Möglichkeiten das Spiel
endlich zu entscheiden. Als die FSG in der Schlussphase einige Spielerinnen
verletzungsbedingt vom Feld nehmen musste, kam Heide noch zu einigen
Strafraumszenen.
Die Verlängerung brachte den Zuschauern ein "Deja-vu", als die Gästedefensive wiederum in Ballbesitz am eigenen Strafraum nur herumstocherte und Anna Lüders den Ball maßgerecht auf den Fuß legte, die die erneute Führung für Heide erzielte, 2:1 (94.). Wer jetzt dachte, der SH-Ligist zieht das Tempo nochmals an, um sich gegen die Niederlage zu stemmen, sah sich getäuscht. 'Müde(??)' durch den tiefen Schnee, gehandicapt durch angeschlagene Spielerinnen, die jetzt mit 'durchgezogen' werden mussten, . . . Zwar tummelten sich ständig bis zu 20 Spielerinnen im und am Heider Strafraum, aber durchdachte Aktionen blieben Mangelware. Beim "Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand"-Anrennen lief man sich immer wieder an der dichtgestaffelten 10er-Abwehrkette fest.
So hieß mit dem Abpfiff der 4. Halbfinalist im
SHFV-Lotto-Pokal völlig überraschend Heider SV.
Sievers - Wohlert, Meyer, Engel - de Vries, Manigel, A. Ketelsen, Greve - Görrissen - Siefert, Hübner
Eingewechselt: Jessen, Brandt
Gestern abend sah ich mich noch nicht in der Lage einen Bericht abzugeben. Zu tief saß ( und sitzt noch immer ) der Stachel der Enttäuschung. Wir hätten die Riesenchance gehabt zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale in Kiel oder Lübeck zu erreichen ( im Halbfinale hätten wir ein Heimspiel gehabt ), doch diese Chance wurde leichtfertig verspielt. Natürlich war der Platz durch den Schnee nicht gut bespielbar, aber er war bespielbar. Und auf dem Platz mussten beide Teams spielen. Heide hat das gemacht, was sie konnten ( rennen, kämpfen, grätschen ) und das haben sie gut gemacht. Meine Mannschaft wollte spielen, was auch machbar gewesen wäre, wenn die Zuspiele aufgrund der Bedingungen druckvoller gewesen wären, doch die Bälle verhungerten meistens auf halbem Weg im Schnee. Aus dem ansonsten vom Trainer gern gesehen Kurzpassspiel wurde ein Zu-kurzpassspiel. Lange Bälle, die die schnellen FSG-Stürmerinnen gefährich vor'm Tor auftauchen liessen, kamen viel zu selten. Das Angriffsspiel wurde mit fortlaufender Spieldauer immer einfallsloser, weil nur noch durch die Mitte, und das konnte Heide gut verteidigen.
Enttäuscht war ich vor allen Dingen durch die Tatsache, dass nur wenige Spielerinnen bis zum Ende "fighteten", die anderen schienen sich in ihr Schicksal zu ergeben und wirkten kaum frustriert oder enttäuscht. All das, was ich in der Vorwoche beim Punktspielsieg in Neumünster gelobt hatte ( vorbildliche Einsatzbereitschaft ), war wie weggeblasen. Heide war halt nur ein unterklassiger Gegner und den schlägt man im Schongang, so konnte man meinen, haben einige gedacht. Aber wir waren gewarnt durch den Sieg des Heider SV über Ratzeburg.
ralfSam 5. Febr 2011 14Uhr in Olympia Neumünster gg FSG Goldebek-Arlewatt 0:2 ( 0:2)
die Winterpause hat für uns ein frühes Ende gefunden,
aber der Beginn des Jahres 2011 war erfolgreich.
Auf dem Weg zum Stadion von Olympia Neumünster stand ein Schwein mitten auf der Fahrbahn, es sollte für uns zum Glücksschwein werden.
Tiefer Boden und heftiger Wind, die besten
Voraussetzungen für ein tolles Fußballspiel waren gegeben :))
Bei "optimalen" Bedingungen baute der Gast aus
Nordfriesland sofort Druck auf. Der starke Wind unterstützte die Angriffe der
FSG und Olympia kam in der Anfangsphase kaum aus dem eigenen Strafraum heraus.
Folgerichtig erzielte Christina "Röschen" de Vries nach einem Eckball
von Alena Ketelsen mit einer Direktabnahme mit links das 0:1 (5.). Die
Nordriesinnen igelten sich in der Folgezeit am und im Strafraum von Olympia ein,
doch es wollte trotz hochkarätiger Chancen kein zweiter Treffer fallen. Mitte
der 1. Hälfte kam der Gastgeber zu gelegentlichen Konterchancen, doch Sascia
Markstein scheiterte 2x aus aussichtsreicher Position an Heidi Sievers. Als der
Druck des Gastes nachließ und alle auf den Halbzeitpfiff warteten, köpfte
Jennifer Hübner bei einem Getümmel vor dem Olympia-Tor zum 0:2 ein (mit Mütze
auf dem Kopf) (44.).
Nach dem Wechsel änderte sich das Spiel komplett. Jetzt mit dem dem starken Wind im Rücken machte Olympia sofort Druck, scheiterte aber nach 30 sec an Heidi Sievers. So wie in der 1. Hälfte die FSG das Spiel bestimmte, fand nun alles nur noch in deren Hälfte statt. Angriff auf Angriff rollte auf den Gäste-Strafraum zu, doch die FSG-Abwehr konnte Distanzschüsse (bei dem Sturm natürlich sehr gefährlich) abblocken, aber die Strafraumszenen nahmen zu. Sonja Schulz, Liliana Kroschinski und Sascia Markstein tauchten mehrfach gefährlich vor Heidi Sievers auf (häufig im 1 gegen 1), doch mit viel Ruhe und einer unerschütterlichen Sicherheit - sie sollte sich an Manuel Neuer vom Freitagspiel orientieren ;))) - vereitelte sie jede Möglichkeit des Gastgebers. In der 88. min lief Jennifer Hübner nach Pass von Bente Görrissen allein auf's Olympia-Tor zu, aber sie schob den Ball zwar an der Torhüterin, doch auch am Tor vorbei. Mit dem Schlusspfiff war ein glücklicher und hart erkämpfter Sieg eingefahren.
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - Thomsen, Manigel, A. Ketelsen, Hübner - Görrissen - de Vries, Siefert
Eingewechselt: Kahrmann, J. Schmidt, T. Hansen
Puhhhh, eine telefon-technisch anstrengende Woche hat ein gutes Ende gefunden. Wegen vieler Absagen durch Virus-Infektionen standen mehrere Spielerinnen der 2. und der B-Mädchen mit auf dem Platz. Und diesen gebührt mein/unser Dank, denn ohne sie hätten wir gar nicht antreten können.
Sie ( Thomsen, Kahrmann, Schmidt, Hansen) wussten im Vorfeld nicht, ob sie überhaupt spielen ( ralf kann manchmal ein Stinkstiefel sein),
doch sie haben die Reise nach Neumünster mit angetreten. Spielerisch war das Match in Neumünster nicht vom Feinsten ( unmöglich fast ohne Vorbereitung ), doch kämpferisch war alles drin. Meine Mädels haben bewiesen, dass sie nicht nur spielen, sondern mittlerweile auch kämpfen und beissen können. Bei zwei grundverschiedene Halbzeiten - durch den starken Wind bedingt - war Heidi Sievers ein sicherer Rückhalt, um die 3 Punkte zu sichern. In der nächsten Woche spielen wir das Viertelfinale im SHFV-Landespokal in Heide und setzen dann die SH-Liga in Neuenbrook fort. Ralf
mit einer Erfolgsmeldung melde ich ich zurück.
Das Spiel auf dem Joldelunder Sportplatz stand einige
Zeit auf der Kippe, doch dann entschieden sich Schiedsrichterin Catharina
Sonne-Uhde (wie vor einigen Wochen gegen Henstedt-Ulzburg bereits mit einer
tadellosen Leistung) und beide Teams das Match auf hartgefrorenem Boden
stattfinden zu lassen. Nach anfänglichem vorsichtigen Abtasten ohne
Feldvorteile für eine Mannschaft nutzte Pia Stitzing die erste Unaufmerksamkeit
in der FSG-Defensive zum Kieler Führungstreffer, 0:1 (15.). Der Gastgeber schüttelte
sich kurz und kam jetzt besser ins Spiel. Bente Görrissen tauchte nach Pass von
Sara-Marie Siefert völlig frei vor'm Gästetor auf, scheiterte aber an der
Torhüterin (19.). Die Partie wurde lebhafter, wogte hin und her, doch wiederum
Pia Stitzing nutzte Abstimmungsprobleme in der FSG-Abwehr und netzte ein,
0:2 (25.). Das war der endgültige Weckruf für die FSG-Damen. Alena Ketelsen
spielte mit einem genialen Pass gegen die Laufrichtung der Kieler Defensive
Sara-Marie Siefert frei und Sara überwand die gegnerische Torhüterin, 1:2
(27.). Goldebek-Arlewatt übernahm immer mehr die Kontrolle über das Spiel und
hatte durch Sara-Marie Siefert weitere gute Einschußchancen (30., 38.).
Die 2. Halbzeit begann, wie die 1. endete. Sara-Marie Siefert setzte sich auf der rechten Seite durch und schlenzte den Ball auf's Tornetz (50.). Doch das war für lange Zeit die letzte Torszene im Spiel. Bei sinkenden Temperaturen und immer schwieriger werdendem "Geläuf" neutralisierten sich beide Teams. Beide Strafräume blieben ziemlich gegnerfrei und das Match plätscherte nur noch dahin. Als Sara-Marie Siefert plötzlich nach langem Pass aus der eigenen Hälfte allein vor'm Gästetor auftauchte und knapp am langen Pfosten vorbeischoß (78.), blies die FSG zur Schlußoffensive. Beim nächsten Angriff legte Sara-Marie Siefert am Strafraum auf Bente Görrissen quer, die sofort abzog, der Ball wurde abgefälscht und schlug unhaltbar für die Kieler Torhüterin zum Ausgleich ein, 2:2 (78.). Jetzt wollte der Gastgeber auch den "Dreier". Angriff auf Angriff rollte in den Gästestrafraum und wiederum Sara-Marie Siefert blieb es vorbehalten einen langen Pass über die gegnerische Torhüterin ins Netz zu heben und den vielumjubelten Siegtreffer zu erzielen, 3:2 (87.). Kiel warf noch einmal alles nach vorn, doch Heidi Sievers brauchte dank ihrer jetzt hellwachen Vorderleute nicht mehr einzugreifen.
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - Thiesen, A. Ketelsen, Johannsen, Hübner - Görrissen - Brandt, Siefert
Eingewechselt: Jessen, Greve
Ein Sieg, der aufgrund von mehr Spielanteilen über 90 min und dem Gros der Torchancen in Ordnung geht. Es war für beide Mannschaften nicht einfach auf dem harten Boden zu spielen, aber im Vergleich zu unserem Spiel in Klausdorf, als wir auf einem unterirdisch-schlechten, roten Aschenplatz spielen "mussten", war die Spieldurchführung in Ordnung. Wenn wir nur bei Lieblingstemperaturen und optimalen Platzverhältnissen auflaufen wollen, müssen wir die Sportart wechseln und "Hallen-JoJo" spielen. Zum Fussball gehören halt manchmal unangenehme äußere Bedingungen, denn ein Dach gibt's nur "auf Schalke" - und das hilft einem auch nicht weiter :( ralf
Son 14. Nov 2010:
FSG Goldebek-Arlewatt gg Ratzeburger SV 2:1 (1:0)
ich
melde mich heute anstelle von Ralf Mayer, da er leider im Krankenhaus liegt.
Son 14. Nov 2010: FSG 2. Goldebek-Arlewatt gg TSV Drelsdorf DAB 7:0 (3:0)
7. November 2010 TSV Klausdorf gg FSG Goldebek-Arlewatt 4:0 (2:0)
entschuldigt bitte, dass ich mich erst heute melde, aber ich musste das gestrige Spiel zunächst in Ruhe verarbeiten.
Da der Hauptplatz in Klausdorf gesperrt war, mussten wir auf den Grantplatz ausweichen, was von den FSG-Mädels nicht mit allzu großer Freude aufgenommen wurde. Trotzdem versuchten sie den Ball ruhig in den eigenen Reihen zu halten, um sich langsam an das ungewohnte Geläuf zu gewöhnen. Das gelang auch recht gut und Maike Wohlert konnte für die FSG die erste Torchance verzeichnen, doch sie verfehlte knapp den linken Pfosten (9.). Die Gästestürmerinnen störten schon früh in der gegnerischen Hälfte, so daß die Heimmannschaft ständig im Spielaufbau behindert wurde. Einzig Nicole Baumgart war es mit einem Kopfball vorbehalten für Gefahr im Gästestrafraum zu sorgen. Das Spiel nahm eine für die FSG fatale Wendung, als Janina Höhe nach einer Flanke völlig frei vor Heidi Sievers stand und die Klausdorfer Führung erzielte, 1:0 (36.). Nun herrschte ein einziges Durcheinander in der Gästedefensive und Nicole Baumgart traf zum 2:0 von der Strafraumgrenze (39.). Direkt im Gegenzug hatte die FSG nach einer Ecke mehrfach die Möglichkeit zu verkürzen, doch wenn nicht eine Gegnerin angeschossen wurde, traf man eine eigene Mitspielerin.
Nach dem Wechsel wurde das Gästespiel nicht besser und Melanie Hein erhöhte auf 3:0 (48.). Goldebek-Arlewatt versuchte nochmals zurück ins Spiel zu kommen, aber Katja Johannsen scheiterte aus ca 10m an der gegnerischen Torhüterin. Das Aufbäumen der FSG war nur ein kurzes Aufflackern und man ergab sich so langsam in sein Schicksal. Dem Gastgeber aus Klausdorf genügte eine durchschnittliche Leistung um die Nordfriesinnen in Schach zu halten. Zu allem Übel erhöhte Jessica Klingenberg mit einem Schuß unter die Latte noch auf 4:0 (86.).
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Jessen - Manigel - de Vries, A. Ketelsen, Görrissen, Johannsen - Siefert, Hübner
Eingewechselt: M. Ketelsen, Thomsen, Brandt
Es wäre jetzt einfach für mich aufgrund der schlechten Vorstellung das Team an die Wand zu nageln oder die Schuld beim ungewohnten Platz zu suchen (einige Spielerinnen wurden vorsichtig, nachdem wir am Spielfeldrand manche blutende Wunde behandeln mussten). Aber als Trainer bin ich verantwortlich für die Leistung. Möglicherweise habe ich falsche personelle Entscheidungen getroffen oder aber die Stimmung nach den ersten prima Spielen gegen starke Mannschaften zu gut werden lassen und man kommt nicht mehr mit den anderen Teams klar. "Wer gegen die starken punktet, wird ja wohl den Rest schlagen." Jetzt müssen wir wieder bei Null anfangen und beim nächsten Heimspiel gegen Ratzeburg alles aus uns herausholen, damit wir uns nicht plötzlich im Abstiegskampf wiederfinden, was so nicht unser Saisonziel war.
ralf
ein aus FSG und meiner Sicht fussballtechnisch total frustrierendes Wochenende ist zum Glück vorbei.
Nach Niederlagen unserer B-Mädchen, der 2. und Schalke haben wir mit unserer 1. heute nachmittag nachgezogen.
Den Beginn der SH-Liga-Partie verschlief die FSG komplett. Der Gast aus Henstedt konnte bereits mit dem ersten Angriff durch Christina Trakis die Führung erzielen, als 3 Gästespielerinnen allein vor Heidi Sieves auftauchten (2.). In der Folgezeit war der Gastgeber völlig von der Rolle, einfachste Pässe kamen nicht an und Zweikämpfe wurden erst gar nicht angenommen. Trotzdem kamen die Nordfriesinnen zu vereinzelten Torchancen, da die Gäste sehr tief in der eigenen Hälfte standen und nur selten die Mittellinie überquerten. Bente Görrissen war dabei noch am gefährlichsten, wobei sie in der 40. min zum ersten Mal Aluminium (Pfosten) traf. Die wenigen Konter der Gäste waren allerdings brandgefährlich, da die Mittelfeldachse der FSG die Defensivarbeit sehr vernachlässigte.
Zur 2. Halbzeit hatten sich die Nordfriesinnen vorgenommen, den Schalter jetzt endlich umzulegen, doch das ging in die Hose. Genau wie in der 1. Hälfte führte der 1. Angriff zum 0:2, als Beate Spiller nach Linksflanke völlig frei vor Heidi Sieves stand und einnetzen konnte (46.). Das Spiel der FSG, in der kaum jemand Normalform erreichte, gewann dadurch natürlich nicht mehr Sicherheit und man "gurkte" im selben Trab weiter. Mitte der 2. Halbzeit wurde der Druck der Gastgeber langsam stärker und man igelte sich in der Gästehälfte ein. Torchancen gab es zuhauf, doch außer 2x Aluminium durch Bente Görrissen und Nadine Brandt sprang nichts dabei heraus. Selbst die sonst sichere Sara-Marie Siefert konnte einen Foulelfmeter (72.) nicht im Gästetor unterbringen, gehalten von Jessica Hennings. Als der FSG-Trainer gedanklich das Spiel schon abgehakt hatte, erzielte Alena Ketelsen mit einem Freistoß den Anschlußtreffer, 1:2 (81.). Jetzt berannten die Nordfriesinnen wütend das Gästetor, doch der Ausgleich wollte nicht fallen. In der Schlußminute grätschte Carina Meyer ihrer Gegenspielerin den Ball weg, Heidi Sievers nahm den Ball auf und die ansonsten souverän leitende Corinna Sonne-Uhde wertete diese Aktion als kontrollierten Rückpass (siehe 19. Mai 2001). Christina Trakis ließ sich (ähnlich wie Patrick Andersson) diese Chance nicht nehmen und hämmerte die Kugel zum Endstand ins Netz, 1:3 (90.). Das war allerdings nur noch Ergebniskosmetik und nicht mehr relevant. Keinen Vorwurf an die Spielleiterin.
Sievers - Engel, Th. Ketelsen, Greve - Manigel - M. Ketelsen, Meyer, Görrissen, A. Ketelsen - Brandt, Siefert
Eingewechselt: Hübner, de Vries, Thiesen, Matthiesen
Eine verdiente Niederlage für uns, nicht weil der Gegner so stark war, sondern wir so schlecht. Die Mädels waren heute irgendwie komplett von der Rolle und das gegen eine Mannschaft, die von den bisherigen Teams das schwächste war. Normalform war heute für fast alle ein Fremdwort. In Halbzeit 1 war das Mittelfeld kaum vorhanden, was im Laufe des Spieles etwas besser wurde, aber wir haben nicht annähernd an die guten Leistungen vom Meldorf- oder 2.Halbzeit-Kiel-Spiel anknüpfen können. Wir müssen jetzt in den nächsten Wochen zusehen, daß wir wieder in die Spur kommen und statt Aluminium auch mal wieder ins Tor treffen.
Ralf
So. 31. 10. 2010: FSG 2. Goldebek-Arlewatt gg SG
1.Enge-Langenhorn 1:3 (1:2)
jetzt, mehr als 4 Std nach Spielschluß, bin ich immer noch völlig fertig von unserem Spiel, versuche aber einen halbwegs objektiven Bericht abzufassen.
Rot-Schwarz Kiel begann, mit 4 Siegen in Folge logischerweise mit breiter Brust auftretend, sehr druckvoll. Die Gäste aus Nordfriesland standen häufig zu weit von ihren Gegnerinnen, so dass diese gut kombinieren konnten und mehrfach gefährlich vorm FSG-Tor auftauchten. Mitten in diese Anfangsdrangphase nahm Sara-Marie Siefert einen Abstoss von Heidi Sievers an der Mittellinie auf, überlief die komplette Kieler Defensive und schob den Ball zum Führungstreffer ein, 0:1 (15.). Das Tor brachte den Gästen aber nicht mehr Sicherheit und Kiel blieb weiter überlegen. Zum Glück für die FSG waren die Kielerinnen im Abschluß zu unentschlossen oder scheiterten an der kämpferisch starken Defensive um Heidi Sievers.
Gelegentliche Konter der Nordfriesinnen blieben auch
erfolglos. Die Halbzeitführung der Gäste war noch glücklich.
Die 2. Hälfte begann völlig umgekehrt. Die FSG war von der ersten Sekunde an hellwach und übernahm sofort die Spielkontrolle. Einen Eckball von Deborah Manigel köpfte Sara-Marie Siefert an die Unterkante der Latte, fiel der Torhüterin auf den Rücken, von dort hinter die Torlinie des Kieler Tores, bevor die Torhüterin ebenda (hinter der Linie ) den Ball aufnehmen konnte (47.). Doch der Pfiff blieb aus . . . und das Spiel lief einfach weiter. Nicht geschockt durch diese Fehlentscheidung drückte die FSG weiter auf's Tempo und kam zu weiteren guten Torchancen. Die besten: nach einiger läuferischen Energieleistung von Nadine Brandt hob Sara-Marie Siefert aus 20m den Ball über die zu weit vorm Tor stehende Kieler Torhüterin weg . . . an die Latte (57.); Bente Görrissen setzte sich auf halblinks durch und schob den Ball an der Torhüterin vorbei . . . an den Pfosten und den direkten Nachschuß von Sara-Marie Siefert konnte die Torfrau entschärfen (59.).
Aus heiterem Himmel fiel dann plötzlich der Ausgleich, als alle auf das 0:2 warteten. Einen lang in den Strafraum gespielten Ball verfehlten 2 FSG-Abwehrspielerinnen (unkonzentriert wegen mittlerweile einseitigem Spiel ??) und Christina Flache stand völlig frei vor Heidi Sievers und konnte diese überwinden, 1:1 (62.). Das Spiel wurde nun wieder ausgeglichener und wogte hin und her. Beide Mannschaften wollten das Match gewinnen und kämpften um jeden Ball und jeden Quadratzentimeter Rasen. In der Schlußphase ereilte die FSG das gleiche Schicksal wie in der Vorwoche und man mußte mehrfach verletzungsbedingt wechseln und umstellen. In den letzten 10 min beherrschte Kiel wieder die Partie und kam mehrfach gefährlich in den Gästestrafraum, fand aber in Heidi Sievers immer wieder ihre Meisterin. Die angezeigte Nachspielzeit war bereits abgelaufen . . . aber das Spiel ging immer noch weiter. Als eine lange Flanke in den FSG-Strafraum geschlagen wurde, drückte Pia Stitzing ihre Gegenspielerin weg und konnte jetzt völlig freistehend den Ball zum 2:1 einschiessen (94.). Und der Abpfiff ertönte.
Sievers - Engel, Th. Ketelsen, Greve - Manigel - Thiesen, A. Ketelsen, Görrissen, Hübner - M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: Brandt, Johannsen, de Vries
Ein total frustrierendes Ende eines Spiels mit 2 FSG-Gesichtern. Nach einer mässigen 1. Halbzeit drehten die Mädels nach dem Wechsel auf und hatten mehrfach die Chance, den Sack zuzumachen. In dieser Phase waren wir den Kielerinnen in allen Mannschaftsteilen überlegen. Nach dem Ausgleich und dem Wiedererwachen der Gastgeber wurde aber gefightet und alle gingen an ihre Grenzen. Aber mehrere Ausfälle (nicht selbst hervorgerufen) und Umstellungen liessen Unruhe aufkommen, so dass Kiel die letzten Minuten wieder bestimmte. Dass auch noch eine Spielerin den Siegtreffer erzielte, die eigentlich gar nicht mehr auf dem Feld hätte stehen dürfen, ist doppelt ärgerlich. Heidi Sievers wurde von dieser Spielerin ständig körperlich bearbeitet und stellte diese Attacken auch nach einer gelben Karte in der 1. Hälfte nicht ein. Weitere Bestrafung blieb aber aus. Die lange Nachspielzeit wurde durch unsere Verletzungen erklärt, die wir uns allerdings nicht selbst beigebracht haben.
Sonntag, 17.10.10 FSG
Goldebek-Arlewatt - SV Neuenbrook/Rethwisch 2:1 ( 1:0 )
Dem Team der FSG Goldebek-Arlewatt merkte man die lange
Zwangspause seit dem Meldorf-Spiel an. Man hatte sich viel vorgenommen, doch
Unsicherheit im Nordfriesen-Team bestimmte das Geschehen in der 1. Halbzeit.
Dabei begann die Partie mit einem schönen Distanzschuß von Bente Görrissen
(2.) und auch Sara-Marie Siefert konnte ihre gute Torchance nicht nutzen
(6.). Doch von da an bestimmte der Gast aus Neuenbrook das Spiel. Viele
Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung liessen keine Ruhe ins FSG-Spiel kommen.
Jasmin Gruentz und Isabel Wichmann im Gästeteam übernahmen die
Mittelfeldkontrolle und die Nordfriesinnen liefen nur noch hinterher. Zum Glück
für die gastgebende Mannschaft blieben Strafraumszenen Mangelware - beim Gast
fehlte ein wenig der Zug zum Tor - und Heidi Sievers war sonst immer auf dem
Posten. Gefährliche Konter der FSG blieben auch aus, so dass der Führungstreffer
aus heiterem Himmel fiel. Katja Johannsen erkämpfte sich den Ball im
linken Mittelfeld, spielte noch 2 Gegnerinnen aus und legte das Leder quer
auf Manon Ketelsen, die mit einem trockenen Schuß hoch ins lange Eck die Gästetorhüterin
aus 20m überwinden konnte (34.). Die Halbzeitführung war für die FSG sehr
schmeichelhaft.
Die 2. Hälfte zeigte den Zuschauern ein anderes Bild. Nach einigen Umstellungen, auch systemtechnisch, bekam die FSG das Spiel in den Griff. Christina Greve schaltete Isabel Wichmann aus und Deborah Manigel nahm Jasmin Gruentz aus dem Spiel. Die Gastgeber igelten sich in der Gästehälfte ein, hatten mehrere Eckbälle und auch die klaren Torchancen. Nadine Brandt, Sara-Marie Siefert, Carina Meyer oder Bente Görrissen konnten aber ihre guten Möglichkeiten nicht nutzen. In der 75. min war es endlich so weit. Einen langen Diagonalpass an die Strafraumgrenze von Carina Meyer nahm Sara-Marie Siefert an und vollstreckte zum 2:0. Das Spiel schien entschieden, denn von Neuenbrook kam in der 2. Halbzeit bis zu diesem Zeitpunkt nichts mehr. Doch Maike Wohlert, Alena Ketelsen und Wencke Jessen mussten innerhalb weniger Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden und die nunmehr "nicht gewollten" Umstellungen brachten die FSG durcheinander. Neuenbrook drückte wieder, fand in Heidi Sievers meistens ihren Meister und Bente Görrissen verpasste es die endgültige Entscheidung zu erzielen. Als alle auf den Abpfiff warteten und die FSG-Spielerinnen teilweise die Arbeit einstellten, schoss Jasmin Gruentz auf Tor, Heidi Sievers konnte den Ball noch an die Latte lenken, doch Meike Scharrenberg schob den Abpraller zum Anschluss-/Ehrentreffer ein, 2:1 (90. + 2).
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - Jessen, Johannsen - A. Ketelsen, Görrissen, Hübner - M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: Greve, Brandt, Meyer, Manigel
Es war - im Gegensatz zu den ersten Spielen gegen stärkere Mannschaften - ein insgesamt schlechtes Spiel meiner Mannschaft. Man hat ihnen die lange Zwangspause angemerkt, der Rhythmus war verloren gegangen, doch selbst bei den angesetzten Freundschaftsspielen waren Gegner kurzfristig wieder abgesprungen. Wichtig war heute der Sieg und dass sich die Verletzungen hoffentlich nicht als langwierig herausstellen. Ich empfinde den Sieg aufgrund der 2. überlegenen Hälfte mit guten Torchancen - Neuenbrook 1. Hälfte besser, aber nicht zwingend genug - als verdient, aber natürlich auch ein wenig glücklich. Am kommenden Wochenende fahren wir nach Kiel ( Rot-Schwarz ), die zuletzt gut gepunktet haben. ralf
nach der Spielabsage der letzten Woche wegen der merkwürdigen Spielabsage von Grebin
( auf deren Homepage schon am SA angekündigt, Heimrechttausch komischerweise nicht möglich )
heute den Bericht eines tollen Spiels.
Tiefer Boden und ununterbrochener Regen, aber ein prima SH-Liga-Match in Meldorf. Alena Ketelsen verfehlte mit der ersten Torchance des Spiels knapp das Ziel (3.), doch der Tabellenführer ( TuRa Meldorf ) diktierte eigentlich von Beginn an die Partie. Aggrissivität, Laufbereitschaft und sicheres Kombinationsspiel machten deutlich, warum dieses Team bislang jede Begegnung gewonnen hatten. Meldorf hatte ständig mehr Spielanteile, erspielte sich viele Strafraumszenen, doch Bente Görrissen hatte den nächsten Aufreger auf dem Fuss, als sie mit einem Freistoss Wiebke Scheibner zu einer Glanzparade zwang, als diese den Ball aus dem Winkel kratzte (12.). Das blieb aber für lange Zeit die letzte Offensiv-Aktion der FSG. Meldorf wurde immer überlegener und der Gast aus Nordfriesland wehrte sich mit jedem Körperteil. Nach ca 25 min liess der Druck von TuRa langsam nach und die Gäste kamen etwas besser ins Spiel, ohne sich allerdings noch nennenswerte Chancen zu erspielen.
Die 2. Hälfte begann wiederum mit druckvollen Meldorferinnen, aber jetzt wirkte die FSG konzentrierter und die Bälle wurden nicht mehr nur "herausgebolzt". Man besann sich auf die vorhandenen spielerischen Möglichkeiten und es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Nadine Brandt zwang Wiebke Scheibner mit einem langen Flugball ins lange Eck' zu einer weiteren Parade (48.), doch auch Meldorf kam mehrmals gefährlich vor's Gästetor. Die Schlussphase hatte es in sich. Nach einer Traumkombination über mehrere Stationen ( Alena Ketelsen - Sara-Marie Siefert - Nadine Brandt ) konnte Jennifer Hübner die vielumjubelte FSG-Führung erzielen, 0:1 (70.). Meldorf antwortete mit wütenden Angriffen, die FSG konterte brandgefährlich und das Match wurde in der Schlussphase immer besser. Nach einer ebenso gut durchgeführten Angriffsaktion über deren rechte Angriffsseite, konnte Gesa von Drathen zum 1:1 einköpfen ( 77.). Ein Kopfball von Bente Görrissen nach Flanke von Sara-Marie Siefert wurde so gerade noch von der Linie geholt (80.), doch kurz darauf war die gut aufgelegte Wiebke Scheibner geschlagen, als ein Diagonalpass von Sara-Marie Siefert von einer Meldorferin ins eigene Tor verlängert wurde, 1:2 (83.). Meldorf gab natürlich nicht auf und nach einem Querpass am Gästestrafraum kam Surya Dreistkämper aus ca 14m frei zum Schuss und die Lederkugel schlug zum 2:2 ein, (85.). In den letzten Minuten hatten noch beiden Mannschaften Möglichkeiten, das Spiel für sich zu entscheiden, doch es blieb beim letztlich verdienten Unentschieden. Beide Trainer waren nach der Partie mit dem Ergebnis zufrieden; Meldorf hatte mehr Spielanteile, aber wenig Hochkaräter - die FSG hat seine sehr guten Konterchancen nicht effektiv genug genutzt.
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - A. Ketelsen,
Jessen, Görrissen, Johannsen, Hübner - M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: Brandt, J. Schmidt
Ich bin mit dem Spiel / Ergebnis sehr zufrieden, obwohl es immer ärgerlich ist, kurz vor Schluß den 3-er einzubüssen. Meldorf hatte die reifere Spielanlage, aber meine Mädels haben immer an ihre Chance geglaubt. In der 2. Halbzeit haben sie auch das, was sie können, umgesetzt und die wenigen Zuschauer haben ein tempo- und abwechslungsreiches Match gesehen. Hervorheben sollte man aus diesem kämpferisch gut funktionierendem Team niemanden, damit sich auch in der jetzt anstehenden Kurzpause für uns in den nächsten Trainingseinheiten jede 'reinkniet, denn ich habe ja gesehen, wo bei einigen noch "Bedarf" besteht.
Sonntag, 26.9.10 SV Dörpum - FSG 2.Goldebek-Arlewatt 2:6
trotz der momentanen Schalker "Erfolge" ist meine Laune heute abend sehr gut. Und zwar deshalb:
Ein sehr laufintensives Spiel mit reichlich Torchancen
auf beiden Seiten erlebten die wenigen Zuschauer im Regen bei sehr schwierigen
Platzverhältnissen. Der "Rasen" in Arlewatt glich nach Installierung
der neuen Flutlichanlage einer unebenen Koppel. Aber das schien beiden
Mannschaften egal zu sein. Von Beginn an nahmen beide Teams ein hohes Tempo auf
und das Match wogte hin und her. Jennifer Hübner konnte nach einer
3-fach-Chance (Nadine Brandt - gehalten, Sara-Marie Siefert - gehalten) nach dem
nicht gegebenen Treffer ins Riepsdorf endlich ihren ersten SH-Liga-Treffer
bejubeln, 1:0(6.). Der Aufsteiger aus Ahrensburg antwortete mit heftigen
Angriffen. Die FSG wurde mehr und mehr in die eigene Hälfte gedrängt, aber
mehrere gute Torchancen der Gäste blieben ungenutzt. In diese Drangphase
setzten die Gastgeber immer wieder brandgefährliche Konter. Jennifer Hübner,
Nadine Brandt, Wencke Jessen, Bente Görrissen und Sara-Marie Siefert hatten
mehrfach die Möglichkeit das Ergebnis höher zu schrauben. Erst als Bente Görrissen
sich auf der rechten Seite durchsetzte und den Ball hart in die Mitte spielte,
Jennifer Hübner in den Querpass lief und das 2:0 erzielte (36.), schien eine
Vorentscheidung gefallen zu sein. Katja Johannsen scheiterte am Innenpfosten
(42.) und Bente Görrissen an der gut aufgelegten Torhüterin Jessica Tschechne
(45.), so dass in einem temporeichen Match mit vielen Torchancen die FSG glücklich,
aber nicht unverdient, mit 2:0 zur Pause führte.
Ahrensburg kam hochmotiviert aus der Kabine und wurde sofort kalt erwischt. Nach einigen Angriffsbemühungen der Gäste überlief Sara-Marie Siefert nach einem langen Ball in die SSC-Hälfte ihre Gegenspielerin und überlistete die Torhüterin, 3:0 (51.). Direkt im Anschluß erkämpfte Nadine Brandt den Ball auf der rechten Seite, spielte Katja Johannsen an, die das Leder in den Strafraum spielte, und Bente Görrissen erhöhte auf 4:0 (52.). Ahrensburg war angeschlagen und wiederum Sara-Marie Siefert spazierte durch die gesamte Gäste-Defensive, spielte die Torhüterin noch aus - 5:0 (54.). Das Spiel verflachte nun zusehends, der "Drops war gelutscht" und die komplette FSG-Bank durfte sich nun beweisen. Die Nordfriesinnen hatten noch durch Nadine Brandt und Bente Görrissen gute Einschußmöglichkeiten, aber auch die Gäste hatten noch die eine oder andere Möglichkeit. So konnte MIriam von Gönner zumindest noch den Anschlußtreffer für die ebenfalls sehr junge, aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft aus Ahrensburg erzielen (80.).
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - M. Ketelsen, Jessen, Görrissen, Johannsen, Hübner - Brandt, Siefert
Eingewechselt: Schafferus, Frank, L. Meyer, A. Thomsen
Es war heute für mich ein nicht - wenn vielleicht doch, nicht in dieser Höhe - erwarteter Sieg gegen einen hochmotivierten und ambitionierten Aufsteiger. Aber meine Mädels waren auch heute auf die Sekunde fit und motiviert. Von der 1. Sekunde war das Team im Spiel, hat nach vorn gezaubert und hinten nach anfänglichen Unsicherheiten gezeigt, daß die Defensive zu einer "Bank" werden kann. Nächste Woche in Grebin werden wir unseren Gegner (momentan 12.) mit Sicherheit nicht unterschätzen, denn in der SH-Liga können alle Fußball spielen und wir stehen immer noch - nicht mehr in den Startlöchern, aber doch - ziemlich am Anfang ralf
Sonntag, 12. 9.10 FSG 2.Goldebek-Arlewatt - Germania Breklum 1:0
Tor durch Eva Sörensen
Am gestrigen Samstag war das Match in Riepsdorf das offizielle Eröffnungsspiel der Frauen-Schleswig-Holstein-Liga 2010/11. Vielleicht durch das ganze "Drumherum" abgelenkt, begann die FSG unkonzentriert und zerfahren. Der Gastgeber igelte sich in der FSG-Hälfte ein, kam allerdings noch nicht zu klaren Torchancen. Bente Görrissen war die erste Nordfriesin, die in gute Schußposition kam, aber knapp das Tor verfehlte (5.). Nach etwa 10 min bekam die FSG das Spiel besser in den Griff und wiederum Bente Görrissen bekam die nächste Einschußchance, doch dieses Mal zielte sie über's Tor (14.). In der gleichen min verletzte sich Deborah Manigel so schwer, daß sie das Spiel beenden mußte. 2 min später überlief Sara-Marie Siefert die gesamte Abwehr Riepsdorf, scheiterte jedoch an der gut reagierenden Daniela Stödt im FCR-Tor und konnte auch den Nachschuß nicht im Tor unterbringen (16.). Jetzt begann das Spiel Tempo aufzunehmen und auch Heidi Sievers im Gästetor bekam mehrfach die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Bei einem Lattentreffer des FC Riepsdorf wäre allerdings auch sie machtlos gewesen. Zwischenzeitlich mußte auch Manon Ketelsen verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen. In einem abwechslungsreichen Match ging man mit einem gerechten 0:0 in die Pause.
Die 2. Halbzeit begann Riepsdorf wie erwartet stürmisch. Heidi Sievers und ihre Abwehrkette war jedoch nicht zu knacken. Nach einigen min kam die FSG wieder besser in die Partie und erzielte durch Jennifer Hübner nach schöner Flanke von Bente Görrissen das "erlösende?" Tor, doch der Linienrichter war der einzige Mensch im Stadion, der eine Abseitsposition erkannt hatte (63.). Es war nicht die einzige merkwürdige Entscheidung des Herren an der Linie, wobei man aber erwähnen muß, daß seine "Chefin" auf dem Feld, Ann-Kristin Wildfang, alles in allem einen guten Job machte. Danach nahm der Druck von Riepsdorf auf das FSG-Tor wieder zu. Die Defensive - vor allen Dingen Heidi Sievers - hatte Schwerstarbeit zu leisten. Das Glück des Tüchtigen hatte die FSG in einer Situation, als Wencke Jessen den Ball auf der Linie retten konnte und ihn dabei an den eigenen Pfosten schoß.In den Schlußminuten spielte sich das gesamte Geschehen vor und im Gästestrafraum ab, doch mit unbedingtem Einsatzwillen und Glück konnte die FSG trotz 5:30 min Nachspielzeit die Null halten. In einer starken kämpferischen Mannschaft, in der jede für jede rackerte, stachen eine vielarmige Heidi Sievers im Tor und eine im defensiven Mittelfeld überragende Katja Johannsen, die anscheinend überall auf dem Feld zugegen war, hervor. Ein glücklicher Punktgewinn für die FSG, der aber aufgrund des bedingungslosen Einsatzes und des nicht gegebenen Tores vielleicht nicht ganz unverdient war.
Sievers - Wohlert, Jessen, Engel - de Vries, Manigel, Görrissen, Johannsen, Greve - M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: Wolter, Brandt, Meyer, Hübner
Mir ging es nach dem Spiel wie meinem Riepsdorfer Kollegen: ein lachendes und ein weinendes Auge. Riepsdorf hatte zahlreiche Möglichkeiten , das Spiel für sich zu entscheiden, aber das einzige Tor hatten wir erzielt und wurde aus unerfindlichen Gründen als Abseitstreffer erkannt. Unsere drei jungen "Neuen" ( Wencke Jessen, Nadine Brandt, Jennifer Hübner ) kamen nach anfänglicher Nervosität gut mit dem höheren Tempo in der Schleswig-Holstein-Liga zurecht. Die Heimfahrt wurde zu einer Party-Tour, später wurde beim Trainer weitergefeiert, bis die Mannschaft schließlich geschlossen ein Zeltfest besuchte. Der erste Auftritt in der neuen Saison kann also als gelungen abgeschlossen werden.
Sonntag 5.Sept.2010 2. FSG
Die zweite FSG gewinnt ihr erstes Punktspiel in Wiedinghard Emmelsbüll 2: 0 und kann die erste 3 Punkte verbuchen
Sonntag 29.08.2010 SHFV Landespokal Spiel in Flensburg
Die FSG Goldebek - Arlewatt gewinnt das Spiel 4: 0 in Stern Flensburg
Die Tore erzielten:
Sarah Marie Siefert, Alena Ketelsen , Christina de Vries und Manon Ketelsen
Vorbereitungsplan FSG
geplante Termine 1. & 2. Damenmannschaft: Spielort hier = in Joldelund
Sonntag, 01.08. 16:00 1. hier gg SV Rieseby/Waabs
Samstag, 07.08. 16:00 1. in Wrohm
Sonntag, 08.08. 12:30 2. hier gg VfB Schuby
15:00 1. hier gg TuS Rotenhof
Mittwoch 11.8. 19:30 1. in Flensburg 08
Samstag, 14.08. 14:00 Kleinfeldturnier 2. Damenmannschaften
Sonntag, 15.08. 12:30 2. gg TSV Süderbrarup
15:00 1. gg IF Stjernen Flensburg
Samstag, 21.08. 15:00 1. gg SV Adelby
Sonntag , 22.08. 13:30 2. Turnier in Süderbrarup
Sonntag , 22.08. ? 1. Kreispokal gg in?
Samstag, 28.08. 13:30 2. gg FSG Schleswig
Punktspielstart ist für die 1.FSG = Sonntag 05.09.2010 um 15 :00 Uhr in Riepsdorf
die 2. FSG startet auch am Sonntag 5.9.10 ? Gegner ?
die 1. soll ja wie immer in den letzten Jahren die Hinrunde in Arlewatt spielen.
Das ebenfalls noch auszulosende Kreispokalspiel wird wohl aufgrund unserer Höherklassigkeit wie immer auswärts stattfinden. ralf
Spielberichte der Serie 2009/2010
Das Kreispokalfinale in Leck wurde zum erwarteten Kampfspiel. Die FSG übernahm von Beginn an das Kommando auf dem Platz und erspielte sich einige Tormöglichkeiten,.Deborah Manigel scheiterte mit ihrem Flachschuß an Christiane Ketelsen im MTV-Tor (2.). Weitere Chancen blieben ungenutzt und nach ca. 10 min besann sich Leck auf seine Stärke, die "rustikale" Spielweise. Mit hartem körperlichen Einsatz wurde den jungen FSG-Spielerinnen der Schneid abgekauft. Die FSG ging den Zweikämpfen immer mehr aus dem Weg und Leck kam besser ins Spiel. Die sonst immer hochgelobte FSG-Defensive leistete sich viele Stellungsfehler und lud den Gastgeber zu Torchancen ein. In Heidi Sievers fand der MTV aber ihre Meisterin oder man versemmelte. Die FSG war nur noch durch Konter gefährlich, aber Sara-Marie Siefert (24.) und Bente Görrissen (32.) scheiterten denkbar knapp.
Nach der Gardinenpredigt in der Kabine wurde die FSG wieder presenter auf dem Feld. Sara-Marie Siefert setzte das erste Ausrufzeichen mit ihrem Schlenzer über die Christiane Ketelsen hinweg, scheiterte aber am Pfosten (48.). Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen; die FSG war spielerisch überlegen und erspielte sich wieder mehr Strafraumszenen, der MTV kämpfte um jeden Ball, war allerdings nur noch durch Distanzschüsse gefährlich, da die FSG-Defensive jetzt nicht mehr so viel zuließ. In der Schlußphase fielen endlich die von den Zuschauern erhofften Tore. Sara-Marie Siefert setzte sich auf halbrechts durch, legte den Ball quer auf Christina de Vries, die den Ball überlegt an Christiane Ketelsen vorbeischob (73.), 0:1. Ein individueller Fehler in der FSG-Abwehr brachte Julia Petersen in Schußposition, die auch sofort abzog. Eine FSG-Abwehrspielerin wollte retten und haute dabei den Ball ins eigene Tor (79.), 1:1. Die FSG zeigte sich nicht geschockt und antwortete sofort. Sara-Marie Siefert setzte sich wieder vorn durch, spielte diagonal in den Lauf von Bente Görrissen, die die Lederkugel aus halbrechter Position hoch ins MTV-Tor drosch (81.), 1:2. Der Rest war wütendes Anrennen des Gastgebers, ohne aber zwingend zu werden. Die Konter der Goldebek-Arlewatterinnen waren gefährlicher, wurden aber zu überhastet vergeben.
Eingewechselt: Adu-Gyamfi, de Vries, Wolter, Thiesen
Am Ende war ich zufrieden, daß wir gewonnen hatten und
sich niemand verletzt hatte. Meine Mädels waren vor der Spielweise
unseres Gegners gewarnt worden, doch sie hatten wohl nicht richtig zugehört
und mussten auf dem Feld erst ihre Erfahrungen machen. Auch eine
unterklassige Mannschaft kickt man nicht so einfach aus dem Pokal, aber das
war dem FSG-Team in der 1. Halbzeit noch nicht bewußt. Ralf
Von der ersten Spielminute an übernahm der Gast aus
Nordfriesland das Kommando auf dem Feld. Der Absteiger aus Oldesloe wurde
quasi in der eigenen Hälfte eingeschnürt und die FSG kam zu vielen Tormöglichkeiten.
Sara-Marie Siefert (3.) und Carina Meyer (4.) schossen knapp über's Tor,
Sara-Marie Sieferts Freistoß lenkte die VfL-Torhüterin noch über die Latte
(12.). Den anschliessenden Eckball von Carina Meyer drosch Deborah Manigel zur
längst verdienten Führung ins Netz, 1:0 (13.). Die FSG blieb weiterhin
am Drücker und eine Flanke von Alena Ketelsen konnte wiederum Deborah Manigel
mit dem Kopf im VfL-Tor unterbringen, 2:0 (19.). Alena Ketelsen zielte
aus 20m knapp am Pfosten vorbei (20.) und der Gastgeber hatte immer noch
nichts entgegenzusetzen. Nach einer Traumkombination über mehrere Stationen
spielte Meike Thiesen Sara-Marie Siefert frei, die allein auf's Tor
zulief und im letzten Moment auf Janice Adu-Gyamfi querlegte. Janice war aus
dem Rückraum nachgesprintet und erzielte aus kurzer Distanz das 3:0 (35.).
Bente Görrissen und Sara-Marie Siefert hatten die nächsten guten
Einschußchancen,
scheiterten aber knapp (38., 45.). So blieb es bis zur Pause zum für Oldesloe
noch schmeichelhaften 0:3.
Die 2. Halbzeit begann wieder mit einer dominant auftretenden FSG-Mannschaft. Oldesloe stand mit "Mann und Maus" vor'm eigenen Tor und stemmte sich gegen eine höhere Niederlage. Alena Ketelsen tanzte 2 Gegenspielerinnen im VfL-Strafraum aus und wurde von den Beinen geholt. Die Pfeife wanderte in den Mund des Schiris, aber der Pfiff blieb aus. Die FSG-Küken protestierten noch, der Ball wurde lang nach vorn geschlagen, Wiebke Ahlers übernahm den Ball hinter der Mittellinie, marschierte allein auf's FSG-Tor zu und vollendete zum 1:3 (56.). Das war der Knackpunkt im Spiel der FSG-Küken. Oldesloe erhielt Rückenwind und das blutjunge Team aus Nordfriesland bekam "Fracksausen". Der VfL erspielte sich mehr Spielanteile und wieder Wiebke Ahlers verfehlte nach feiner Einzelleistung nur knapp das FSG-Tor (68.). Aber das Feuer des Gastgebers loderte nur kurz. In der Schlußphase übernahm der Gast wieder die Regie auf dem Platz. Bente Görrissen nach schöner Vorarbeit von Alena Ketelsen (85.), wiederum Bente mit Kopfball nach Flanke von Carina Meyer (88.) und Alena Ketelsen nach Solo über den halben Platz (90.) konnten das Ergebnis höher schrauben, doch es fehlten jeweils nur Zentimeter.
Sievers (32) - Wohlert (19), Th. Ketelsen (17), Engel (18) - Manigel (17), Meyer (22), A. Ketelsen (18), Greve (17) - Görrissen (23) - M. Ketelsen (18), Siefert (18)
Eingewechselt: Thiesen (23), Adu-Gyamfi (17)
Ein über lange Zeit einseitig geführtes Spiel fand einen verdienten Sieger. Nach dem nicht geahndeten Foul und dem zum Anschlußtreffer führenden Konter kam mein Kindergarten ein paar Minuten ins Schleudern, aber sie haben es gemeistert. Die Punktspiele sind beendet, wir sind zwar NUR 7. geworden, aber wir haben mit 33 Punkten die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt und das ist mir wichtiger als Platz 3 (mit schwarz-gelbem Trikot), 5 oder 6. Unser junger Kader hat in dieser Saison dazugelernt und wird in der nächsten Saison auch bestrebt sein auf dieses Punktekonto weiter einzuzahlen.
Zu Deiner Information habe ich das Alter meiner Küken hinter ihre Namen geschrieben, damit Du siehst, wie "erfahren" das jüngste Team der SH-Liga ist. Wir haben jetzt noch 2 Kreispokalspiele (Halbfinale am Mittwoch bei SG Eider 06 und anschließend das Endspiel in Leck oder Emmelsbüll; ist nicht arrogant gemeint - Dein Kollege weiß es -, sondern realistisch). Ralf
Punkte verloren, aber Herzen gewonnen . . . Unter diesem Motto stand unser heutiger Auftritt beim SV Neuenbrook/Rethwisch, aber zu den Herzen später mehr.
Bei starkem Wind und strahlendem Sonnenschein begann
der Gast aus Nordfriesland offensiv. In der Anfangsphase wurde der Gastgeber
im eigenen Strafraum festgesetzt und Flanke auf Flankde flog in den
SVN-Strafraum. Bente Görrissen konnte einen Eckball von Alena Ketelsen
mit dem 1:0 abschließen (3.). Auch in den nächsten Minuten blieb die FSG
spielbestimmend, aber weitere Tore blieben aus. In dem Gefühl "Wir haben
den Gegner doch fest im Griff" schalteten einige FSG-Spielerinnen einen
Gang zurück und holten den Gastgeber ins Spiel. Doch auch den nächsten
"Hochkaräter" hatten die Gäste, als Bente Görrissen einen langen
Flugball volley aus der Luft knapp über das SVN-Tor schoß (26.). Neuenbrook
übernahm immer mehr das Kommando und verlagerte das Match fast komplett in
die FSG-Hälfte, bekam Torchancen aber nur durch zahlreiche Freistösse,
gepfiffen vom "Unparteiischen" Marco Hogrefe, der jeglichen Körpereinsatz
der FSG-Mädels mit Freistössen ahndete.
In der 2. Hälfte übernahm Neuenbrook sofort wieder das Kommando, bedrängte das FSG-Tor und kam nach einer scharfen Flanke, die von einer FSG-Spielerin unglücklich abgefälscht wurde, zum glücklichen, aber verdienten Ausgleich, 1:1 (52.). Aber jetzt schien die FSG endlich wieder erwacht. Man antwortete sofort mit "wütenden" Angriffen. Sara-Marie Siefert nahm eine lange Flanke volley aus der Luft, scheitert aber an der SVN-Torhüterin (59.); Christina de Vries wurde auf halbrechts frei gespielt, schob den Ball aber knapp am linken Pfosten vorbei (65.). In dieser Phase, als die FSG das Spiel wieder übernommen hatte, fiel aus heiterem Himmel der Führungstreffer von Neuenbrook. Ein Eckball von Isabell Wichmann segelte vor's FSG-Tor und schlug zur Überraschung aller zum 2:1 ein (74.). Jetzt wogte das Match hin und her. Die FSG warf alles nach vorn, wollte unbedingt den Ausgleich und Neuenbrook nutzte die sich bietenden Räume für brandgefährliche Konter. Am Ende blieb es aber beim letztendlich glücklichen, aber auch verdienten Sieg der Gastgeber.
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - de Vries, Manigel, A. Ketelsen, Greve - Görrissen - Thiesen, Siefert
Eingewechselt: Adu-Gyamfi, Schafferus
Zunächst mein Kommentar zum Schiri. Es tut mir leid, aber Herr Hogrefe war kein "Unparteiischer". Er hat uns kein Tor 'reingepfiffen, hat keine roten Karten verteilt oder Elfmeter verhängt, aber klare Fouls einerseits durchgehen lassen und normalen Körpereinsatz als Fouls geahndet. Abseits standen immer nur Stürmer einer Mannschaft, Einwürfe und Eckbälle wurden großzügig in eine Richtung verteilt. Das hat meine Mädels verunsichert, sie kniffen vor Zweikämpfen und brachten Neuenbrook in's Spiel; aber nur das als Ausrede lasse ich nicht gelten. Meine Küken müssen lernen, daß Fußballer, die Schwarz-Gelb tragen, nicht unbedingt Ahnung von der Materie haben. ;-)))))
Zu den Herzen: Carina Meyer, von Beruf Erzieherin und im Hamburg tätig, konnte nicht spielen, da sie Dienst hatte. Wie sah ihr Arbeitstag aus? Sie arbeitet in der Wohneinrichtung Gertrud-Seele-Kehre des Hamburger Lebenshilfe-Werk für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen oder Beeinträchtigungen. CM hat sich vormittags mit einer Gruppe dieser beeinträchtigten Menschen (5 Männer und 3 Frauen) auf den Weg nach Neuenbrook gemacht (Bus, S-Bahn, Zug, Taxi) und war rechtzeitig zum Anstoß da. Die Bewohner der Einrichtung bekamen ein FSG-Trikot übegezogen, kamen mit zur Abschlußansprache in die Kabine und unterstützten anschließend das FSG-Team lautstark über 90 min. Die Bewohner sammelten Autogramme, trösteten die Mädels und den Trainer nach dem Spiel und wurden nach vielen gemeinschaftlichen Fotos von den FSG-Damen mit mehren La-Ola-Wellen als "Danke-schön" für die Unterstützung wieder zum Bahnhof verabschiedet. Die ständige Frage "Dürfen wir mal wieder kommen" wurde natürlich von allen bejat, allerdings braucht der Trainer auch noch seine Tochter auf dem Feld und nicht nur als "Fanbetreuer". Die "Bewohner", wie Carina sie nennt, haben uns die Niederlage leichter ertragen lassen und wenn es passt, werden wir sie sicherlich wieder einmal dabei sein. Ich hätte gern in Neuenbrook Punkte gewonnen, aber als ich nach der Niederlage gesehen habe, wie die "Bewohner" mit glücklichen Gesichtern und singend und winkend vom Parkplatz gefahren wurden, wußte ich wir hatten gewonnen . . . Jetzt haben wir als "Dorfverein" aus Nordfriesland einen Fanclub in Hamburg. Ralf
Vom Anpfiff an übernahm der Gastgeber das Kommando.
Bereits in der 3. min scheiterte Manon Ketelsen nach Vorarbeit von Sara-Marie
Siefert denkbar knapp an der starken Gästetorhüterin. Im ständigen Spiel
nach vorn wurde die FSG-Defensive in einer Tiefschlafphase überrascht und
nach einem Getümmel in deren Strafraum erzielte Beate Spiller (8.) die Gästeführung.
Doch die Nordfriesinnen zeigten sich keineswegs geschockt. Angriff auf Angriff
rollte gen Henstedt-Tor: Kopball Sara-Marie Siefert und Glanzparade der Gästetorhüterin
(11.), Manon Ketelsen allein vor'm Tor, knapp vorbei (17.) und Cathleen Wolter
aus halbrechter Position völlig frei links vorbei (24.). Einzig in der 30.
min tauchte eine Henstedt-Stürmerin frei vor'm FSG-Tor auf, doch
Janice Adu-Gyamfi riskierte Kopf und Kragen und konnte den 2. Treffer
verhindern. Auch Alena Ketelsen beteiligte sich am Preisschiessen, doch auch
ihr gefährlicher Freistoß wurde vom Gästekeeper über die Torlatte gelenkt.
Wer in der 2. Hälfte dachte, die FSG-Küken werden müde,
sah sich getäuscht. Weiterhin spielte nur eine Mannschaft und Henstedt
verteidigt allerdings auch sehr geschickt. Nachdem Heidi Sievers, die
mittlerweile das Tor hütete, die beiden einzigen gefährlichen Konter der Gäste
in der 2. Halbzeit entschärft hatte, nahmen die Gastgeberinnen das Gästetor
unter Dauerbeschuß, doch auch die allergrößten Chancen - Manon
Ketelsen (65., 89.), Alena Ketelsen (75.), Sara-Marie Siefert (79.), deren
Schlenzer an der Torhüterin vorbei noch von der Linie gekratzt wurde,
Christina de Vries (90.) - führten nicht zum Erfolg.
Adu-Gyamfi - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - de Vries, Manigel, Wolter, Johannsen - A. Ketelsen - M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: Thiesen, Greve, Sievers
Natürlich war der erste Satz oben nicht erleichtert gemeint. Verloren ist für die Mädels noch nichts. Es war heute ein Spiel, wie es leider oft vorkommt. Die eine Mannschaft spielt nach vorn, erarbeitet sich viele Torchancen und die andere Mannschaft steht hinten drin, wartet auf Konter und nutzt einen davon. Ich kann keiner einzigen Spielerin einen Vorwurf machen, wir waren überlegen, jede Spielerin hat gekämpft und bis zur 91. min alles gegeben. Mit dieser Einstellung werden wir auch in den letzten beiden Spielen unsere Punkte holen und dann schauen wir 'mal, was am Ende für uns dabei herausspringt. Und egal, was es wird, die Küken haben bislang eine tolle Saison gespielt. Ralf
Sonntag, 2. Mai 2010 FSG Goldebek-Arlewatt gg Ratzeburger SV 2:1 (1:0)
Bei strahlend(königs-)blauem Himmel übernahm die FSG, motiviert durch eine gemeinsame Feier am Vorabend, von Beginn an die Initiative. Deborah Manigel hatte die erste Tormöglichkeit, doch ihr Flachschuß verfehlte knapp das Ziel (7.). Bis auf einen Freistoß, den Janice Adu-Gyamfi aus dem Winkel fischte, ergaben sich für den Gast aus Ratzeburg in der ersten Hälfte keine Torchancen, da die FSG-Defensive wie in den letzten Wochen wieder sehr sicher stand. Der Gastgeber blieb tonangebend und konnte nach feiner Vorarbeit von Bente Görrissen durch Sara-Marie Siefert in Führung gehen, als diese den Ball über die herausstürzende RSV-Torhüterin ins Netz schoß, 1:0 (28.). Wiederum Sara-Marie Siefert war es, die aus kurzer Distanz den Ball an die Latte nagelte (35.).
Wie die 1. Hälfte endete, begann die 2. Einen Traumpass
in den freien Raum von Deborah Manigel verstolperte Bente Görrissen allein vor
dem Tor noch, doch als sich Sara-Marie Siefert auf links durchsetzte, an der
RSV-Torhüterin scheiterte und Carina Meyer den Abpraller aus ca 20m ins Tor
schlenzte, 2:0 (55.), schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Eine
Ratzeburger Stürmerin tauchte noch einmal mutterseelenallein vor'm
FSG-Tor auf, doch der Schuß ging überhastet in die Wolken. In dieser Phase des
Spiels konnte die FSG alles klar machen, doch selbst die sonst treffsichere
Bente Görrissen hob den Ball völlig frei am leeren Tor vorbei (70.). Das Spiel
schien nun dem Ende entgegenzuplätschern, doch bei einer Unachtsamkeit im
FSG-Strafraum staubte Johanna Weis ab, 2:1 (78.). Und das war das
Wecksignal für die bis dahin harmlosen Gäste. Nun warfen sie alles nach vorn,
erzeugten Druck und bei den Gastgeberinnen machte sich jetzt die lange Feier
bemerkbar, denn die Beine wurden schwer. Aber mit etwas Glück und viel
Engagement in den Zweikämpfen (Maike Wohlert, Theresa Ketelsen) rettete die FSG
das Ergebnis über die Zeit. Konter gab es nur noch gelegentlich und sie
blieben harmlos.
Adu-Gyamfi - Wohlert, Schafferus, Th. Ketelsen - Manigel, Meyer, Wolter, Johannsen - A. Ketelsen - Görrissen, Siefert
Eingewechselt: M. Ketelsen, de Vries
Ein alles in allem verdienter Sieg meines Teams, das über weite Strecken das Spiel bestimmt hat und den Ball in diesen Phasen auch schön laufen ließ. In der Schlußphase, als Ratzeburg auf den Ausgleich drängte, wurde gekämpft und "gebissen". Wir stehen weiterhin auf Platz 3 und sollten wir diese Position halten können, MUSS ich als Schalker im August mit meinen Mädels auf die Meile während der Husumer Hafentage. Das ist ja noch nicht so schlimm, aber ich MUSS im schwarz-gelben BVB-Trikot mit ihnen los. Das hatten wir vor der Saison ausgehandelt und wenn solche Aktionen meine Mädels motiviert, dann bin ich dabei . . . SCHLUCK
Aber noch haben wir 3 Spieltage vor der Brust. Wenn meine Küken allerdings ihre Rückrundenform konservieren können . . . Schau'n wir mal
ralf
das Halbfinale im SHFV-Lotto-Pokal führte uns genau wie am Ostersonntag wieder nach Oldesloe zum Tabellenführer.
Der FFC übernahm von Spielbeginn an - wie erwartet - die Initiative. Verstärkt durch 2.-Liga-erfahrene Spielerinnen wurde die FSG in die eigene Hälfte gedrängt. Flanken flogen reihenweise in den FSG-Strafraum, doch Janice Adu-Gyamfi war jederzeit "Herr der Lage" und fing alles ab. Im Strafraum passiert noch nicht so viel, da Maike Wohlert, Deborah Manigel, Christina Greve und Theresa Ketelsen - die morgens um 03:00 von einer Familienfeier in Münster/Westfalen zurückkam, um nach 3 1/2 Std Schlaf den Bus (Start 07:30) nach Oldesloe zu kriegen - zum wiederholten Male bärenstark in der Defensive waren. Zur ersten Großchance kam der FFC, als Janice Adu-Gyamfi einen hart getretenen Freistoß nicht festhalten konnte und der nach Nachschuß an den Pfosten knallte (25.). Oldesloe blieb weiter am Drücker und die FSG kam kaum vor das gegnerische Tor. Nach 39 min fiel die verdiente Führung für den Gastgeber, als Lea Lübke nach einem Lattenschuß den Abpraller auf's FSG-Tor köpfte, Carina Meyer retten wollte und den Ball in's eigene Tor köpfte.
Die 2. Hälfte begann mit unveränderten
Spielanteilen, doch so nach und nach kam der Gast aus Goldebek-Arlewatt
besser in's Spiel. Das Match gestaltete sich jetzt ausgeglichen, ohne daß
sich ein Team herausragende Torchancen erspielen konnte. So fiel das 2:0 aus
heiterem Himmel. Ein Freistoß flog an Freund und Feind vorbei, Kira Röder
stand am langen Pfosten und schob den Ball unbedrängt ein (66.). Und mit
der nächsten Möglichkeit für Oldesloe war das Spiel endgültig entschieden.
Nach einer unübersichtlichen Situation im FSG-Strafraum schob Johanna
Jacobi zum 3:0 ein (75.). Die jungen Nordfriesinnen gaben aber nie auf und Bente
Görrissen setzte sich 2x in der Schlußphase auf der linken Seite durch, doch
scheiterte jedes Mal knapp, als sie allein vor der FFC-Torhüterin
auftauchte (85., 88.).
Adu-Gyamfi - Wohlert, Manigel, Th. Ketelsen, Greve - Thiesen, Meyer, A. Ketelsen, Johannsen - Görrissen, Paysen
Eingewechselt: J. Schmidt, Frank, Matthiesen
Es war ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg des SH-Liga-Tabellenführers. Aber wir waren nicht enttäuscht. Anhand der Aufstellung sieht man, daß Spielerinnen dabei waren, die noch nie im Kader der 1. standen. Damit ich angeschlagene und verletzte Spielerinnen schonen konnte (Punktspiele sind wichtiger), hatten sich Akteurinnen unserer 2. Damenmannschaft und unserer B-Mädchen bereit erklärt auszuhelfen. Die Mädels haben durch die Bank einen guten Job gemacht, mussten aber dem hohen Tempo gegen einen für sie ungewohnt starken Gegner Tribut zollen. Es gebührt Ihnen Dank, weil sie wussten, dass es eine "Klatsche" geben kann, aber sie dennoch bereit waren, die lange Fahrt mitzumachen. Wir haben das Risiko bewußt in Kauf genommen und jammern deshalb auch nicht über zu viele Ausfälle (das tun wir nie). Die "Aushilfen" haben richtig viel Spielanteile bekommen und waren dahingegen auch zufrieden und es hat ihnen trotz der Niederlage sehr viel Spaß gemacht. So war die Stimmung direkt nach Spielende und auf der Rückfahrt im Bus sehr gut und das ist für mich wichtiger als ein eventueller Erfolg, denn ein gutes "Teamfeeling" auch zwischen den unterschiedlichen Mannschaften im Verein ist sehr wichtig.
Arbeitssieg gg Grebin.
Trotz einiger kurzfristigen Umstellungen kam die FSG
gut in's Spiel. Bereits mit dem ersten Angriff konnte Bente Görrissen das
goldene Tor erzielen. In der gegnerischen Hälfte setzte sie sich durch,
tankte sich bis in den Strafraum durch und schob den Ball aus halblinker
Position überlegt in's lange Eck (3.). Aber der frühe Treffer war das
Weck-Signal für Grebin. In den nächsten Minuten berannte der Gast das FSG-Tor,
igelte sich in deren Hälfte ein, agierte aber zum Glück in Strafraumnähe
zu hektisch. Außerdem war die FSG-Defensive mit Maike Wohlert, Theresa
Ketelsen,Deborah Manigel und Christina Greve wieder - wie schon seit Wochen -
in bestechender Form. Nach etwa 15 min bekam die FSG das Spiel wieder besser
in den Griff und Bente Görrissen hätte viel zur Beruhigung beitragen können,
als sie aus ähnlicher Position wie zu Beginn wiederum mutterseelenallein vor
der Torhüterin auftauchte, aber dieses Mal an ihr scheiterte (20.). Die
Nordfriesinnen bestimmten nun das Match, konnten aber kein Kapital aus
ihrer Überlegenheit schlagen. In den letzten min vor der Pause wurde man
wieder nachlässiger und Grebin nutzte die freiwerdenden Räume zu
heftigen Attacken in Richtung FSG-Tor, doch es blieb beim 1:0.
Die 2. Hälfte begann gleich wieder mit stürmischen
Grebinerinnen, die auch 2x Aluminium trafen - Latte (48.), Pfosten (62.). Das
Spielgeschehen verlagerte sich nun zusehends in die FSG-Hälfte, doch
trotz einiger guter Chancen fiel der Ausgleich nicht. Heidi Sievers oder
eine der bereits erwähnten Abwehrrecken warfen sich in Flanken und Schüsse
und konnten prekäre Strafraumsituationen bereinigen. Mitte der 2. Halbzeit
konnte sich der Gastgeber wieder aus der Umklammerung befreien, kam
seinerseits einige Male vor's Gästetor, blieb dabei aber weitestgehend
harmlos. In den letzten Minuten drückte der Gast aus Grebin wieder
heftig auf's Gaspedal, aber auch in der Schlußphase blieb das FSG-Tor
gegentrefferfrei.
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Greve - de Vries, Manigel, A. Ketelsen, Johannsen - Adu-Gyamfi, Görrissen, Siefert
Eingewechselt: Thiesen, K. Hansen, Thomsen
Es war ein glücklicher Sieg für uns, doch die Mädels haben ihn sich erkämpft und erarbeitet. Nachdem in der Vorbereitungsphase auf das Spiel einiges schief gelaufen war und wir bereits nach 4 min verletzungsbedingt wechseln mußten, konnten wir nicht unbedingt mit einem Sieg rechnen. Doch die Mädels haben sich selbst aus dem Schlamassel herausgezogen, weil sie gegen eine sehr hart agierende Gästemannschaft fighteten, fighteten und fighteten
Montag,
5. April 2010 23:38
FSG Goldebek-Arlewatt gg Olympia Neumünster 2:2 (2:1)
Motiviert durch die tolle Leistung beim Tabellenführer
in Oldesloe begann die FSG sehr offensiv. Bente Görrissen köpfte nach
Eckball die Lederkugel in Richtung Tordreieck, doch die Olympia-Torhüterin
konnte so gerade noch klären (2.). Das Spiel war einseitig mit vielen
Torchancen für die FSG und folgerichtig fiel nach einer Flanke von Cathleen
Wolter das 1:0, allerdings köpfte eine Olympia-Spielerin den Ball ins
eigene Netz (9.). In der Folgezeit blieb die FSG weiter überlegen,
versäumte es aber das 2. Tor nachzulegen. Neumünster befreite sich
langsam aus der Umklammerung und kam hier und da zu Strafraumszenen. Nach einem
Diagonalpass auf die rechte Seite flankte Sonja Schulz vor's FSG-Tor, Freund und
Feind verpassten, Anna-Lena Schümann stand völlig frei am 2. Pfosten und
netzte ein, 1:1 (22.). Die FSG zeigte sich nicht geschockt, kam zurück ins
Match und Cathleen Wolter erzielte mit einem Schuß unter die Unterkante der
Latte das 2.1 (27.). Nach doppeltem Doppelpass zog wiederum Cathleen Wolter
aus ca 20m ab und zwang die Gäste-Torhüterin zu einer Glanzparade (38.).
Die 2. Hälfte entwickelte sich zu langweiligen 45
min, da beide Teams das Samstagspiel noch in den Knochen hatten. Neumünster war
etwas aktiver und kam gelegentlich in den FSG-Strafraum und Heidi
Sievers mußte 2-3x Kopf und Kragen riskieren. Die Nordfriesinnen verlegten sich
auf's Kontern, wurden dabei aber nicht mehr richtig zwingend. Einzig Deborah Manigel
verfehlte mit einem Schuß von der Strafraumgrenze knapp das Ziel (77.). Nach
einem kurz vor'm Strafraum getretenen Freistoß konnte die
Olympia-Torjägerin Sonja Schulz mit der Fußspitze den wiederholten Ausgleich
erzielen, 2:2 (82.). Die Restspielzeit schleppte sich müde dahin, vielleicht
wollte man, aber keiner konnte.
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Greve - Manigel, Meyer, Wolter, M. Ketelsen - Görrissen, A.Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: de Vries, Adu-Gyamfi, Schmidt
Vor dem Spiel wollte ich gewinnen, zur Halbzeit wollte
ich eigentlich noch gewinnen und es hätte auch fast gereicht. ABER ...
die in Oldesloe angetretenen Spielerinnen waren müde (verständlich nach der
Superleistung), die in O. angeschlagenen Spielerinnen schleppten sich auf den
Platz und in der Anfangsphase mußten wir schon wieder 3x verletzungsbedingt
wechseln. Den Spielerinnen, die trotz Schmerzen durchgehalten haben (manon,
deborah) gebührt großes Lob, aber das größte Lob gebührt unserem Küken
Christina Greve, die sowohl in Oldesloe als auch gg Neumünster trotz körperlicher
Unterlegenheit und Unerfahrenheit alle alten, erfahrenen Gegenspielerinnen an
die Kette gelegt hat. CHAPEAU! (Christina darf man gern erwähnen). Das
Unentschieden gg NMS war gerechtfertigt, weil in einem müden Kick beide
Mannschaften in der 2. Hälfte auf dem Zahnfleisch krochen, und vor
allen Dingen wir.
Anmerkung zum Freistoß (77.): Einige meiner Spielerinnen waren erbosst über die Art und Weise, wie der zustande kam (und es war nicht der erste). Ich weiß, daß meine Küken noch zu lieb und zu brav für die SH-Liga sind. Sich ständig bei Körperkontakt in der gegnerischen Hälfte laut schreiend fallen zu lassen . . . NEE, nicht unser Ding. Ich versuche den Küken anständigen Fußball beizubringen und bei einem Gespräch nach dem Match und Beschwerden von deren (Küken) Seite kam, sagte ich ihnen, lieber fair 1 Punkt als unsportlch 1 - 3.
Sonntag,
4. April 2010 20:11
FFC Oldesloe - FSG Goldebek-Arlewatt 1:1 (0:0)
Gut gelaunt und mit ein klein wenig Hoffnung im Gepäck
reisten wir zum Tabellenführer nach Oldesloe. Die letzten Ergebnisse des FFC
waren nicht überragend und so rechneten wir uns etwas aus. Und wir lagen
richtig.
Das Spiel war von Beginn an verteilt. Oldesloe wollte die
FSG in die Defensive drängen, doch der Gast aus Nordfriesland spielte
nicht mit und attackierte frühzeitig den Spielaufbau des Favoriten. Bente
Görrissen hatte die erste Torchance des Spiels, doch ihr Schuß von der
Strafraumgrenze flog knapp am linken Pfosten vorbei (6.). Das Spiel wogte
hin und her, die FSG ging engagiert in die Zweikämpfe und hielt die
FFC-Offensive vom eigenen Tor fern, so daß der Spitzenreiter nur durch
Distanzschüsse und Standardsituationen vor's Gästetor kam. Die wenigen heiklen
Situationen konnte Heidi Sievers souverän klären. Die grösseren Möglichkeiten in
der 1. Hälfte hatte die FSG, doch Bente Görrissen, Janice Adu-Gyamfi und
Sara-Marie Siefert scheiterten.
Die 2. Halbzeit begann ebenfalls ausgeglichen, aber
mit fortlaufendem Spiel verschaffte sich der FFC mehr Vorteile. Die Gästeabwehr stand
noch sicher, doch im Mittelfeld taten sich Lücken auf. Mitte der 2. Hälfte
zogen die Oldesloerinnen mehrfach gefährlich aus der 2. Reihe auf das FSG-Tor
ab, scheiterten jedoch knapp oder fanden in Heidi Sievers ihre Meisterin. Jennifer
Hermann war es schließlich, die dann doch mit einem 20m-Schuß in den Winkel
den mittlerweile verdienten Führungstreffer erzielen konnte, 1:0 (68.).
Die FSG wirkte angeschlagen und der FFC wollte gleich nachlegen, doch mit
Glück und Geschick überstand der Gast die nächsten Minuten. Dann verlängerte
Janice Adu-Gyamfi einen Freistoß von Carina Meyer auf Sara-Marie Siefert, die
gedankenschnell den Ball an der FFC-Torhüterin vorbeispielte, 1:1
(74.). Die Nordfriesinnen kamen jetzt wieder besser ins Spiel und die
Schlußviertelstunde war wieder bestimmt von zwei fast ausgeglichenen
Mannschaften, die auf Sieg spielten. Der Tabellenführer versuchte mit
Macht zu stürmen, die FSG wankte aber nicht und attackierte mit schnellen
Kontern das FFC-Tor. Am Ende war bei der FSG die Freude über den
gewonnenen Punkt natürlich grösser als beim Favoriten, und er war verdient.
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Manigel, Greve - M. Ketelsen, A. Ketelsen, Görrissen, Johannsen - Adu-Gyamfi, Siefert
Eingewechselt: K. Hansen, Meyer
Ein starker Auftritt meiner Mädels, die bewiesen haben, daß sie auch gegen die Spitzenteams mithalten können. Sie haben sich nicht versteckt, den offenen Kampf angenommen und verdient den Punkt mit nach Hause genommen. Herausheben kann man niemanden, denn alle haben sich prima in das Mannschaftsgefüge eingefügt und auch auf teilweise ungeliebten Positionen das Beste gegeben.
Sonntag,
28. März 2010 22:02
FSG Goldebek-Arlewatt gg FC Angeln 02 3:0 (2:0)
Nach der letzten Niederlage in Riepsdorf war heute
Wiedergutmachung angesagt. Nach Rücksprache mit dem Meldorfer Trainer wußte
ich, wie Angeln sich den Punkt beim 0:0 in Meldorf ermauert hatte. Und genau so
trat Angeln auch heute auf. Vom Anpfiff an bestimmte die FSG das Spiel und
hatte bereits nach 50 sek die erste gute Torchance, doch Sara-Marie Siefert
scheiterte an der gegnerischen Torfrau, welche während der 90 min mehrfach
Kopf und Kragen riskieren mußte und einen guten Job machte. Einzig Ines
Horstmann hielt sich bei Angeln an der Mittellinie auf und der Rest
verbarrikadierte sich am und im eigenen Strafraum. Das Match wurde zum
Geduldsspiel, denn Sara-Marie Siefert, Bente Görrissen und Janice Adu-Gyamfi
hatten mehrfach Einschußmöglichkeiten, die noch vergeben wurden. Ein Freistoß
aus 18m - vom Innenpfosten sprang der Ball ins Tor - durch Bente Görrissen
brachte dann die Erlösung, 1:0 (29.). Der Gast aus Angeln lockerte etwas
die defensive Grundeinstellung versuchte auch nach vorn zu spielen und den jetzt
etwas großzügigeren Raum nutzte Sara-Marie Siefert, als sie sich am Strafraum
durchsetzen konnte und an der Torfrau vorbei zum 2:0 einnetzte (38.). In diesen
letzten Minuten vor der Pause war Angeln bemüht mitzuspielen, doch zu einer
richtigen Torchance kamen sie nicht.
Nach einigen Umstellungen in und kurz nach der Pause kam
bei der FSG-Offensive etwas Sand ins Getriebe, doch Heidi Sievers im Tor
blieb weiterhin fast arbeitslos. Deborah Manigel nahm die einzige Spitze Ines
Horstmann komplett aus dem Spiel und die übrige Defensive hielten den
FSG-Strafraum ball- und gegnerfrei. Kerrin Hansen leitete dann mit ihrem knapp
am Tor vorbeirauschenden Schuß von der Strafraumgrenze (74.) die Schlußoffensive
ein. Nach einer tollen Kombination über mehrere Stationen nahm Janice
Adu-Gyamfi den Ball volley aus der Luft und ballerte die Lederkugel ins Netz
(77.). Die letzten Minuten fanden nur vor dem Gästetor statt, doch
Sara-Marie Siefert, Kerrin Hansen und Meike Thiesen konnten den Ball nicht
im Angelner Tor unterbringen.
Sievers - Manigel, Schafferus, Greve - de Vries, M. Ketelsen, Th. Ketelsen, Görrissen, Thiesen - Adu-Gyamfi, Siefert
Eingewechselt: Johannsen, K. Hansen, Thomsen
Es war ein lockerer Kick mit einem Ergebnis, das voll und ganz in Ordnung geht. Angeln hatte in den 90 min keine einzige richtige Torchance und dahingegen ging es nach unserem Führungstreffer nur um die Höhe des Sieges. Ich war nach den fußballerischen Highlights am Samstag (für mich) bestens gelaunt nach Joldelund gefahren und das Spiel meiner Mädels verschlechterte meine Laune natürlich nicht. Das nächste Match am Ostersamstag beim Tabellenführer in Oldesloe wird sicherlich nicht so einfach, aber wir machen uns positiv denkend auf den Weg und wollen den Spitzenreiter etwas ärgern. Am Ostermontag beim Heimspiel gegen Neumünster ist sicherlich eher ein 3er möglich, aber die Mädels waren auch in der Vergangenheit oft für eine Überraschung gut
Sonntag, 21. März 2010
FC Riepsdorf gg FSG Goldebek-Arlewatt 2:1 (1:0)
Mit dem böigen Wind im Rücken begann der Gastgeber sehr
dominant. Die Defensive der FSG war von der ersten Minute an gefordert. Das Tor
von Heidi Sievers stand unter Dauerbeschuss und die FSG kam kaum dazu, den
Ball ruhig aus der eigenen Hälfte herauszuspielen. In der 12. min war es dann
so weit. Nachdem Heidi Sievers einen immer länger werdenden Torschuss aus
grosser Distanz noch so grad zur Ecke klären konnte, brachte eben diese Ecke
die Riepsdorfer Führung durch den Kopfballtreffer von Ann-Katrin Höft.
Riepsdorf bestimmte weiter das Geschehen und hätte in der Folgezeit das
Ergebnis höher schrauben können, doch Glück (u.a. 2x Latte) und steigende
Einsatzbereitschaft der Nordfriesinnen verhinderte Schlimmeres. Das erste
Ausrufezeichen der FSG setzte Sara-Marie Siefert, die knapp über's Tor zielte
(18.). In der Schlußviertelstunde der ersten Halbzeit kam Goldebek-Arlewatt
immer besser ins Spiel und nach einem Diagonalpass von Carina Meyer tauchte
wiederum Sara-Marie Siefert völlig frei vor dem Riepsdorfer Tor auf, verzog
aber ebenfalls knapp.
Bei leider abebbendem Wind sahen die Zuschauer in
der 2. Hälfte eine immer stärker werdende Gästemannschaft. Nach
Pass von Janice Adu-Gyamfi stürmte Sara-Marie Siefert allein in den Riepsdorfer
Strafraum und wurde von der Torhüterin von den Beinen geholt, aber der
erwartete Pfiff blieb aus (49.). Mit der ersten und einzigen Chance der
Gastgeber in der 2. Halbzeit erhöhten sie auf 2:0. Es war wieder ein
Eckball, der in den Gästestrafraum segelte, und Elena Heydemann kam am
5-Meter-Raum völlig frei zum Kopfball (53.). Die FSG schüttelte sich kurz und
schlug zurück. Sara-Marie Siefert setzte sich auf dem rechten Flügel durch,
legte den Ball quer und Christina Greve konnte aus kurzer Distanz den Anschlußtreffer
erzielen (57.). Weitere gute Möglichkeiten von Cathleen Wolter und Sara-Marie
Siefert blieben ungenutzt. Den FSGlerinnen schien Mitte der 2. Hälfte die
Luft auszugehen und das Spiel verlief ausgeglichen ohne nennenswerte Torchancen.
Erst in den letzten Minuten zogen die Gäste nochmals die Zügel an und
belagerten das gegnerische Tor unentwegt. Sara-Marie Siefert setzte sich
rechts durch, legte wie beim ersten Treffer quer und Janice Adu-Gyamfi
jagte den Ball millimeterknapp am Tor vorbei (85.) und wieder war es
Janice, die bei ähnlicher Vorarbeit die Riepsdorfer Torhüterin bei einem
technisch perfekten Schuß aus der Drehung zu einer Glanzparade zwang
(90.).
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Manigel, Greve - M. Ketelsen, Meyer, Wolter, Thiesen - Adu-Gyamfi, Siefert
Eingewechselt: Johannsen, Schmidt
Trotz der Niederlage war ich nicht unzufrieden. Das Ergebnis war unbefriedigend, doch der kämpferische Einsatz JEDER Spielerin hat mir gefallen. Die Riepsdorferinnen waren uns körperlich überlegen, nutzten das in der Anfangsphase auch weidlich aus und bereiteten meiner Mannschaft - auch unterstützt durch den starken Wind - große Probleme. Aber als meine Girls den Respekt abelegt hatten und ihrerseits begannen zu "beissen", kamen sie immer besser ins Spiel. Die 1. Halbzeit ging an klar Riepsdorf, die 2. an uns, aber leider war uns der verdiente Punkt nicht vergönnt.
Sonntag, 14. März 2010
FSG Goldebek-Arlewatt - Rot-Schwarz Kiel 0:0
das Jahr 2010 hat jetzt endlich für uns begonnen.
Heftiger Wind und ein unebener Platz liessen allerdings keinen schönen Kick zu.
Beide Mannschaften begannen das Spiel abwartend, da man
praktisch ohne Testspiele in den Rückrundenstart ging. Die FSG hatte dank des
starken Rückenwinds mehr Spielanteile, hatte aber in der Anfangsphase noch
keine guten Torchancen. Nach ca einer Viertelstunde hatte man sich an die
wiedrigen Verhältnisse gewöhnt und setzte sich in der Kieler Hälfte fest.
Bente Görrissen hatte die erste gute Chance, doch eine Kieler Abwehrspielerin
konnte den Ball kurz vor der Torlinie wegschlagen (18.). Deborah Manigel
scheiterte aus halbrechter Position ebenfalls knapp (22.) und Alena Ketelsen
traf mit einem Freistoß von halblinks (ca 18m) nur die Latte (28.). Bei dem nächsten
Angriff verzog Bente Görrissen die Lederkugel und schoß haarscharf über's Tor
(30.). Bis zur Pause war die FSG weiter bemüht, aber ein Torerfolg blieb aus.
Nach dem Wechsel musste die FSG nun ihrerseits gegen den starken Wind anspielen und brauchte einige Zeit um sich daran zu gewöhnen. In dieser Phase war Kiel zwar spielbestimmend, doch die Defensive mit Maike Wohlert, Katja Schafferus, Theresa Ketelsen und Kristine Engel ließ kaum eine Kieler Torchancen zu. Die erste und einzige gute Möglichkeit für die Gäste konnte Heidi Sievers vereiteln, als sie allerdings Kopf und Kragen riskieren musste, als sie der heranstürmenden Kielerin den Ball vom Fuß spitzelte (63.). In der Schlußphase übernahm die FSG wieder das Kommando und baute wieder mehr Druck auf. In den letzten Minuten setzten sich die Nordfriesinnen vor'm Gästetor fest, schlugen die Eckstösse reihenweise in den Kieler Strafraum, doch Sara-Marie Siefert und Bente Görrissen scheiterten.
Sievers - Wohlert, Schafferus, Th. Ketelsen, Engel - Manigel, A. Ketelsen, Wolter, Greve - de Vries, Görrissen
Eingewechselt: M. Ketelsen, Siefert, K. Hansen, Thiesen
Das erste Spiel nach 4-monatiger Pause ist natürlich immer schwierig. Wir hatten keine Vorbereitungsspiele, konnten nicht richtig trainieren, aber dieses Problem hatte unser Gegner auch. Von 2 Mannschaften, die in der Tabelle nebeneinander stehen, waren wir die bessere und das macht uns Mut für die nächsten Wochen. Es kann nach diesem langen Winter noch nicht alles rund laufen, aber unsere Defensive hat mir heute richtig Spaß gemacht. Maike und Kristine haben ihre Gegnerinnen vollkommen im Griff gehabt, Theresa und Katja haben die Mitte zugemacht, so daß Heidi im Tor sich ständig selbst beschäftigen mußte, bei den wenigen Aktionen, als sie gefordert wurde, aber hellwach war. In der Vorwärtsbewegung war noch gelegentlich Sand im Getriebe, aber das kriegen wir in den nächsten Wochen bei mehr Spielpraxis auch wieder in den Griff.
Sonntag,
31. Januar 2010
Hallenlandesmeisterschaft in Lübeck
wir sind heil nach Lübeck gekommen und zum Glück auch heil wieder zurück und keine Spielerin hat sich während des Turniers verletzt. Ansonsten haben wir Lehrgeld bezahlt, aber so schlecht, wie die Ergebnisse klingen, waren wir nicht.
2:2 gg Olympia Neumünster
Wir durften das Turnier eröffnen und hatten somit die Ehre das 1. Tor des Turniers zu erzielen. Es war ein abwechslungsreiches Spiel mit offenen Visieren auf beiden Seiten über 14 min. Bereits in der 1. min donnerte Bente Görrissen den Ball in die gegnerischen Maschen. Nach weiteren Torchancen hüben wie drüben wurde ein zu kurz gespielter Eckball unsererseits vom Gegner erlaufen und Janice Adu-Gyamfi im Tor war gegen die allein auf sie zulaufende NMS-Spielerin chancenlos (1:1). Aber wir schlugen gleich zurück. Levke Hansen fasste sich ein Herz und zimmerte den Ball zu erneuten Führung (2:1) ins Netz. Bente Görrissen hatte die Chance zum 3:1, doch sie traf nur den Pfosten. Aber auch Olympia hatte gute Tormöglichkeiten, fanden aber mehrfach in Janice ihren Meister. Als wir die Punkte schon einstreichen wollten, setzte NMS einen letzten Schuß an, der meilenweit vorbeigeflogen wäre, aber eine Abwehrspielerin lief unglücklich in die Schußbahn und lenkte den Ball ins eigene Tor (2:2).
0:2 gg Ratzeburger SV
Dieses Spiel hätte nur einen Sieger verdient gehabt, aber nicht Ratzeburg. Meine Mädels nahmen vom Anpfiff an das Spiel in die Hand und drängten den Gegner ständig in deren Hälte zurück. Es wurden zahlreiche Torchancen herausgespielt, doch außer einem Pfostenschuß von Bente Görrissen sprang nichts zählbares dabei heraus. Mit dem ersten Torschuß (Innenpfosten - Tor) ging Ratzeburg in Führung (0:1). Das Spiel änderte sich nicht, aber Fortuna trug heute kein FSG-Trikot. Mit dem 2. Torschuß nach ca. 9 min ( Innenpfosten - Tor ) stellte Ratzeburg bereits den Endstand her (0:2). Meine Mädels berannten bis zur letzten Sekunde das gegnerische Tor, doch alles Bemühen war vergebens. Ratzeburg fuhr noch 1,2 gefährliche Konter, aber Janice war auf der Hut.
0:9 gg Holstein Kiel
Trotz aller Warnungen ging mein Team viel zu offen in das
Spiel gegen den Zweitligisten. Statt ein wenig tiefer zu stehen, wollte man dein
gleichen Hurra-Fußball spielen, wie in den ersten Partien. Und das ging fürchterlich
in die Hose. Die Kielerinnen nutzten die Räume, die meine Mädels ihnen zur
Verfügung stellten und erzielten im Minutentakt die Tore. Selbst als mein Team
schon die weisse Fahne gehisst hatte und Galgenhumor auf dem Platz bewies,
brannte Holstein in jedem Zweikampf und die "Freude" über ihre
Tore konnten sie gut verbergen.
1 Punkt, 2:13 Tore = Platz 8. Das sind die nackten Zahlen, aber - wie schon oben erwähnt - mit den beiden ersten Spielen kann man zufrieden sein. Man merkte den Mädels an, dass wir nicht die Möglichkeit haben in einer richtigen Halle zu trainieren. Aber Platzierung und Ergebnisse taten der guten Stimmung keinen Abbruch. Und als wir auf dem Heimweg erfuhren, dass unsere 2. Damenmannschaft die Hallenkreismeisterschaft, welche zeitgleich in Breklum stattfand, gewonnen hat, waren wir alle stolz.
Adu-Gyamfi - Manigel, Wolter, Greve, Wohlert, A. Ketelsen, Görrissen, L. Hansen, Thiesen
zeitgleiche Veranstaltung =
Bericht über das HallenKreismeisterschaft der FrauenDie Gruppenspiele sahen wie folgt aus:
Gruppe A
FSG Goldebek/Arlewatt II - FSG Goldebek/Arlewatt 5 : 0
MTV Leck - SG Eider 06 3 : 1
FSG Goldebek/Arlewatt - SG Eider 06 0 : 2
MTV Leck - FSG Goldebek/Arlewatt II 0 : 1
FSG Gol./Arl. II - SG Eider 06 2 : 2
FSG Gol./Arl. - MTV Leck 1 : 4
Gruppe B
SG Langenhorn/Enge - SG Eider 06 II 0 : 2
SV Germania Breklum - SV Frisia 03 1 : 4
SG Eider 06 II - SV Frisia 03 0 : 4
SV Germania Breklum - SG Langenhorn/Enge 0 : 3
SG Langenhorn/Enge - SV Frisia 03 0 : 2
SG Eider 06 II - SV Germania Breklum 0 : 3
Spiel um Platz 5: Germania Breklum - SG Eider 06. Sieger: SG Eider 06
Im ersten Halbfinale trafen die FSG Goldebek/Arlewatt II und die SG Langenhorn/Enge aufeinander. Die FSG Goldebek/Arlewatt II bestätigte in diesem Spiel die gute Leistung, die sie schon in den Gruppenspielen zeigte und gewann deutlich mit 3:0.
Das 2. Halbfinale bestritten die spielerisch beste Mannschaft der Gruppenspiele, der SV Frisia 03, und der MTV Leck, der nur gegen Goldebek/Arlewatt II Punkte lassen musste. Frisia gewann seine Vorrundenspiele deutlich und wurde von Vielen als Favorit dieser Hallenrunde gesehen. Der MTV Leck ging jedoch bereits früh mit 1:0 in Führung (nach 2 min.) Frisia ließ sich davon nicht schocken, spielte weiterhin guten offensiven Fussball und kam zu einigen Chancen, die jedoch von der guten Torfrau Christina Ketelsen vereitelt wurden. Die Lecker ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und bekamen die Frisianer, die sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr in Einzelaktionen verstrickten, immer besser in den Griff. Frisia erspielte sich in den letzten Minuten kaum noch Torchancen und Leck brachte die knappe Führung über die Zeit.
Das Spiel um Platz 3 bestritten somit der SV Frisia 03 und die SG Langenhorn/Enge . Ein schönes, kurioses Spiel für die Zuschauer. Frisia war eigentlich klar überlegen, ging immer wieder in Führung , mußte jedoch nach jedem Führungstor postwendend den Ausgleich hinnehmen. ( meist durch kuriose Torwart- und Abwehrfehler) Nach dem 4:3 war Frisia auch in der Abwehr wachsam und ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu.
Im Endspiel trafen dann die FSG Goldebek/Arlewatt II und der MTV Leck erneut aufeinander. Das Gruppenspiel gewann die FSG II knapp mit 1:0. Das Finale gestaltete sich wie folgt.
Die FSG verschlief die ersten 2 Minuten komplett, so dass Leck folgerichtig mit 1:0 in Führung ging. Auch danach war noch kein Erwachen bei den FSGŽlern zu erkennen. Leck hatte die kräftezehrenden Vorrunden- und Halbfinalspiele wohl besser weggesteckt. Erst als Kerrin Hansen, nach ca. 4 min. Spielzeit, bei der ersten richtigen Torchance für die FSG, im Strafraum gefoult wurde und Manuela Grambau den fälligen Neunmeter verwandelte, war der Kampfgeist geweckt. Die FSG spielte nun zielstrebiger nach vorne und konnte nur 1:30 min später die Führung durch Carina Matthiesen erzielen. Der Jubel war groß, doch das Spiel noch nicht zu Ende. Leck drang auf den Ausgleich, es gab Chancen auf beiden Seiten. Doch keine Mannschaft vermochte es, ein Tor zu schiessen. Als die Hallenuhr noch genau 23 sec. verbleibende Spielzeit anzeigte, gelang es Britta Satzky mit einem strammen, unhaltbaren Schuss, den Ausgleich zu erzielen. In den letzten Sekunden traute sich keine Mannschaft mehr, nach vorne zu spielen. Die FSG war geschockt und Leck froh über den Ausgleich. Was nun folgte war das Neunmeterschiessen.
Dazu gibt es eigentlich nur zu sagen, dass alle Schützen der FSG verwandelten, unsere Torfrau einen Neunmeter hielt und eine Leckerin den Ball über das Tor schoss.
Endstand: 6:4 nach Neunmeterschiessen
Somit war die FSG Goldebek/Arlewatt II Hallenpokalsieger des Kreises NF.
Die FSG Goldebek/Arlewatt I erhielt bei der Siegerehrung noch einen Ehrenpreis in Form eines Fussballes, überreicht durch den Frauen- und Mädchenreferenten Bertus Bold, da sie, obwohl die 1. Mannschaft nahezu komplett zum Landespokalturnier in Lübeck gereist war, dennoch eine Mannschaft stellten und sich tapfer durch die Gruppenspiele kämpften.
Katrin Thomsen
Sonn. 29.11.2009 FSG Goldebek-Arlewatt - VfL Oldesloe 6:2 (0:0
Einen perfekten Abschluß der Hinrunde erwischten die Damen von der FSG.
Von Beginn des Spiels nahm man das Spiel auf, kontrollierte Ball und Gegner. Trotz des tiefen Bodens kam ein flottes,
kampfbetontes Spiel zustande. Bereits in der 1. Halbzeit kam die FSG durch Bente Görrissen, Janice Adu-Gyamfi,
Manon Ketelsen und Levke Hansen zu einigen sehr guten Torchancen, doch die gut herausgespielten Möglichkeiten
wurden noch überhastet vergeben. Aber auch der Gast aus Oldesloe bewies bei einigen gefährlichen Kontern,
daß sie in Arlewatt punkten wollten.
Bemängeln am Auftritt der FSG konnte man nur die mangelnde Torausbeute. Aber die 2. Hälfte entschädigte.
Die FSG begann auch den 2. Abschnitt furios und hatte durch Bente Görrissen und Manon Ketelsen gleich hochkarätige Chancen. In der 52. min dezimierte sich die Oldesloer Mannschaft selbst, als Cristin Höldke sich auf eine endlose Diskussion mit dem Schiedsrichter einliess, die zuerst die gelbe und dann die gelb-rote Karte zur Folge hatte. Jetzt wurde der Gastgeber noch stärker und bereits in 60. min nahm Sara-Marie Siefert einen langen Pass von Levke Hansen auf und vollendete zum 1:0. In Überzahl und mit der Führung im Rücken wurde man nachlässig und Wiebke Ahlers konnte eine Schlafmützigkeit in der FSG-Defensive ausnutzen, 1:1 (62.). Aber die FSG schlug sofort zurück. Bente Görrissen setzte sich auf der rechten Seite durch, flankte und Manon Ketelsen erzielte das 2:1 (64.). Der Druck von Goldebek-Arlewatt wurde immer größer und nach Vorarbeit von Sara-Marie Siefert war wieder Manon Ketelsen zur Stelle, 3:1 (69.). Die Gegenwehr der Oldesloerinnen erlahmte, Levke Hansen schlug wieder eine lange Flanke von links außen vor's Tor und Bente Görrissen köpfte ein, 4:1 (72.). Der Torhunger der jungen FSG-Mannschaft war noch nicht gestillt. Nach einigen weiteren Chancen stürmte schließlich Janice Adu-Gyamfi über den rechten Flügel, legte den Ball quer und Sara-Marie Siefert schob den Ball ins Tor (79.). Die FSG-Abwehr wirkte bei einem Freistoß für die Gäste unschlüssig und wiederum Wiebke Ahlers nutzte die Unaufmerksamkeit zum 2. Gästetor, 5:2 (81.). Aber den Schlußpunkt unter dieses unterhaltsame Spiel setzte wieder die FSG, als nach einer Gästeecke Janice Adu-Gyamfi den Ball weit nach vorn schlug, Sara-Marie Siefert in der eigenen Hälfte losmarschierte, allein auf's gegnerische Tor zulief, die zu foulen versuchende Torhüterin umkurvte und zum Endstand von 6:2 einnetzte (86.).
Sievers - Manigel, Schafferus, Greve - Thiesen, Wolter, A. Ketelsen, L. Hansen - M. Ketelsen, Görrissen, Adu-Gyamfi
Eingewechselt: Johannsen, Siefert, Engel
Ein tolles Spiel meiner Mannschaft zum Ausklang der Hinrunde.
Das Team hat sich gerade in den letzten Wochen von ihrem kurzzeitigen Tief gut erholt gezeigt,
wurde in Ratzeburg aus den bekannten Gründen nicht belohnt,
hat in Henstedt-Ulzburg etwas glücklich gewonnen und jetzt den VfL Oldesloe an die Wand gespielt.
Und wichtig war mir auch, daß die Mädels von ihren vielen herausgespielten Torchancen dieses Mal auch wirklich etliche nutzen konnten.
Wir gehen gut gelaunt in die Winterpause, denn mit 17 erreichten Punkten stehen wir voll im Soll.
ralf
die zweite Frauen Son. 29.11.2009 FSG Goldebek-Arlewatt II.- DAB Drelsdorf 2:0 (0:0)
das Glück kehrte heute zu uns zurück.
Der Platz in Henstedt-Ulzburg war zu unserer Überraschung
in einem einwandfreien Zustand und lud beide Mannschaften zu einem temporeichen
Spiel ein. Bereits nach wenigen Sekunden wurde Janice Adu-Gyamfi auf der
Rechtsaußen-Position gefoult, Carina Meyer flankte den anschließenden Freistoß
hoch vor's Tor und Levke Hansen verfehlte mit ihrem Kopfball knapp das Tor (1.).
Die Anfangsphase wurde von der FSG bestimmt und Sara-Marie Siefert konnte in der
9. min nach Vorarbeit von Janice Adu-Gyamfi den Ball zum ersten Mal im
Henstedter Tor unterbringen, doch die gut leitende Schiedsrichterin Janine Kulow
erkannte den Treffer wegen Abseits nicht an. Aber die FSG blieb weiter am Drücker.
Eine lange Flanke von Levke Hansen köpfte wiederum Sara-Marie Siefert zur FSG-Führung
ins Netz, 1:0 (13.). Das Gros der Spielanteile und die jetzige Führung ließ
die FSG leichtsinnig werden und Henstedt-Ulzburg kam langsam immer besser ins
Spiel. Nun wogte das Match hin und her, Torchancen auf beiden Seiten, aber der
Gastgeber übernahm mittlerweile das Kommando. Henstedt drückte intensiv auf
das Gästetor und die FSG stand nun tief, konnte aber ständig brandgefährlich
kontern. So überlief Sara-Marie Siefert die komplette gegnerische Defensive,
lief allein auf die Torhüterin zu, scheiterte aber an ihr (28.). Bei dem
gefährlichsten Henstedt-Angriff konnte Deborah Manigel kurz vor der Torlinie
noch mit dem Kopf klären.
Die 2. Halbzeit begann, wie die 1. endete. Henstedt bestimmte das Spiel, Goldebek-Arlewatt beschränkte sich auf's Kontern. Großes Glück hatte die FSG, als ein Schuß gegen den Innenpfosten klatschte und der Ball anschließend vor der Torlinie die kompletten 7,32m entlangrollte, bevor er weggeschlagen werden konnte (56.). Die FSG konnte sich langsam wieder etwas mehr aus der Umklammerung befreien. Cathleen Wolter, die zum ersten Mal das FSG-Trikot trug, zirkelte einen Eckstoß an den kurzen Pfosten, den Abpraller legte Carina Meyer nochmals 'raus auf Cathleen, die die Lederkugel jetzt ins lange Eck zirkelte, 2:0 (61.). Henstedt-Ulzburg antwortete mit wütenden Angriffen, doch auch die FSG wurde jetzt wieder offener, weil sich in der Henstedt-Defensive immer wieder Lücken auftaten. Nach weiteren Großchancen von Sara-Marie Siefert und Alena Ketelsen nagelte Levke Hansen einen Freistoß an die Latte (78.). Die Luft schien beim Gastgeber jetzt 'raus zu sein, doch nach einem individuellen Abwehrfehler konnte Libera Katja Schafferus nur mit einem Foul im Strafraum retten. Zum Glück gab es nur "Gelb" für Katja, aber den fälligen Elfmeter. Und nochmals Glück für die FSG, als Spielführerin ChristinaTrakis den Ball am Tor vorbeischoß (81.). Jetzt war die Moral von Henstedt-Ulzburg endgültig gebrochen und die FSG konnte das Spiel locker nach Hause schaukeln.
Sievers - Manigel, Schafferus, Engel - M. Ketelsen, Meyer, A. Ketelsen, L. Hansen - Adu-Gyamfi, Görrissen, Siefert
Eingewechselt: Wolter, J. Schmidt, Wohlert, Schwarze
Eine kämpferisch sehr starke Leistung meiner Mannschaft, in der man keine Spielerin herausheben kann, weil alle an einem Strang gezogen haben, und in der auch keine Spielerin unter ihren Möglichkeiten blieb. Das gleiche konnte ich auch in der Vorwoche sagen, aber das Ergebnis war aufgrund von ... ein anderes. Mit Cathleen Wolter, die vom TSV Rieseby zu uns gestossen ist, werden wir sicherlich noch eine Menge Spaß haben, da sie sehr vielseitig einsetzbar ist. Am kommenden Wochenende steht das letzte Spiel der Hinrunde an. Wir wollen uns mit einem positiven Ergebnis gegen den Aufsteiger VfL Oldesloe von unseren treuen Fans (die gibt's tatsächlich) in die Winterpause verabschieden; Anstoß 14:00 in Arlewatt.
ralf
ein langer, unbefriedigender Tagesausflug ist vorbei .
Nicht wegen der Niederlage, sondern der Art und Weise wie
sie zustande kam. Aber der Reihe nach:
Das Spiel begann für die FSG ähnlich wie in der Vorwoche. Zwar waren die Nordfriesinnen im Gegensatz zum Meldorf-Spiel von Beginn an hellwach, nahmen die Zweikämpfe an, doch einen von Heidi Sievers abgewehrten Schuß nagelte Janina Weiß an den Pfosten, von wo er einer FSG-Spielerin ans Bein sprang und von dort ins Netz (7.), 1:0 für Ratzeburg. Aber die Gästemannschaft zeigte sich keineswegs geschockt. Kurz darauf setzte sich Manon Ketelsen durch, wurde vorm Strafraum gefoult, lief aber mit dem Ball weiter, wurde im Strafraum nochmals festgehalten, konnte sich losreißen und erzielte den Ausgleich (9.) . . . dachten alle. Der Ball zappelte im Netz, der Schiedsrichter Christopher Sven Otte vom TSV Nahe pfiff, die FSG jubelte . . . und Herr Otte gab Freistoß außerhalb des Strafraums. ? ? ? (Dazu später mehr)
Auch diese seltsame Entscheidung brachte die FSG nicht aus dem Rhythmus. Bente Görrissen setzte sich durch, verzog aber knapp (10.) Das Spiel wurde nun von der FSG bestimmt, die Defensive (Kristine Engel, Deborah Manigel, Katja Schafferus und Christina Greve) hatte die Ratzeburger Offensive gut im Griff. Heidi Sievers war zwar nicht beschäftigungslos, aber klare Torchancen für die Gastgeber blieben aus. Die Unsicherheit des jungen Schiedsrichters nutzten die Ratzeburgerinnen um ihre "rustikales Spiel" zu steigern. Auf diese Art wollte man den FSG-Youngstern wohl den Schneid abkaufen. Einen von Levke Hansen getretenen Freistoß verfehlte Janice Adu-Gyamfi nur knapp vor der Torlinie (31.); Deborah Manigel setzte sich auf rechts außen durch, aber ihr Linksschuß ging ebenso knapp am langen Pfosten vorbei (36.); Carina Meyer nahm einen Traumpaß von Deborah Manigel auf, doch auch ihr Schuß verfehlte das Tor um Zentimeter (37.). Eine starke 1. Halbzeit der Gäste, deren gute Leistung leider nicht belohnt wurde.
Die 2. Hälfte begann wiederum alptraumhaft. Nach wechselhaftem Beginn wurde der Ball in Richtung FSG-Tor geschlagen, 2 Ratzeburger Spielerinnen standen einsam im Abseits, alle warteten auf den Pfiff von Herrn Otte und der erfolgte, als Sabrina Hundt ( eine der beiden "einsamen" ) den Ball ins Tor schob, 2:0 (50.). Wütende Proteste der FSG-Spielerinnen ignorierte Herr Otte, drohte nur mit Karten, die er vermutlich gar nicht dabei hatte. Die FSG versuchte das Spiel wieder an sich zu reißen, hatte mehr Spielanteile, aber die Angriffsbemühungen wurden ständig durch die überharten Aktionen der Ratzeburgerinnen unterbunden. Wer sich traute eine Ratzeburgerin auszuspielen, wurde von den Beinen geholt. Herr Otte hatte komplett die Kontrolle über das Spiel verloren und ließ sich auch von "außen" und den älteren Ratzeburgerinnen beeinflußen. Trotz aller Widrigkeiten erspielten sich die Gäste noch Torchancen, doch Janice Adu-Gyamfi, Levke Hansen und Marion Schwarze mit einem Kopfball nach Flanke von Carina Meyer scheiterten.
Sievers - Engel, Manigel, Schafferus, Greve - Johannsen, C. Meyer, Görrissen, L. Hansen - M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: Adu-Gyamfi, Thiesen, Schwarze
Ja, nun mein Kommentar zum Spiel: Mein Ratzeburger Kollege kam zur Pause auf mich zu und sagte, daß er und auch sein "Umfeld" nicht verstanden hätten, was Herrn Otte in der 9. min gepfiffen hat. Herr Otte hat - von sich aus - mir gegenüber zugegeben, daß die Annulierung des Treffers und die Freistoßentscheidung ein Fehler war. Er wollte unter Umgehung der Vorteilsregel das erste Foul pfeifen, brauchte aber dafür, bis der Ball im Netz lag. Immerhin muß ich ihm zugestehen, daß er den Mut hatte, zumindest diesen Fehler einzugestehen. Unangenehm überrascht war ich über das überharte Spiel der Ratzeburgerinnen. Vor 3 Wochen hatten wir das Landespokalspiel in Arlewatt nur mit Glück gewonnen, Ratzeburg bestimmte klar das Spiel und hatte zahlreiche Torchancen. Heute war davon nichts zu sehen, sondern Bissigkeit, unfaire Attacken und Provokationen. Ich bin froh, daß meine Mädels bei diesen Gehässigkeiten ruhig geblieben sind, sich nicht haben provozieren lassen und größtenteils gesund die Heimreise antreten konnten. Auch wenn die Küken in vielen Aktionen noch zu "grün" für die SH-Liga sind, dann ist mir das immer noch lieber als das Auftreten einiger Ratzeburgerinnen.
Son.08.November 2009:
FSG Goldebek-Arlewatt - TuRa Meldorf 1:3 (1:3)
einen "gebrauchten Tag" hat mein Team heute wohl erwischt.
Das Spiel begann furios . . . für Meldorf. Bevor sich die FSG-Defensive mit ihren Gegenspielerinnen "anfreunden" konnte,
führte der Gast bereits 2:0. Maike Timmermann (2.) und Svenja Ahmling (7.) nutzten die Freiräume, die die FSG ihnen ließ,
und brachten Meldorf in Front. In den Folgeminuten blieb TuRa am Drücker und hätten das Ergebnis leicht höher schrauben können,
bis Bente Görrissen sich am rechten Flügel durchsetzte, flankte, Sara-Marie Siefert köpfte, die Meldorfer Torhüterin abwehrte
und Sara-Marie den Abpraller im Tor unterbrachte. Die Hoffnung, daß nun etwas mehr Ruhe ins FSG-Spiel kommen würde,
war nur von kurzer Dauer. Meldorf bestimmte weiterhin das Spiel und die FSG-Defensive hatte Schwerstarbeit zu leisten.
Als der Gastgeber sich nach einer halben Stunde etwas vom gegnerischen Druck befreien konnte, durch Bente Görrissen
und Sara-Marie Siefert zwei gute Tormöglichkeiten hatte, wurde man eiskalt ausgekontert. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung
hatte zur Folge, daß Maike Timmermann sich bis zum Strafraum durchsetzte, einen Querpass spielte und Svenja Ahmling
mit einem Schuß in den Winkel das 1:3 erzielte (35.). Bis zur Pause tat sich vor beiden Toren nicht mehr viel.
Wer nun gehofft hatte, daß die FSG-Mädels in der 2. Halbzeit zur Generalattacke blasen würden, sah sich getäuscht.
Zwar wurden die Zweikämpfe aggressiver geführt, man erspielte sich mehr Spielanteile und kam auch gelegentlich vor's
Gästetor, doch der ganz große Druck blieb aus. Das Spiel plätscherte so dahin mit einigen Strafraumszenen auf beiden
Seiten, aber anscheinend hatten sich beide Teams zur Pause bereits auf das Endergebnis geeinigt.
Adu-Gyamfi - Engel, L. Hansen, Manigel, Greve - Thiesen, A. Ketelsen, Görrissen, Johannsen - M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: Schwarze, Schafferus
Die Mädels konnten ein Spiel, das schlecht begann, leider nicht mehr drehen.
Man hatte auch nicht bei allen Spielerinnen das Gefühl, unbedingt punkten zu wollen.
In der diesjährigen sehr ausgeglichenen SH-Liga-Saison kann man mit Miß- oder Erfogen schnell in der Tabelle 'rauf- oder 'runterrutschen.
Deshalb wollen wir aus den noch ausstehenden Spielen in Ratzeburg, Henstedt-Ulzburg und gegen VfL Oldesloe den einen oder anderen Zähler mitnehmen.
mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir die Rückreise nach dem Spiel in Neumünster angetreten. Vor dem Spiel wäre ich mit einem Unentschieden absolut einverstanden gewesen, aber hinterher . . .
Die 2. Halbzeit begann ausgeglichen und hatte in der 56.
min den ersten Aufreger, als Sascia Markstein von Neumünster zum wiederholten
Male nachtrat und mit gelb-rot vom Platz gestellt wurde. In Überzahl bestimmte
die FSG jetzt wieder das Spielgeschehen, zeigte sich jedoch vor dem Tor zu
verspielt und nicht zwingend genug. Erst Sara-Marie Siefert konnte nach einem
langen Flankenschlag von Janice Adu-Gyamfi die Lederkugel mit dem Kopf an der
Olympia-Torhüterin vorbeispitzeln (70.), 1:2. In der Folgezeit häuften sich
die FSG-Chancen, doch Bente Görrissen, Levke Meyer, Kerrin Hansen oder
Sara-Marie Siefert konnten den Sack nicht zumachen. In den letzten Minuten
wurden die Nordfriesinnen immer sorgloser und vernachlässigten die Defensive.
Neumünster stieß mehrfach in die Lücken, die sich durch disziplinloses
Abwehrverhalten der FSG ( betrifft das ganze Team, denn Abwehrverhalten beginnt
ganz vorn ) ergaben. In der Nachspielzeit wurden die Bemühungen der Gastgeber
belohnt, als sich Laura Bahr durchsetzen konnte - allerdings auch nicht richtig
attackiert wurde - und schaffte mit einem Flachschuß den Ausgleich (92.) Mit
dem Wiederanstoß setzte sich Bente Görrissen auf der linken Seite durch,
flankte den Ball in den Strafraum, wo Deborah Manigel völlig frei 10m vor dem
Tor zum Schuß kam, aber das Ziel verfehlte. Der Ball flog knapp am Tor vorbei
und das Spiel war zu Ende.
Sievers - Kersting, C. Meyer, Manigel, Engel - Thiesen, A. Ketelsen, Görrissen, K. Hansen - Adu-Gyamfi, Siefert
Eingewechselt: L. Meyer
Aufgrund kurzfristiger Absagen mußten wir wieder einiges umstellen und ich hätte den Punktgewinn sofort unterschrieben, wenn man ihn mir angeboten hätte. Nach dem Spielverlauf war ich natürlich enttäuscht, aber mit den Spielerinnen zufrieden, die ausgeholfen haben. Sie haben sich nahtlos eingefügt und ihr Bestes gegeben. Alles in allem war der späte Punktgewinn für Neumünster nicht unverdient, da sie bis zur allerletzten Sekunde gefigtet haben, als einige von meinen Mädels wohl schon auf den Schlußpfiff warteten und in Gedanken unter der Dusche standen.
Sonntag 25.10.2009 FSG Goldebek-Arlewatt 1. -- Ratzeburger SV 1:0 (0:0)
PUUUUHHH, das war ein extrem gücklicher Sieg für uns. Es war ein packender Pokalfight, der sehr glücklich für uns endete.
Das Spiel begann aufgrund einiger Umstellungen auf FSG-Seite sehr unruhig, doch Ratzeburg konnte die Abstimmungsprobleme in der Anfangsphase nicht nutzen. Nach ca. 10 min hatte sich die FSG langsam beruhigt und versuchte ins Spiel zu kommen. Während der gesamten ersten Halbzeit wogte das Spiel hin und her, Ratzeburg hatte mehr Spielanteile, Tanja Howe und Sabrina Fehlau hatten Torchancen, aber auf der Gegenseite hatten auch Sara-Marie Siefert (36.) und Bente Görrissen (45.) die Möglichkeit, die Führung zu erzielen.
In
der 2. Hälfte übernahm Ratzeburg sofort das Kommando auf dem Feld und war
eigentilch ständig spielbestimmend. Es begann eine Phase in der Ratzeburg
gegen Janice Adu-Gyamfi im FSG-Tor spielte, die über sich hinauswuchs.
Nadelstichartige Konter,die gesetzt werden sollten, blieben wirkungslos
und der Ratzeburger Druck nahm ständig zu. Aber die neuformierte
Defensive um "Running Omi" Birgit Raddatz wankte, fiel aber nicht.
In den letzten 20 min liess die Kraft der "älteren" Gästemannschaft
langsam nach und die "NF-Küken" fanden ins Spiel zurück. In
der Schlussphase erlief Sara-Marie Siefert einen langen Pass, spielte 3
Gegenspielerinnen aus, umkurvte die gegnerische Torhüterin und konnte zum 1:0
einnetzen (88.). Ratzeburg warf nun alles nach vorn, doch der
"FSG-Strafraum" blieb nun 'gegnerfrei'.
Ein total glücklicher (für die Mannschaft), aber auch
wohltuender Sieg für den Coach. Ich habe bis zur Wochenmitte nicht
gewusst,
wer überhaupt spielen soll.
Alle, die auf dem Feld standen, haben alles gegeben!!!
Landespokal -Halbfinale wird wohl erst Ostern ausgespielt und dafür haben sich außer uns noch TuRa Meldorf, Rot-Schwarz Kiel und FFC Oldesloe 2 qualifiziert.
Jetzt hoffe ich, daß sich unser Lazarett in den nächsten Tagen ein wenig lichtet, damit wir in den letzten 5 Spielen vor der Winterpause noch den einen oder anderen Punkt ergattern können. Wenn die Mädels mit derselben Leidenschaft und Einsatzbereitschaft wie im gestrigen Spiel zu Werke gehen, brauch ich mir keine Sorgen zu machen.
Adu-Gyamfi - Engel, Raddatz,
Manigel, Greve - Thiesen, A.Ketelsen, Görrissen, Johannsen - Schwarze,
Siefert
Eingewechselt: Clausen, Meyer
ralf
Sonntag 25.Okt.2009 Eider 06 -- FSG Goldebek-Arlewatt 2. 1:1
Sonntag 11.Okt.2009 FSG Goldebek-Arlewatt - FFC Oldesloe 1:4 (1:2)
Die Leistung stimmte. Engagiert gingen die FSG-Damen ins Spiel und erzielten mit dem erstem Angriff das 1:0. Manon Ketelsen legte einen Ball quer, Sara-Marie Siefert erlief den Pass und schaffte den Führungstreffer(2.). In den nächsten Minuten bestimmte die FSG das Spiel und hätte einen zweiten Treffer erzielen können, doch ein weiteres Erfolgserlebnis blieb aus. Der Gast aus Oldesloe nutzte die erste gefährliche Situation vor dem FSG-Tor und Mareike Eitner nahm eine Links-Flanke volley, 1:1 (15.). Von nun an bestimmte der FFC das Geschehen, die FSG lief meist den Gegenspielern hinterher, konnte aber zum Glück den Tabellenführer vom Tor fern halten. In der 39. min wurde der ständige Druck des Gastes belohnt, als Diana Duwensee einen Diagonalpass zum 1:2 abschlosss (39.). Bei dieser Aktion wurde Janice Adu-Gyamfi, die den Pass zeitgleich im Strafraum erlief, von der Torschützin verletzt und musste verletztungsbedingt ausgewechselt werden. Bis zur Pause blieb das Spiel noch offen.
Die 2. Hälfte wollte die FSG offener gestalten, doch es blieb beim Versuch. Der Gast aus Oldesloe bestimmte von Beginn an das Geschehen und war dem Gastgeber in allen Belangen überlegen. Einen der wenigen Konter nutzte Deborah Manigel zu einem Lattentreffer (69.), doch das war nur ein kurzes Aufflackern. Johanna Jacobi zirkelte einen zu kurz abgewehrten Ball an den Innenpfosten und dann ins Tor, 1:3 (73.). Die Gegenwehr der FSG-Küken war gebrochen und das Spiel lief nur noch in eine Richtung. Folgerichtig konnte Johanna Jacobi nach einem schnell ausgeführten Eckball die entgültige Entscheidung erzielen, als sie das 1:4 markierte (80.). In den letzten Minuten konnte der Tabellenführer aus Oldesloe das Ergebnis noch höher gestalten, doch Glück und Heidi Sievers im Tor konnten schlimmeres vereiteln.
Meine
Mädels sind an diesem Tag, auch wenn nicht in Topbesetzung, auf den Boden der
Tatsachen zurückgeholt worden. Die Luft an der Tabellenspitze war angenehm zu
spüren, aber für uns noch ungewohnt, und wir können, auch ohne zuviel davon
zu schnuppern, gut leben. Wir werden gegen andere Gegner unsere Punkte machen,
damit unser „Küken-Kader“ langsam in der SH-Liga heimisch wird.
Adu-Gyamfi – Engel, Meyer, Greve – Thiesen, Manigel, A.Ketelsen, Johannsen – M. Ketelsen, Görrissen, Siefert
Eingewechselt: Janina. Schmidt, Sievers, Kersting Am 25.10.2009 haben wir unser Landes-Pokal-Viertefinalspiel gg. Ratzeburg
Mittwoch 30.09.2009: FC Angeln 02 - FSG Goldebek-Arlewatt 1:3 (1:0)
zu später Stunde, aber nicht ganz unzufrieden, hier der
Bericht von unserem heutigen Flutlichtspiel .
Bei ständigem Nieselregen schien die FSG genauso gut ins Spiel zu kommen wie am letzten Sonntag gegen Riepsdorf.
Bereits nach 90 sec lief Sara-Marie Siefert allein auf Angelner Tor zu, schob den Ball an der gegnerischen Torhüterin vorbei,
aber auch am Tor. Doch diese erste gute Aktion täuschte. Die Abwehr wirkte zerfahren, das Mittelfeld unsortiert
und der Tabellenletzte kam mehrfach gefährlich vor's Gästetor. Die Nervosität erstreckte sich über das ganze Team,
so daß man froh sein konnte, nicht schon nach 15 min zurückzuliegen.
Langsam kam das "Küken-Team" mit der körperlichen Überlegenheit der Gastgeber zurecht und übernahm das Spielgeschehen.
Der Ball lief nun 'runder' und die FSG erspielte sich im Laufe der 1. Halbzeit viele Torchancen,
die allesamt durch Sara-Marie Siefert, Manon Ketelsen, Katja Johannsen oder Bente Görrissen vergeben wurden.
Und aus heiterem fiel direkt vor der Pause das 1:0 für Angeln. Ramona Wiese setzte sich auf der linken Angriffsseite durch,
wollte den Ball vor's Tor flanken, womit auch Janice Adu-Gyamfi im Gästetor rechnete,
doch der Stürmerin rutschte die Kugel über den
Schlappen und schlug im kurzen Eck ein (44.).
Keineswegs geschockt übernahm das junge FSG-Team in der 2. Halbzeit gleich wieder die Initiative.
Und nun wurden die Angriffsbemühungen belohnt. Einen Freistoß aus 25m hämmerte Bente Görrissen ins Netz (53.)
und kurz darauf tauchten Bente Görrissen und Sara-Marie Siefert allein vor der gegnerischen Torhüterin auf und Sara-Marie erzielte die umjubelte Gästeführung (56.). In der Folgezeit hatte die FSG mehrere gut Chancen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden,
doch Sara-Marie Siefert, Bente Görrissen, Meike Thiesen und Kerrin Hansen scheiterten weniger an der gegnerischen Abwehr,
sondern mehr an der eigenen Unkonzentration. So mußte Janice Adu-Gyamfi zweimal bei Kontern gegen Ines Horstmann,
die ein ständiger Unruheherd war, aber vom "Küken" Christina Greve von Minute zu Minute besser an die Kette gelegt wurde,
beim Herauslaufen Kopf und Kragen riskieren.
In der 78. min fiel dann die Entscheidung, als Bente Görrissen sich auf der linken Seite durchsetzte,
den Ball quer legte, Meike Thiesen die Latte traf und Sara-Marie Siefert zum 3:1 abstaubte.
Angeln war bis zum Ende bemüht, doch jetzt ließ die FSG-Abwehr mit Katrin Thomsen in zentraler Position nichts mehr zu.
Alles in allem ein gerechter Sieg, der eigentlich aufgrund zahlreicher Chancen in beiden Halbzeiten viel früher unter
Dach und Fach hätte gebracht werden müssen.
Adu-Gyamfi - Engel, Meyer, Greve - de Vries, Manigel, A. Ketelsen, Johannsen - M. Ketelsen, Görrissen, Siefert
Eingewechselt: Thiesen, Thomsen, Wohlert, K. Hansen
Die Mädels werden das ganze Arlewatter Zeltfestwochenende feiern und sollen es auch,
denn solange es in Arlewatt Damenfußball gibt, waren wir in dieser Klasse noch nie TABELLENFÜHRER.
Auch wenn es vielleicht nur bis zum Sonntag ist, aber der "Mannschaft" hat sich darüber nach dem Spiel riesig gefreut.
Egal wie die Tabelle am Montag aussehen wird, am Sonntag, den 11. OKT wird unser Spiel gegen FFC Oldesloe II ein Spitzenspiel sein.
Und davon hat es in Arlewatt noch nicht so viel gegeben. Wir werden es geniessen, aber nicht aus den Augen verlieren,
daß wir unsere Punkte nur für einen einstelligen Tabellenplatz sammeln.
ralf
Sonntag 27.9.2009 FSG Goldebek-Arlewatt - FC Riepsdorf 4:0 (4:0) in Arlewatt
Eine turbulente erste Halbzeit bei wunderbarem Spätsommerwetter
erlebten Zuschauer und Betreuer in Arlewatt. Von Beginn an übernahm die FSG das
Kommando, gewann das Gros der Zweikämpfe, ließ den Gegner aus Riepsdorf gar
nicht ins Spiel kommen und berannte das Gästetor. Bereits in der 6. min
erzielte Bente Görrissen mit Distanzschuß aus 25m das 1:0. Kaum hatten sich
die Riepsdorferinnen von dem Schock erholt, verlängerte Bente Görrissen einen
Freistoß von Alena Ketelsen auf Sara-Marie Siefert, die den Ball trocken ins
Dreieck nagelte, 2:0 (9.). Und die Nordfriesinnen hatten noch nicht genug. Einen
Pass von Christina de Vries erlief Meike Thiesen und spitzelte den Ball an der Gästetorhüterin
vorbei ins Netz, 3:0 (15.). Auch wenn in der Folgezeit weitere Tore ausblieben,
bestimmte die FSG eindeutig das Geschehen. Die jungen Küken aus ARL-GOL waren
immer schneller am Ball und machten Janice Adu-Gyamfi im FSG-Tor
arbeitslos. Nach einer Ecke konnte schließlich Meike Thiesen aus dem Gewühl
heraus ihr 2. Tor erzielen (36.).
Nach einigen Umstellungen zur Pause wurde das Spiel der FSG jetzt ruhiger und Riepsdorf kam besser ins Spiel. Heidi Sievers, die in der 2. Halbzeit das Tor hütete, bekam nun mehr Arbeit als ihre Teamkollegin, aber richtig auszeichnen mußte sie sich nicht. Einige Standardsituationen (Freistöße und Ecken) konnten unaufgeregt bereinigt werden. Bente Görrissen scheiterte nach einer feinen Einzelleistung am linken Außenpfosten (57.) und wurde nach einem Solo im Riepsdorfer Strafraum auf dem Weg zum Tor von den Beinen geholt (78.), aber der Pfiff des ansonsten gut pfeifenden Schiedsrichters Vance Bergstädt aus Leck blieb aus. Das wäre vielleicht auch aufgrund der Steigerung der Riepsdorfer in der 2. Halbzeit des Guten zu viel gewesen.
Eine immense Leistungssteigerung gegenüber den letzten Begegnungen machen richtig Lust auf unser nächstes Auswärtsspiel am kommenden Mittwoch in Böel gegen FC Angeln 02, Anstoß 19:30.
Adu-Gyamfi - Wohlert, Thomsen, Engel - de Vries, Manigel, A. Ketelsen, Greve - Thiesen, Görrissen, Siefert
Eingewechselt: Sievers, Johannsen, Schwarze, K. Hansen
Sonntag 20.9.09 : Rot-Schwarz Kiel - FSG Goldebek-Arlewatt 3:3 (1:2)
Noch verunsichert nach der letztwöchigen desolaten Vorstellung begann die FSG unruhig und verlor wie in der Vorwoche
viele Zweikämpfe. Der Aufsteiger aus Kiel kam einige Male gefährlich vor's Gästetor, doch nach ca 10 min übernahm
die FSG langsam das Kommando auf dem Platz. Katja Johannsen zielte nach Direktabnahme von der Strafraumgrenze
knapp am Tor vorbei (11.), Bente Görrissen scheiterte ebenso knapp mit einem Kopfball (12.) und Christina Greves Schuß
nach tollem Zuspiel von Bente Görrissen konnte kurz vor der Torlinie zur Ecke geklärt werden (29.).
Der erste Rückschlag traf die FSG-Mädels, als Carina Meyer im Mittelfeld gefoult wurde und das Spiel nicht mehr
fortsetzen konnte. Aus heiterem Himmel fiel das 1:0 für Kiel, als Anja Köpke-Fiedler einen Freistoß aus spitzem Winkel
auf's (bzw. ins) Tor zog und Janice Adu-Gyamfi im Gästetor damit überraschte (31.). Die Nordfriesinnen zeigten sich
keineswegs geschockt und bereits im Gegenzug erkämpfte sich Manon Ketelsen den Ball, setzte sich allein durch und
vollendete zum 1:1 (32.). Die FSG bestimmte weiterhin das Spiel und Bente Görrissen konnte mit einen Distanzschuß
- allerdings unter gütiger Mithilfe der Kieler Torhüterin - die Führung erzielen (37.).
Nach dem Seitenwechsel begann die FSG genauso druckvoll wie die 1. Hälfte endete und Alena Ketelsen
scheiterte mit einem Schuß von der Strafraumgrenze nur um Zentimeter (49.). Und wie in der 1. Halbzeit fiel das nächste
Kieler Tor völlig ohne Vorwarnung. Sandra Müller bolzte den Ball lang in Richtung FSG-Tor, der Ball wurde lang und
länger und Janice Adu-Gyamfi stand zu weit vor'm Tor, machte aber keine Anstalten einzugreifen
("Der geht doch sowieso über's Tor"). So schlug die Lederkugel hinter ihr zum Ausgleich ein. Kurz darauf verletzte sich
Libera Theresa Ketelsen so schwer, daß auch sie die Partie nicht mehr fortsetzen konnte.
Nach dem Ausfall von zwei Leistungsträgern wurde das Spiel immer unsicherer und Kiel übernahm langsam das Sagen
auf dem Feld. Die Ordnung im Gästespiel ging verloren und Kiel kam mehrfach gefährlich vor's FSG-Tor.
Nach einer Ecke kam Sonja Neuendorf frei zum Kopfball - 3:2 (77.). Heidi Sievers kam jetzt ins Tor und
Janice Adu-Gyamfi wechselte in den Sturm, da auch Manon Ketelsen mittlerweile nicht mehr weiterspielen konnte.
Und dieser Wechsel war Gold wert. Heidi Sievers konnte gleich mit ihrer ersten Aktion einen gefährlichen Freistoß
entschärfen, motivierte die Mitspielerinnen vor ihr und Janice Adu-Gyamfi war vorn erfolgreich.
Einen langen Diagonalpaß von Bente Görrissen nagelte Janice volley von der Strafraumgrenze in den Kieler Kasten (88.).
Das Spiel wogte nun hin und her, blieb aber letztendlich (nach 4 min Nachspielzeit wegen der Verletzungen,
hätten auch 8-10 sein können) beim verdienten 3:3.
Die erste Halbzeit haben unsere Mädels - abgesehen von der Anfangsphase - klar dominiert. Am Ende mußten
wir natürlich über den Punktgewinn froh sein, weil er spät kam und meine Küken zu dem Zeitpunkt eigentlich nicht mehr
im Spiel waren. Schlimmer als die 3 Gegentreffer waren für mich, für die mitgereisten Zuschauer und natürlich zuallererst
für die betroffenen Mädels die Verletzungen. Jetzt heißt es nur hoffen, daß sie alle nicht zu lange ausfallen.
Adu-Gyamfi - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - Manigel, Meyer, Görrissen, A. Ketelsen, Johannsen - M. Ketelsen, de Vries
Eingewechselt: Greve, Thiesen, Schafferus, Sievers
nächstes Spiel :FC Riepsdorf ( SO, 27.09., 15:00 in Arlewatt) Ralf
So.13.09.09: FSG Goldebek-Arlewatt - SV Neuenbrook / Rethwisch 1:3 (1:3)
Bei bestem Fußballwetter und mit etlichen Zuschauern auf dem Gelände (die Arlewatter Herren hatten vor uns gespielt)
sollte es ein schöner Fußballsonntag werden, doch weit gefehlt. Schon beim Warmmachen merkte man,
daß die Mädels nicht so richtig bei der Sache waren und der Schlendrian sich breit machte.
Trotz intensiver Ansprache gingen die Mädels ins Spiel, als könnte doch eh nichts passieren.
Verlorene Zweikämpfe, ständige Ballverluste durch Fehlpässe, ein nicht vorhandenes Mittelfeld, eine konfuse Abwehr,
nichts schien die Nordfriesinnen zu beunruhigen. Langsam aber sicher übernahm der Gast aus Neuenbrook das Kommando,
erspielte sich Torchancen und kam verdientermaßen durch Jasmin Grüntz zur Führung (17.).
Zwei gut geführte Angriffe über Christina de Vries und Sara-Marie Siefert ließen bei den Zuschauern ein wenig
Hoffnung aufkommen, doch schnell verfiel man auf GOL-ARL-Seite wieder in den alten Trott und Isabell Wichmann
erhöhte kurz darauf auf 2:0 für den Gast (28.).
Das schien das "Hallo-wach"-Signal für die Nordfriesinnen zu sein, und man begann endlich besser (nicht mehr so schlecht)
Fußball zu spielen. Folgerichtig erzielte Bente Görrissen nach Zuspiel von Sara-Marie Siefert den Anschlußtreffer (37.).
Aber die Freude währte nur kurz. In die "Mini-Drang-Periode" setzte Neuenbrook einen perfekten Konter über mehrere
Stationen und markierte das 1:3 durch Nina Möscher (42.).
Nach einigen Umstellungen gab es zu Beginn der 2. Halbzeit das gewohnte Bild. Auf Gastgeberseite häuften sich die
Fehler und Neuenbrook konnte ruhig sein Spiel aufziehen. Nach ca. 60 min kam die FSG langsam besser ins Spiel,
versuchte mehr Druck aufzubauen und erspielte sich auch einige Torchancen. Doch diese wurden allesamt kläglich vergeben.
Man konnte den FSG-Küken in der 2. Hälfte das Bemühen nicht absprechen, aber alle Aktionen wirkten halbherzig
und nicht durchdacht.
Es gibt so Tage, da fängt ein Spiel schlecht an . . . und wird noch schlechter. Wir müssen dieses Match schnell abhaken (nur die Mädels, ich muß schließlich noch Fehlersuche betreiben und versuchen diese abzustellen).In dieser nächsten Woche sollen wir zum Aufsteiger nach Kiel (Rot-Schwarz) und auch dort wird es sicherlich nicht leicht für uns. Hoffentlich fällt mir dann das Berichteschreiben leichter als heute, der Stachel sitzt noch tief.
Adu-Gyamfi - Engel, Th. Ketelsen, Greve - Manigel, Meyer, Johannsen, de Vries - Thiesen, Görrissen, M. Ketelsen
Eingewechselt: Siefert, Schwarze, Thomsen ralf
So.13.09.09 FSG Goldebek-Arlewatt II - Ladelund/Achtrup 0:1(0:0)
So 06.09.2009: TV Grebin - FSG Goldebek-Arlewatt 1:2 (1:2)
zurück von unserer ersten Auswärts-Bustour - müde, aber glücklich - hier der Spielbericht:
Nach einigen Hiobsbotschaften kurz vor der Abfahrt hatte sich der Kader merklich verkleinert und meine Stimmung
war recht angespannt. Trotz einiger Umstellungen im Team begann die FSG aber sehr couragiert und ließ den Ball gut laufen.
Janice Adu-Gyamfi hatte eine Großchance, scheiterte aber an der Grebiner Torhüterin (7.).
Im direkten Gegenzug erzielte Merle Gelhard mit der ersten Chance für Grebin die Führung (8.).
Die jungen FSG-Kickerinnen zeigten sich aber keineswegs geschockt und übernahmen wieder die Kontrolle des Spiels.
Sie stießen immer wieder gefährlich in den Grebiner Strafraum und hatten zahlreiche Torchancen.
So fiel auch in der 22. min der völlig verdiente Ausgleich, als Christina de Vries eine Vorlage von Meike Thiesen im
gegnerischen Netz unterbrachte. Die FSG bestimmte weiter das Spiel und nach einem Freistoß von Carina Meyer,
den wiederum Meike Thiesen per Kopf verlängerte, nutzte Alena Ketelsen die Verwirrung in der Grebin-Defensive und
traf zum 1:2 (32.). In den letzten Minuten vor der Pause kam Grebin besser ins Spiel, erzielte einige Ecken,
ohne aber zu einer richtig guten Chance zu kommen.
Die 2. Halbzeit zeigte ein komplett anderes Bild. Grebin berannte von Beginn an das Gäste-Tor, war aber zu unserem Glück
zu harmlos. Den FSG-Küken wurden die Beine immer schwerer und die körperlich überlegenen Gastgeber versuchten
diese "Überlegenheit" auch zu nutzen. Auch wenn spielerisch bei den Nordfriesinnen nichts mehr lief, jetzt wurde gefightet.
Heidi Sievers hatte bei ihrem Comeback alle Hände voll zu tun, Theresa Ketelsen behielt in der zentralen Defensive stets
einen kühlen Kopf und Maike Wohlert und Kristine Engel räumten rechts und links von ihr alles weg.
Obwohl einige mit ihren Kräften am Ende waren, kämpften alle bis zum Schlußpfiff,
um den wichtigen 3-er zu Saisonbeginn zu sichern.
Ein sehr glücklicher Sieg, den wir nach verdienter Pausenführung irgendwie über die Zeit retten konnten.
Grebin igelte sich in der 2. Halbzeit zwar in unserer Hälfte ein, war aber vor dem Tor zu harmlos und zu überhastet.
Nächste Woche zum ersten Heimspiel gegen SV Neuenbrook/Rethwisch (Sonntag 15:00 ín Arlewatt) haben wir hoffentlich
wieder einen größeren Kader zur Verfügung.
Sievers - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - Manigel, Meyer, A. Ketelsen, de Vries, Greve - Thiesen, Adu-Gyamfi
Eingewechselt: Schwarze
ralf
So 06.09.2009: SV Germania Breklum - FSG Goldebek-Arlewatt II 0:2
30.August 2009 Landespokal: MTV Eckernförde - FSG Goldebek-Arlewatt 2:6 (2:2)
Das Landespokalspiel in Eckernförde begann furios. Der gastgebene Verbandsligist stürmte sofort los und stellte die FSG-Defensive vor einige Probleme. Zwar konnte der SH-Ligist aus Nordfriesland einige Male gefährlich kontern, doch angetrieben von der sehr starken Friederike Bremer hatte Eckernförde bereits in der Anfangphase einige hochkarätige Chancen. Folgerichtig fiel das 1:0 durch Michaela Ritter (11.) und mit dem nächsten gefährlichen Angriff erhöhte Friederike Bremer (15.) auf 2:0. Die FSG zeigte sich von dem Doppelschlag allerdings unbeeindruckt und kam bereits in der 18. min durch Christina Greve zum Anschluß. Sara-Marie Siefert startete ein Solo an der Mittellinie, überlief alle Gegenspielerinnen und traf zum Ausgleich, 2:2 (23.). Die FSG bekam das Spiel nun etwas besser in dem Griff, nur Friederike Bremer nicht. Sie machte mit der FSG-Abwehr was sie wollte und hatte noch die eine oder andere Chance, um Eckernförde wieder in Führung zu bringen.
Die 2. Halbzeit begann gleich nach einigen
Sekunden wieder mit einer Großchance für Bremer, doch sie verzog knapp (46.).
Doch das war die letzte Torchance der Gastgeberinnen. Nun übernahm die FSG das
Spiel und der Klassenunterschied wurde sehr deutlich. Ein Direktspiel über
mehrere Stationen schloß Sara-Marie Siefert zur erstmaligen FSG-Führung zum 2:3
ab (52.). Eine Ecke von Manon Ketelsen verlängerte Meike Thiesen mit dem
Kopf auf Bente Görrissen, kurzer trockener Schuß, 2:4 (58.). Angriff auf
Angriff rollte auf's MTV-Tor, fast alle Spielerinnen beteiligten an den
Angriffsaktionen, doch wiederum Bente Görrissen blieb es vorbehalten das 2:5 zu markieren.
Ähnlich wie in der 1. Hälfte Sara-Marie Siefert übernahm sie auf Höhe der
Mittellinie den Ball, tankte sich an Freund und Feind vorbei und vollendete von
der Strafraumgrenze mit einem fullminanten Schuß (69.). Eine Vielzahl an
Torchancen hätte das Ergebnis höher schrauben können, doch allein Manon
Ketelsen war nach Vorarbeit von Alena Ketelsen zum 2:6 erfolgreich (75.).
Eine desolate Anfangsphase, eine unbefriedigende 1. Halbzeit und eine sehr starke 2. Hälfte, der "Kindergarten" hat 2 Gesichter gezeigt. Am Ende war ich natürlich mit dem standesmäßigen Ergebnis zufrieden und wir gehen alle guten Mutes in die Punktspiele. Nächsten Sonntag startet die erste Bustour zum Auswärtsspiel nach Grebin.
Adu-Gyamfi - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - de Vries, A. Ketelsen, Johannsen, Greve - M. Ketelsen, Görrissen, Siefert
Eingewechselt: Thiesen, Manigel, Schwarze -> ralf
27.August 2009 Kreispokalspiel in Risum Lindholm - FSG Goldebek - Arlewatt 0: 4 ( 0 : 1)
erste Runde für 2010
klare Sache und ein eindeutiges Ergebnis durch 3 x Bente Görrissen und 1 x Meike Thiesen.

| Kader 2008/09 1. Frauen Schleswig - Holsteinliga |
|
Tor: Heidi Sievers, Janice Dreher Abwehr: Kristine Engel, Theresa Ketelsen, Katja Schafferus, Maike Wohlert Corinna Schmidt, Denise Görtzen Mittelfeld: Bente Görrissen, Christine Naunapper, Levke Hansen, Verena Mikosch, Katja Johannsen, Sarah Johannsen, Carina Meyer, Deborah Manigel, Sturm: Alena Ketelsen, Manon Ketelsen, Ivonne Carstensen, Sara Marie Siefert Trainer Ralf Meyer 25866 Mildstedt, Straatweg 13 Mildstedt Tel 04841 74199 Handy 01757417758 e-Mail ralfm.s04@t-online.de Co-Trainer Werner Ketelsen , Stop 3, 25862 Joldelund Tel.04673 486 e-Mail w.ketelsen@t-online.de
|
| Kader 2008/09 2.. Frauen Kreisliga NF |
|
Tor: Manuela Grambau Abwehr: Birgit Raddatz, Kathrin Thomsen, Gesa Carstensen, Stefanie Göttsch, Ivonne Carstensen, Carina Matthiesen, Levke Meier, Franziska Nielsen, Meike Thiesen Mittelfeld: Alena Schnöwitz, Lena Carstensen, Annika Thomsen, Jennifer Greulich, Antje Wentorp, Sturm:, Kerrin Hansen, Tanja Hansen, Conny Paysen, Eva Marie Sörensen Trainer Levke Hansen, Schwesing Tel. 0172 8827337 Co Trainer Werner Ketelsen |
Ziel:2008/09
1.Frauen : Klasse halten und gut mitspielen
2.Frauen : Platz 1 - 4 + Aufstiegsrunde zur
Verbandsliga Nord
Spielberichte Serie 2008/2009
Kreispokal NF
Kreis-Pokalendspiel und Saisonabschluß 2008/09:
Frisia 03 Risum-Maasbüll gg FSG Goldebek-Arlewatt 1:2 (1:1, 1:0) n.V.
Das Spiel begann für den unterklassigen Gegner optimal. Gleich der erste Angriff brachte die Führung. Die FSG, eigentlich in Ballbesitz vor dem eigenen Tor, konnte sich nicht entscheiden, wohin mit der Lederkugel. Man schaute, zögerte, verlor den Ball und schaute zu, was passiert. Die komplette Defensive schaltete nicht, denn gegen einen unterklassigen Gegner passiert schon nichts. Kristina Wolf nutzte die FSG-Lethargie im Strafraum und vollendete zum 1:0 (2.). Die Maasbüller Führung war allerdings kein Weckruf für die FSG-Damen, denn man agierte weiterhin überheblich, lethargisch und ohne jegliches Zweikampfverhalten. Frisia blieb spielbestimmend und die FSG "verwaltete" nur den Rückstand. Ein Freistoß von Bente Görrissen blieb die einzige Torchance der 1. Halbzeit für den SH-Ligisten.
Die Gardinenpredigt in der FSG-Kabine verhallte anscheinend ungehört, denn Frisia bestimmte immer noch das Spiel zu Beginn der 2. Halbzeit. Nach ca 60 min wurde die FSG jetzt endlich stärker und igelte sich am und im Frisia-Strafraum ein, die Torchancen wurden allerdings reihenweise ver"ballert". Maike Timmermann hätte die Entscheidung herbeiführen können, als sie sich auf der linken Seite durchsetzte, ihr Schuß aber nur die Latte traf. Der Druck der FSG-Damen nahm in der Schlußphase zu und nach Vorarbeit von Maike Wohlert fiel der dann längst fällige Ausgleich durch Bente Görrissen (75.). Bis zum eigentlichen Schlußpfiff blieb das Spiel offen, ohne einen Sieger hervorzubringen.
Die Verlängerung wurde endlich von der FSG überlegen geführt. Einen Eckball von Carina Meyer nickte Bente Görrissen zum 2:1 ein (94.).
Frisia antwortete mit wütenden Angriffen. Jetzt hatte die FSG zahlreiche Möglichkeiten das Spiel endgültig zu entscheiden,
doch Bente Görrissen (Pfosten, 107.), Deborah Manigel (Latte, 112.)
und Meike Thiesen (allein vorm Torwart, 117.) scheiterten
denkbar knapp.
Dreher - Wohlert, Raddatz, Engel - Manigel, Meyer, K. Johannsen, Clausen - M. Ketelsen, A. Ketelsen, Görrissen
Eingewechselt: K. Hansen, Thiesen, Thomsen, Th. Ketelsen
Das letzte Spiel der Saison hatte für uns ein glückliches Ende, denn Frisia hat uns 120 min zugesetzt.
Aber die Terminplanung war für uns alles andere als gelungen, wenn man 4 Wochen nach Saisonende noch ein Endspiel durchführen muss.
Nur ein Spiel danach ( Halbfinale in Leck) konnte die Anspannung der Mädels nicht aufrechthalten.
Im Gegensatz zu anderen Teams müssen wir auch wieder früh anfangen, um in der SH-Liga bestehen zu können.
Und eine "geteilte" Sommerpause ist für einen Fußballer auch keine richtige. ralf
Mittwoch 27.Mai 2009 MTV Leck
- FSG Goldebek-Arlewatt 1:2 (1:0)
bei typischem norddeutschen Sommerwetter (Dauerregen während
der 2. Halbzeit) kam es am Mittwochabend zum Kreispokalhalbfinalspiel zwischen
MTV Leck und der FSG Goldebek-Arlewatt. Leider hatte ich bislang nicht die Zeit
mich zu melden, aber nu':
Ein von der Spannung lebendes Pokalspiel erlebten die Zuschauer in Leck. Zu Beginn schien die klassenhöhere FSG alles im Griff zu haben. Man diktierte von Beginn an das Spiel, igelte sich in der Hälfte von Leck ein und kam durch Sara-Marie Siefert zu 2 guten Chancen, die aber knapp vergeben wurden. Aus einem Konter heraus wurde Janice Dreher nach 15 min zu ihrer ersten Glanzparade gezwungen und nun änderte sich das Spiel. Leck attackierte aggressiver und kaufte den jungen FSG-lerinnen damit den Schneid ab. Das in der Anfangphase sichere Aufbauspiel kam ins Stocken und Leck bekam immer mehr Spielanteile. Eine weitere Großchance von Leck konnte Janice Dreher noch verhindern, aber nach einer langen Flanke und dem anschließenden Kopfball von Verena Post war auch die gut aufgelegte FSG-Torhüterin geschlagen (28.) Goldebek-Arlewatt agierte bis zur Pause nur noch lethargisch.
Nach dem Wideranpfiff kam die FSG mit neuem Elan auf den Platz. Wie zu Beginn des Spiels übernahm man das Kommando und kam folgerichtig durch Sara-Marie Siefert nach Flanke von Bente Görrissen zum Ausgleich (53.). In den nächsten Minuten bestimmten die FSG weiterhin das Spiel ohne allerdings erfolgreich zu sein. Nach ca. 1 Std verflachte das Spiel und beide Seiten kamen nur noch gelegentlich zu Torchancen. Die beste vergab Katja Johannsen, als sie allein auf das MTV-Tor zulief, aber Christina Ketelsen retten konnte. In den letzten Minuten zog die FSG noch einmal das Tempo an und nach Vorarbeit von Conny Paysen setzte sich Manon Ketelsen auf halblinks durch und markierte den Siegtreffer für die FSG (86.).
Dreher - Wohlert, Thomsen, Engel - Manigel, A. Ketelsen, K. Johannsen, Clausen - Görrissen - Siefert, M. Ketelsen
Eingewechselt: S. Johannsen, Thiesen, Raddatz, Paysen
Das Endspiel findet gegen Frisia 03 Risum-Lindholm statt, einen Termin haben wir aber noch nicht.
Neuer Termin:. Vielleicht können wir das ja noch am Wochenende klären,
denn es gibt noch andere Termine, die beachtet werden müssen., Ralf
Sonntag 27.Mai 2009 FSG
Goldebek-Arlewatt -> TuRa Meldorf 3:1 (1:0)
das letzte Punktspiel ist gespielt und wir haben die Saison positiv beendet.
Die FSG begann druckvoll und erspielte sich in der Anfangsphase Torchancen en
masse. Nach einer Traumkombination über mehrere Stationen legte Manon Ketelsen
den Ball Sara-Marie Siefert auf, die zum 1:0 vollendete (3.). Bente Görrissen
(7., 8., 11.), Manon Ketelsen (9.) und Sara-Marie Siefert (12.) konnten schon frühzeitig
erhöhen, doch alle Möglichkeiten blieben ungenutzt. Meldorf kam langsam besser
ins Spiel, doch die nächsten Großchancen hatte Alena Ketelsen, die zweimal
(nach Vorarbeit von Manon Ketelsen und Deborah Manigel) knapp am Tor
vorbeizielte (21., 23.). Auch Meldorf hatte durch Merle Blesin und Lisann Jansen
gute Einschußchancen, scheiterten aber ebenfalls knapp.
Die 2. Halbzeit begann furios. Die FSG-Defensive wirkte ungeordnet und Meldorf
übernahm das Spiel. Nach einem Foul im FSG-Strafraum zeigte der gut
leitende Schiedsrichter Leon Rauprich auf den Punkt, doch Janice Dreher konnte
den Elfmeter parieren (47.). Nachdem die Druckphase der Meldorfer erfolglos
verpuffte, kam die FSG wieder besser ins Spiel und es wurde von nun an ein
ausgeglichenes Match mit Torchancen auf beiden Seiten. In der 58. min setzte
sich Sara-Marie Siefert auf dem rechten Flügel durch, legte den Ball zurück
auf Deborah Manigel und diese konnte mit einem Schlenzer in die lange Ecke die
Meldorfer Torhüterin zum 2:0 überwinden. Manon und Alena Ketelsen (nicht
verwandt oder verschwägert) scheiterten noch knapp (66., 67.), doch die nächste
Chance brachte die Entscheidung. Sara-Marie Siefert erkämpfte sich die
Lederkugel in der gegnerischen Hälfte und vollstreckte aus der Distanz zum 3:0
(68.). Meldorf gab nie auf, bemühte sich ständig um Ergebniskorrektur und
wurde ebenfalls durch einen Distanzschuß von Kerstin Jokisch belohnt (80.). Bis
zum Abpfiff kämpfte Meldorf um den Anschluß, die FSG hatte noch gelegentlich
Konterchancen, sodaß den Zuschauern bei ständigem Regen zumindest ein
abwechslungsreiches Spiel geboten wurde.
Wir haben die Saison nunmehr als 9. beendet und schauen jetzt auf den
Kreispokal. Am 27.05. treten wir um 19:00 Uhr beim MTV Leck zum Halbfinale an.
Auch davon werde ich Dir Bericht erstatten.
Dreher - Wohlert, Meyer, Engel - Manigel, A. Ketelsen, K. Johannsen, Clausen - Görrissen
- M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: Thiesen, S. Johannsen
10.Mai 2009 FFC Oldesloe II -> FSG Goldebek-Arlewatt I 1:0 (0:0)
hat heute leider nicht geklappt, dem nächsten Favoriten ein Bein zu stellen, doch die Heimfahrt wurde trotzdem zu einer gelungenen Veranstaltung.
Ihrer Heimstärke bewußt (1 Unentschieden gg Holstein Kiel, sonst nur Heimsiege) begannen die Oldesloerinnen offensiv. Aber auch die Nordfriesinnen waren ihrer Defensivstärken aufgrund der letzten Spiele bewußt und ließen nichts zu. Oldesloe hatte mehr Spielanteile, kam aber kaum gefährlich in den FSG-Strafraum. Die 4er-Kette stand gut und ließ nur Schüsse aus der Distanz zu. Die einzige Torchance der FSG-Damen zirkelte Sara-Marie Siefert nach Vorarbeit von Meike Thiesen knapp am langen Pfosten vorbei (33.).
Die 2. Halbzeit wurde lebhafter. Oldelsoe begann druckvoll, erspielte sich eine Chance nach der anderen und war nach einem Alleingang von Vanessa Vornau (49.) erfoglreich: 1:0. Oldesloe drückte weiter auf das FSG-Tor, doch die umsichtige Defensive konnte weitere Großchancen vermeiden. Im Laufe der 2. Halbzeit konnten sich die G-A.innen langsam aus der Umklammerung befreien und kamen besser ins Spiel. Sara-Mara Siefert spielte einen Pass direkt in den Lauf von Manon Ketelsen, doch beim 1:1 (Stürmer vs Torwart) vor dem Tor versagten die Nerven und die Torhüterin konnte klären(61.). Nach wechselnden Spielanteilen ergab sich dieselbe Situation für Bente Görrissen (1:1 gg Torwart), doch auch hier war Oldesloe im Glück, als Bente knapp am Pfosten vorbeizielte (75.). Zum Spielende hin warf die FSG alles nach vorn, ohne allerdings wirklich zwingend zu werden.
Es war ein "Saison-Ausklang-Spiel" ohne viel Höhepunkte. Der Sieg der Gastgeberinnen war aufgrund größerer Spielanteile verdient, aber die 2 100&-igen darf man in wichtigen Spielen auch gerne mal versenken. Und als Kritikpunkt nicht zu vergessen: der Platz. Oldesloe hatte sich beim Hinspiel zum Jahresende 2008 in Joldelund über gefrorenen Boden auf Höhe ! einer ! Eckfahne beschwert. Wir haben in Oldesloe auf einem Untergrund gespielt, in den kein Bauer seine Kartoffeln pflanzen würde, auf den kein Bauer seine Schafe zum Sch... schicken würde. Schade, daß h die Kluft zwischen "Möchte-gern-Großvereinen" größer zu werden scheint, nicht aufgrund von Leistung, sondern aufgrund von Arroganz, und das liegt nicht an den Mädels/Damen, die nur anständig Fußballspielen wollen (auch heute war die Stimmung auf dem Platz freundschaftlich).
Dreher - Wohlert, Meyer, K. Johannsen, Engel - Manigel, A. Ketelsen, Görrissen, Clausen - M. Ketelsen, Thiesen
Eingewechselt: Siefert
Das letzte Auswärtsspiel der Saison hat uns nicht das Ergebnis gebracht, das wir wollten, doch auch heute haben wir wieder gesehen, wir können auch mit den "großen" mitspielen und wir sind guter Dinge für das letzte Punktspiel und die noch anstehenden Pokalspiele.
Sonntag 10.5.2009
Husumer SV - FSG Goldebek-Arlewatt II 0:2
Sonntag 3.5.2009 SV Neuenbrook/Rethwisch gg FSG Goldebek-Arlewatt I 3:4 (1:1)
we're back in league! Nach dem tollen Spiel am vergangengen Sonntag beim Tabellenführer in Kiel,
konnten wir heute beim Tabellenzweiten in Neuenbrook noch
einen drauflegen.
Bei andauerndem Regen begann SV Neuenbrook/Rethwisch druckvoll und nagelte die FSG in der eigenen Hälfte fest.
Die noch in der Vorwoche hochgelobte Defensive wirkte unkonzentriert und zweikampfschwach.
So musste Janice Dreher im Tor mehrfach Kopf und Kragen riskieren, um einen frühen Rückstand zu verhindern.
Nach ca. 20 min konnten sich die FSG langsam aus der Umklammerung befreien, ohne allerdings Akzente nach vorne
setzen zu können. Als die FSG das Spiel offener gestalten konnte, fiel unerwartet das 1:0, weil Tanja Thormälen
einen "Ausrutscher" am FSG-Strafraum sofort ausnutzte (28.). Aber kurz darauf erlief Sara-Marie Siefert einen Pass
von Alena Ketelsen, spielte den Ball an der Torhüterin von Neuenbrook vorbei und erzielte den Ausgleich (33.).
Bis zur Pause blieb das Spiel jetzt ausgeglichen.
Die 2. Halbzeit versuchte Neuenbrook so druckvoll wie die 1. zu beginnen, doch nun war die FSG auf der Hut.
Sofort wurde gegen gehalten und man versuchte seinerseits besser ins Spiel zu kommen. Sara-Marie Siefert
marschierte am linken Flügel auf und davon, legte den Ball von der Torauslinie zurück, Manon Ketelsen spritzte
in die Vorlage und vollendete zum 1:2 (51.). Neuenbrook wirkte geschockt und die FSG übernahm das Spiel.
Nach einer langen Flanke vor's Tor erkämpfte sich Sara-Marie Siefert den Ball, spielte noch eine Gegenspielerin
aus und schob den Ball überlegt ins Toreck zum 1:3 (58.). Nach einer Flanke von links von Bente Görrissen köpfte
wiederum Sara-Marie Siefert unhaltbar das 1:4 (65.). War das Spiel nun entschieden? Mitnichten. Im Gefühl des
sicheren Sieges wurden die Nordfriesinnen wieder nachlässig, liessen Henrike Meiforth - die übrigens nach der Saison
zum Hamburger SV wechselt - zu viel Raum, die diese mit einem Schuß von der Strafraumgrenze zum 2:4 nutzte (67.).
Und dieser Anschlußtreffer kam zu früh. Von nun an lief das Spiel in eine Richtung. Die körperlich überlegenen
Gastgeberinnen trugen die Angriffe im Minutentakt vor das FSG-Tor und wiederum Henrike Meiforth traf von der
Strafraumgrenze (76.). Nur noch gelegentlich konnte sich die FSG aus der eigenen Hälte befreien, doch dann blieb
man gefährlich. Mit etwas Glück (wie in Kiel), einem aufopferndem Einsatz aller Beteiligten (wie in Kiel) und einer
Janice Dreher mit 1000 Armen (wie in Kiel) konnte die FSG das Ergebnis über die Zeit retten (5 min Nachspielzeit).
Die Klasse ist gehalten und die Mädels haben einige Male Lehrgeld zahlen müssen,aber die beiden letzten Auftritte
in der ablaufenden SH-Liga-Saison werden wir geniessen (u.a. "Party-Bus" nach Oldesloe am kommenden Sonntag).
Die Mädels sollen am Ausklang der "alten" Saison Spass haben, der Verein und ich arbeiten schon an der "neuen".
Auch wenn meine "Blauen" mich an diesem Wochenende zum wiederholten Male enttäuscht haben, unser/mein
Team zeigt mir immer wieder (in momentan unregelmäßigen Abständen, aber hoffentlich bald häufiger),
warum Fußball die schönste Neben?sache der Welt ist.
Janice Dreher - Maike Wohlert, Carina Meyer, Kristine Engel - Deborah Manigel - Katja Johannsen,
Alena Ketelsen, Bente Görrissen, Nicole Clausen - Manon Ketelsen, Sara-Marie Siefert
Eingewechselt: Katja Schafferus "GLÜCK AUF" ralf
Sonntag 03.5.2009
Frisia Risum Lindholm - FSG Goldebek-Arlewatt II 5:0
Frisia ist damit Meister und und Frauen haben trotzdem sehr gut mitgespielt.
nachdem wir am letzten Wochenende gezwungenermassen spielfrei hatten
das Spiel gegen Ratzeburg mussten wir wg. Spielermangel ( nur 10 Sp tlw.Angeschlagen),
hat uns die unwillkommene Pause wohl sehr gut getan.
Sonntag, 26.04.2009
in Kiel Schilksee gegen Holstein Kiel "2" - FSG Goldebek-Arlewatt 1:1(1:0)
Sehr engagiert begannen die FSG-Damen das Spiel beim Tabellenführer in Kiel. Man wollte nicht wie vor 3 Wochen gleich zu Beginn in Rückstand geraten und nahm von der ersten Sekunde die Zweikämpfe an. Kiel hatte sich auf ein leichtes Spiel eingestellt (Hinspiel vor 3 Wochen in Joldelund 4:0 für Kiel) und wurde von aufopferungsvoll kämpfenden Nordfriesinnen überrascht. Trotz einiger Umstellungen stellte sich die FSG-Defensive den Angriffswellen der Holstein-Frauen und ließ kaum Torchancen zu. Ein strammer Schuß von der Strafraumgrenze (22. ) und ein Kopfball nach einer Ecke (32.) waren die einzigen nennenswerten Aktionen im FSG-Strafraum. Ansonsten wurden die spielbestimmenden Gastgeber aus dem Strafraum herausgehalten. Segelte doch einmal ein langer Ball in den 16-er, war Janice Dreher hellwach. Selbst konnten die Nordfriesinnen allerdings auch keine Akzente in der Offensive setzen. Kurz vor der Pause der große Aufreger aus FSG-Sicht: die Kielerinnen nahmen den Ball aus dem klaren Toraus wieder mit (mind. 1/2 m), die Nordfriesinnen protestierten, Holstein spielte den Ball quer in den Strafraum und Sabine Puerwick verwandelte eiskalt (43.). Zur Pause mussten erst einmal die erhitzten Gemüter der jungen Nordfriesinnen gekühlt werden.
Die 2. Halbzeit zeigte das gleiche Bild. Holstein Kiel war spielbestimmend und die FSG wurde ständig in die Defensive gedrängt. So langsam schienen die Kräfte der Nordfriesinnen zu schwinden, denn Holstein kam jetzt zu einigen klaren Chancen. Doch die neuformierte 4-er Kette um Neu-Libera Carina Meyer und Janice Dreher im Tor hatten das Glück des Tüchtigen. Irgendwie kriegte immer noch jemand einen Körperteil in die Schußbahn, so daß der knappe Rückstand bis kurz vor Schluß Bestand hatte. In den letzten Minuten hatte die FSG die Defensive gelockert und kam einige Male zumindest in Strafraumnähe ohne allerdings richtig gefährlich zu werden. Zwei min vor dem Ende wurde die durchbrechende Alena Ketelsen von den Beinen geholt und Bente Görrissen nagelte den fälligen Freistoß aus 25m trocken ins Dreieck vom langen Pfosten (88.). Nun folgten noch einige wütende Angriffe der Kielerinnen, die das FSG-Tor unter Dauerbeschuß nahmen, dabei auch einen Pfostenschuß verzeichneten (91.), doch beim Schlußpfiff jubelten 13 überglückliche Nordfriesinnen nebst Anhang.
Ein glücklicher Punkt für uns, aber nicht unverdient. Kiel hat 93 min das Spiel beherrscht, doch das einzige Tor nur durch einen Blackout des Unparteiischen erzielt, der aber im allgemeinen einen guten Eindruck machte. Die FSG zeigte sich nach den letzten Klatschen gut erholt, kämpfte 93 min um jeden Ball und jeden Meter und konnte so dem Tabellenführer den ersten Punkt aus dessen Stadion entführen. Holstein hatte bislang alle Heimspiele gewonnen. Der Punkt ist für uns Gold wert, für's Punktekonto und für die Moral, nachdem man nach den letzten Ergebnissen an den eigenen Fähigkeiten schon zweifelte.
Dreher - Wohlert, S. Johannsen, Meyer, Engel - Manigel, A. Ketelsen, K. Johannsen, Clausen - M. Ketelsen, Görrissen
Eingewechselt: K. Hansen und Meike Thiesen vervollständigt unser Aufgebot
Mit sportlichem Gruß & "GLÜCK AUF" (Siege gg Lederhosen sind doch die schönsten) ralf
Sonntag 27.4.2009
SG Langenhorn Enge II. -FSG Goldebek-Arlewatt II 0:4
Mittwoch 22.4.2009
SV Germania Breklum - FSG Goldebek-Arlewatt II 0:1
Mittwoch 15.04.2009
SG Enge -Langenhorn 1. - FSG Goldebek-Arlewatt II 1:1
der Osterhase hat uns einige Eier ins Nest gelegt, die mir noch schwer im Magen liegen. Aber der Reihe nach:
Montag, 13.04.2009
TV Grebin - FSG Goldebek-Arlewatt 6:0 (1:0)
Eine ausgeglichene 1. Halbzeit erlebten die Zuschauer bei dem Spiel der Tabellennachbarn zwischen TV Grebin und der FSG. Leichte Unsicherheiten in der FSG-Defensive zu Beginn des Spiels waren schnell behoben. Beide Mannschaften suchten ständig die Tornähe, aber Strafraumszenen blieben Mangelware. Als FSG-Libera Theresa Ketelsen verletzt außerhalb des Spielfeldes behandelt wurde, nutzte Melanie Griem eine Unaufmerksamkeit in der FSG-Abwehr und erzielte das 1:0 (31.). Die Nordfriesinnen zeigten sich nicht beeindruckt und spielten weiterhin bis zur Pause gut mit.
Viel hatte man sich für die 2. Halbzeit vorgenommen, doch der erste Angriff von Grebin brachte das 2:0. Einen individuellen Abwehrfehler nutzte Kirsten Mangold (47.). Auch jetzt hielten die FSG-Mädels wieder sofort dagegen, kamen zu einigen Möglichkeiten, aber der Anschlußtreffer wollte nicht fallen. In der 69. min nutzte wiederum Kirsten Mangold einen kapitalen Schnitzer in der Defensive zum vorentscheidenen 3:0. Nun war die Moral gebrochen und Grebin konnte mit fast jedem Torschuß das Ergebnis höher schrauben. Denise Yaman (79. & 83.) und Daniela Peters (85.) erzielten die Treffer zum Entstand von 6:0, was dem eigentlichen Spielverlauf nicht entsprach. 70 min war das Spiel ausgeglichen, doch kapitale "Böcke" einzelner Spielerinnen brachten die FSG auf die Verliererstraße.
Dreher - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - Manigel, Meyer, K. Johannsen, Clausen - A. Ketelsen, Görrissen - Thiesen
Eingewechselt: T. Hansen, M. Ketelsen, Ulma
Hoffentlich hat Dein sportliches Osterwochenende angenehmere Resultate gebracht. Wir müssen uns jetzt konzentriert auf die nächsten Auswärtsbrocken vorbereiten (Ratzeburg, Kiel, Neuenbrook, Oldesloe), damit wir am Saisonende nicht doch noch ein böses Erwachen haben.
ralf
Samstag, 11.04.2009
Heimspiel gegen Holstein Kiel "2" 0:4 (0:3)
Da der Gast aus Kiel sein Team mit Spielerinnen aus dem Zweitliga-Kader aufgefüllt hatte, wussten wir bereits vor Anpfiiff, daß die Trauben am Karsamstag sehr hoch hängen sollten. Bereits in der 2. min konnte Sandra Bannas die erste Torchance für die Kielerinnen zum 0:1nutzen. Aber die FSG wirkte nicht geschockt und spielte in der Folgezeit munter mit. Kerrin Hansen scheiterte nach schöner Kombination über mehrere Stationen knapp (5.). Auch der Kopfball von Deborah Manigel aus kurzer Distanz nach Flanke von Carina Meyer fand nicht sein Ziel (19.). Das Spiel war zwar schnell, fand jedoch zumeist zwischen den Strafräumen statt. Und so fiel das 0:2 aus heiterem Himmel, als wiederum Sandra Bannas eine Unstimmigkeit in der FSG-Defensive zu nutzen wußte (30.). Jetzt waren die Nordfriesinnen verunsichert, leisteten sich viele Abspielfehler und wurden von Kiel sehr stark unter Druck gesetzt. Folgerichtig fiel das 0:3 durch einen direkten Freistoß von Tessa Schild (38.). Wie ein angeschlagener Boxer wartete die FSG auf den erlösenden Pausengong.
Die 2. Hälfte gestaltete sich dann wieder ausgeglichener, wobei Kiel mehr Spielanteile hatte, aber nur selten gefährlich vor dem FSG-Tor auftauchte. Allerdings blieben auch die Angriffsversuche der Gastgeberinnen meistens harmlos. Bei einer der wenigen Strafraumszenen der 2. Halbzeit erzielte Tina Hild den Treffer zum 0:4-Endstand (66.).
Positiv zu vermerken bleibt, daß die FSG-Mädels niemals aufgegeben haben und auch die aus dem Kreisliga-Kader aushelfenden Spielerinnen alles gaben, um dem übermächtigen Gegner Paroli zu bieten.
Dreher - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - Manigel, Meyer, K. Johannsen, A. Thomsen - A. Ketelsen - Görrissen, K. Hansen
Eingewechselt: K. Thomsen, L. Hansen
29.März 2009 Olympia Neumünster - FSG Goldebek-Arlewatt 0:5 (0:2)
Eine von der ersten Minute an hellwache FSG-Mannschaft machte einen Riesensprung in Richtung gesichertes Mittelfeld. Motiviert bis in die Haarspitzen liessen die Nordfriesinnen den Gastgeber gar nicht ins Spiel kommen. Vom Anstoß weg übernahm die FSG das Kommando auf dem Feld, baute von hinten ruhig auf und stieß immer wieder in die Lücken, die die Stürmer in die Olympia-Defensive rissen. Katja Johannsen (9.) und Manon Ketelsen (18.) verfehlten aus aussichtsreicher Position noch knapp das Ziel, doch in der 26. min klappte es besser. Alena Ketelsen setzte sich auf der rechten Seite durch und legte den Ball quer auf die heranstürmende Katja Johannsen, die die überfällige Führung erzielte. Bereits zwei min später hatte Katja Johannsen die nächste Großchance, doch die Olympia-Torhüterin konnte den Ball soeben noch aus dem Winkel kratzen. Aber auch diese war in der 35. min geschlagen, als Alena Ketelsen einen Pass in den Lauf von Sara-Marie Siefert spielte, welche die Torhüterin noch ausspielte und den Ball ins leere Tor schob. Alena Ketelsen tauchte nach Zuspiel von Katja Johannsen völlig frei vor dem Neumünsteraner Tor auf, doch noch flatterten die Nerven und der Linksschuß konnte entschärft werden. Olympia Neumünster ??? Fand nicht statt. Gelegentliche Vorstösse in die FSG-Hälfte endeten spätestens bei der wiederum sehr gut stehenden 3-er-Kette (Maike Wohlert, Theresa Ketelsen, Kristine Engel), wobei Maike Wohlert die Torjägerin Sonja Lorenzen zur Statistin degradierte.
Die 2. Hälfte begann Neumünster wie erwartet druckvoll und konnte in der 48. min den ersten Torschuss verzeichnen, doch der Ball strich knapp am Pfosten vorbei. Nach ca. 10 min war Olympia mit dem Latein am Ende und beide Teams neutralisierten sich in der nächsten Minuten. Ein Chance von Alena Ketelsen (60.) war die einzige nennenswerte Aktion in dieser Phase. Bis die FSG zur Schlußoffensive blies. Einen kurzen Abstoß von Janice Dreher nahm Deborah Manigel auf und spielte ihn lang in den Lauf von Sara-Marie Siefert, die 3 Olympia-Spielerinnen austanzte und zum 3:0 einschob (75.). Nach einem Eckball von Carina Meyer nutzte wiederum Sara-Marie Siefert die Konfusion in der NMS-Defensive und erzielte das 4:0 (77.). Weitere 2 min später marschierte Alena Ketelsen auf das gegnerische Tor zu und markierte das 5:0 (79.). Eine auf allen Positionen sehr starke FSG-Mannschaft (leider kann man nicht jede einzelne Spielerin hervorheben) war dem Olympia-Team in allen Belangen überlegen und ging (vielleicht um ein Tor zu hoch) als hochverdienter Sieger (so auch die Aussage des gastgebenden Trainers) vom Platz.
Das kommende freie Wochenende werden wir nutzen um Blessuren auszukurieren und um dann am Osterwochenende gegen Holstein Kiel (Karsamstag 16:00 in Joldelund) und TV Grebin (Ostermontag in Grebin) zu spielen.
Janice Dreher - Maike Wohlert, Theresa Ketelsen, Kristine Engel - Deborah Manigel, Carina Meyer, Katja Johannsen, Nicole Clausen - Alena Ketelsen - Manon Ketelsen, Sara-Marie Siefert
Eingewechselt: Conny Paysen, Tanja Hansen gez. Ralf
22.03.09: FSG Goldebek/Arlewatt - FC Rieseby 1:1 (0:1)
Mit ca 40 min Verspätung begann die Partie in Joldelund, da der Gast aus Rieseby auf der A7 im Stau steckte.
Die Wartezeit tat dem Gastgeber nicht gut, denn nach aktivem Beginn mit zwei Strafraumszenen (nicht unbedingt Torchancen),
wurde das Spiel der FSG immer zerfahrener. So kam der FC Riepsdorf nach Teilnahmslosigkeit des FSG-Mittelfelds zu
seiner ersten Torchance in der 15 min, die Jennifer Schult zum 0:1 ins leere Tor abschliessen konnte.
In der Folgezeit agierten die Nordfriesinnen weiterhin unsicher und lethargisch, kamen nicht ins Spiel und luden den Gegner
durch Unzulänglichkeiten im Abspiel zu der einen oder anderen Torchance ein.
Allein die 3er-Abwehrkette mit Deborah Manigel, Theresa Ketelsen und Kristine Engel wirkte konzentriert und bügelte
mehrmals die Fehler der Vorderleute aus. Zum Ende der 1. Halbzeit befreite sich die FSG langsam und hatte durch
Carina Meyer und Sara-Marie Siefert gute Möglichkeiten.
Die 2. Halbzeit begann furios. Einen Freistoss von Carina Meyer konnte Sara-Marie Siefert am 5-Meter-Raum annehmen
und ausgleichen (46.). Nun begann das Powerplay der FSG. Obwohl der FC Riepsdorf durch gelegentliche Konter
gefährlich wurde, spielte in der 2. Hälfte nur noch das FSG-Team.
Hochkarätige Chancen durch Sara-Marie Siefert (mehrmals), Bente Görrissen, Carina Meyer, Corinna Schmidt, Deborah Manigel ...
blieben ungenutzt. Am Ende des Spiels waren beide Teams nicht unzufrieden; Riepsdorf hatte nach strapaziöser Anreise
glücklich einen Punkt mitgenommen und die FSG hatte den eigenen Zuschauern in der 2. Halbzeit gezeigt,
dass das jüngste Team der SH-Liga auch Mannschaften des oberen Tabellendrittels im Griff haben kann.
Es fehlte nur das i-Tüpfelchen, der Knock-out.
Dreher - Manigel, Th. Ketelsen, Engel - Schmidt, Meyer, A. Ketelsen, K. Johannsen - Görrissen - M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: K. Hansen
Ralf
15.03.09: SC Rieseby - FSG Goldebek/Arlewatt 4:2 (2:0)
Trotz intensiver Warnungen der Führung begann die junge FSG-Mannschaft das Spiel in Rieseby lethargisch und teilnahmslos. Rieseby setzte die FSG von Beginn an unter Druck und die Nordfriesinnen schauten nur zu und gingen den von den Gastgebern hart geführten Zweikämpfen aus dem Weg. Bereits in der 4. min hatte die FSG Glück, als der TSV nur die Latte traf. Der Weckruf verhallte ungehört, denn bereits 5 min später schlief die komplette Defensive (die allerdings vom Mittelfeld dabei 'unterstützt' wurde) kollektiv; Karin Wolter tauchte allein vor Janice Dreher auf und vollendete zum 1:0 (9.). Der nächste Ball in Richtung FSG-Tor wurde von Janice Dreher erlaufen, die die heranstürmende Rieseby-Spielerin anschoss. Der Ball rollte zu Karin Wolter, welche ihn im leeren Tor unterbringen konnte (12.). Aber im Laufe der 1. Halbzeit kam die FSG dann langsam besser ins Spiel. Conny Paysen, Alena Ketelsen und Sara-Marie Siefert hatten gute Torchancen, doch fehte im Abschluß die Konzentration.
Die 2 Halbzeit wurde zu einem einzigen Sturmlauf der FSG-Mädels. Mit Anpfiff übernahmen sie das Kommando auf dem Feld und ließen sich auch durch die überharte Gangart und einigen Unsportlichkeiten seitens Rieseby nicht irritieren. Nach Chancen im 2-min-Takt fiel folgerichtig das 2:1 durch Bente Görrissen mit einem Schuß aus 18m (51.). Der Ball rollte weiterhin in eine Richtung, aber Pech und fast die komplette Riesebyer Mannschaft vor und einer starken Gaby Eckgmann im Tor konnten den Ausgleich verhindern. In diese Drangphase fiel aus heiterem Himmel das 3:1. Karin Wolter attackierte Janice Dreher im 5m-Raum mit gestrecktem Bein und der Ball rollte nach dieser Attacke ins FSG-Tor (64.). Heftige Proteste der Nordfriesinnen blieben ungehört. Die FSG-Mädels waren geschockt und gaben für einige min das Spiel aus der Hand, ohne daß Rieseby gefährlich vor dem Tor auftauchen konnte. Doch nach einiger Zeit war der Schock überwunden und Goldebek-Arlewatt drehte wieder auf. Das Tor von Rieseby stand unter Dauerbeschuss - Kerrin Hansen, Sara-Marie Siefert, Bente Görrissen, Alena Ketelsen, Deborah Manigel . . . -, doch die Gäste mussten bis zur 80. min warten, ehe Bente Görrissen nach Vorarbeit von Sara-Marie Siefert den Anschluß wieder herstellte. Bis zur Schlußsekunde berannte die FSG das Riesebyer Tor, welches von 22 Beinen mit fairen und ... verteidigt wurde. In der Nachspielzeit konnte Karin Wolter einen der wenigen Konter allein vor Janice Dreher auftauchend zum 4:2 abschliessen (90.).
In einer von Gastgeberseite nicht immer sauber geführten Partie hatten unsere Küken lange Probleme mit dieser Art Fußball zu spielen. Aber nachdem sie den Hebel umlegen konnten und gegenhielten (zum Glück nur im Bezug auf Härte und nicht auf Unsportlichkeiten), hatten sie das Spiel im Begriff. Diese Niederlage wirft uns nicht um, denn auch aus diesem Spiel ziehen wir Erkenntnisse, die unseren jungen Kader weiterbringt.
Janice Dreher - Maike Wohlert, Theresa Ketelsen, Kristine Engel - Deborah Manigel, Carina Meyer, Katja Johannsen, Bente Görrissen - Alena Ketelsen - Conny Paysen, Sara-Marie Siefert
Eingewechselt: Kerrin Hansen
08.03.09: FSG Goldebek/Arlewatt
-Flensburg 08 3:1 (1:1)
die lange Winterpause hat endlich ein Ende.
Die Rückrunde begann für das FSG-Team zwar mit einem Erfolg, aber es war nicht alles Gold, was glänzte. Zwei sehr schlecht agierende Mannschaften beschränkten sich in der ersten halben Stunde auf Stockfehler und Mittelfeldgeplänkel. Torchancen gab es nicht. Den ersten Fehler in der FL-Defensive nutzte Sara-Marie Siefert, umkurvte die FL-Torhüterin und wurde von den Beinen geholt. Den fälligen 11-er verwandelte Carina Meyer (30.) sicher. Der Treffer gab dem FSG-Team aber keine Sicherheit und ein abgefälschter Torschuss von Marina Schlack, der über die Torlinie "eierte", bescherte den FL-erinnen den Ausgleich (33.). Nun machten die FSG etwas mehr Druck und hatte durch Alena Ketelsen (38.) und Deborah Manigel (44.) gute Möglichkeiten, beide scheiterten aber knapp.
Eine intensive Ansprache in der Kabine und einige
Umstellungen brachten nun mehr Musik ins Spiel. Manon Ketelsen setzte sich
bei ihrem ersten Ballkontakt auf der rechten Seite durch, legte den Ball quer
auf Sara-Marie Siefert und diese konnte die FL-Torhüterin mit einem Lupfer zum
2:1 überwinden (47.). In der Folgezeit hatten die FSG einige gute
Einschußmöglichkeiten, doch ein weiterer Treffer wollte nicht fallen.
Nach ca 60 min verflachte das Spiel wieder und Fehlpässe und Stockfehler häuften
sich wieder. Die erste gute Torchance von FL (78.) ließ nochmals
beide Teams aus ihrer Lethargie erwachen. Kerrin Hansen setzte sich gegen 3
FL-Spielerinnen durch, der Ball kam zu Sara-Marie Siefert, die den
Rest der FL-Abwehr überlief und den Ball ins leere Tor schob. FL hatte noch
eine gute Freistoßchance, die Janice Dreher entschärfen konnte, doch
jetzt wurde die FSG stärker. Sara-Marie Siefert, Bente Görrissen und Kerrin
Hansen hatten noch gute Einschußmöglichkeiten, aber das wäre des Guten zuviel
gewesen. Der Sieg der FSG war verdient, aber die fehlende Spielpraxis war
den FSG-Küken anzumerken. Gegen stärkere Gegner muss in den nächsten Wochen
noch 'ne Schüppe draufgepackt werden.
Janice Dreher - Sarah Johannsen, Theresa Ketelsen, Maike Wohlert - Deborah Manigel, Carina Meyer, Bente Görrissen, Katja Johannsen, Kristine Engel - Alena Ketelsen, Sara-Marie Siefert
Eingewechselt: Nicole Clausen, Manon Ketelsen, Kerrin Hansen Ralf (FSG)14.12.2008 FSG Goldebek-Arlewatt - SG Henstedt-Ulzburg 1:2 ( 1:0 )
Die FSG-Mädels hatten sich für das letzte Spiel vor der Winterpause viel vorgenommen und es begann auch gleich optimal. Eine Freistossflanke von Carina Meyer nickte Bente Görrissen zum 1:0 ein (7.). Die Offensive agierte in dieser Anfangsphase noch gut nach vorn, doch die Defensive hatte bereits die ersten Aussetzer. Der Gast kam einige Male gefährlich vor's FSG-Tor, aber scheiterte an einer hellwachen Katja Schafferus als Libero oder an eigenen Unzulänglichkeiten. In der 26. min schien ein Vorentscheidung zu fallen, als Sara-Marie Siefert in den Strafraum eindrang, die Torhüterin umspielte und von dieser dann von den Beinen geholt wurde. Die fällige rote Karte und der anschliessende Elfmeter sollten eigentlich Ruhe ins FSG-Spiel bringen. Doch der schwach geschossene Ball von Alena Ketelsen wurde von der "zweiten" Torfrau gehalten und war für Henstedt-Ulzburg ein Motivationsschub. Die Nordfriesinnen kamen mit der Überzahl gar nicht zurecht, da sich jede Spielerin auf ihre Mitspielerin verliess ("wir sind ja schliesslich eine mehr, also brauche ich nicht mehr so viel laufen"). Die Gäste kauften den FSG-Küken mit ihrer rustikalen Spielart den Schneid ab und Coach Meyer lief bei seinen Sprints auf den Platz während der vielen Verletzungsunterbrechungen mehr als so manche seiner Spielerinnen. Henstedt-Ulzburg übernahm immer mehr das Kommando, bekam von den Gastgeberinnen aber auch die Zeit und den Raum ihr Spiel aufzubauen, da man nur noch Gegnerinnen "begleitete" und nicht mehr attackierte. Kurz vor der Pause keimte nochmals Hoffnung auf, als nach schönem Kombinationsspiel über mehrere Stationen Deborah Manigel knapp über's Tor zielte 43.). Aber es war für lange Zeit die letzte gelungene Aktion auf FSG-Seite.
Die Standpauke zur Pause verpuffte wirkungslos, denn es änderte sich nichts. Henstedt-Ulzburg erspielte sich Torchancen, weil sich mittlerweile der "Hühnerhaufen" über alle Mannschaftsteile erstreckte. Keine ordnende Hand, keine durchdachten Spielzüge, . . . ("Manchmal wünscht man sich beim Fussball auch mal ein Time-Out"). In der 61. min. erzielte Nina Salecker den längst fälligen Ausgleich und zwei Minuten später rutschte der sonst sicheren Janice Dreher ein harmloser Schuss von Christina Trakis durch die Handschuhe (63.) und das Fiasko war komplett, 1:2. Auch in den nächsten Minuten war nicht zu merken, dass die FSG noch an einer Ergebniskorrektur interessiert war. Henstedt-Ulzburg stand jetzt tiefer, aber auch der Mehrraum, der sich jetzt im Mittelfeld bot, wurde nicht genutzt, sondern es wurde fast nur noch "gebolzt". Erst in den letzten Spielminuten rissen sich die FSG-Küken noch einmal zusammen, attackierten ständig den Gästestrafraum, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
Die kommenden Wochen werden zunächst der Regeneration und dem Wundenlecken dienen, denn einige der Youngster kriechen mittlerweile auf dem Zahnfleisch. Die Umstellung von B-Mädchen- auf Frauen-SH-Liga war für einige doch recht gross und auch einige der "Erfahrenen" wirken zur Zeit sehr ausgebrannt. Mit 13 Punkten und Platz 7 sind wir zwar nicht im Gefahrenbereich, doch wir müssen die Rückrunde hochkonzentriert und dann wieder topfit beginnen, damit wir nicht irgendwann in die "Rote Zone" rutschen.
Dreher - Engel, Schafferus, Th. Ketelsen - Manigel, Meyer, K. Johannsen, Görrissen - A. Ketelsen - M. Ketelsen, Siefert
Eingewechselt: Paysen, Clausen, Wohlert
Ich wünsche allen ein ruhiges Weihnachtsfest und ein sportlich hoffentlich erfolgreiches Jahr 2009 . ralf
07.12.2008 FSG Goldebek-Arlewatt - Ratzeburger SV 0:3 ( 0:2 )
das "Heilig-Abend-Sondertraining" rückt immer näher. ;))))
Das Spiel gegen den Abonnementmeister der letzten Jahre begann mit einiger Verspätung. Der Schiedsrichter aus Dithmarschen kam nicht und wir mussten erfolglos mehrere Schiedsrichter aus dem Kreisgebiet anrufen. Schliesslich einigten sich beide Mannschaften auf Jörg Manigel aus den Reihen der Zuschauer, der ein sicherer Leiter des Spiels wurde.
Von der ersten Minute an bestimmte der Gast aus Ratzeburg das Geschehen. Sie gewannen die Zweikämpfe und erarbeiteten sich dadurch die Hoheit im Mittelfeld. Trotzdem stand die FSG-Dreier-Kette sehr sicher, so dass sich Torchancen nur aus Distanzschüssen ergaben und so fiel auch das 0:1. Tanja Howe übernahm den Ball auf Höhe der Mittellinie, wanderte unbedrängt durch das komplette Mittelfeld und hämmerte die Kugel aus 22m unhaltbar für Janice Dreher in den Winkel (15.). Den Weckruf überhörten die Nordfriesinnen und agierten weiterhin lethargisch. So fiel folgerichtig das 0:2, als Christine Brexel einen zu kurz abgewehrten Ball aus 20m in die Maschen drosch (26.). Eine schöne Einzelleistung von Alena Ketelsen, die mit einem Schuss an den Pfosten endete (37.), liess auf FSG-Seite Hoffnung aufkeimen, doch es blieb die einzige gute Torchance der ersten Halbzeit. Direkt vor dem Pausenpfiff traf auch Ratzeburg Aluminium ( Latte / 44.).
Die 2. Hälfte begann die FSG wie verwandelt. Nach einigen Umstellungen wurden Zweikämpfe gesucht, gewonnen und man erarbeitete sich immer mehr Spielanteile. Ratzeburg wurde in die Defensive gedrängt und Bente Görrissen, Alena Ketelsen und Katja Schafferus hatten gute Einschusschancen. Doch es fehlte vor dem gegnerischen Tor die letzte Entschlossenheit und die Kaltschnäuzigkeit.Einer der jetzt wenigen Ratzeburger Konter wurde durch ein Foul im FSG-Strafraum beendet und Tanja Howe verwandelte den Elfmeter (76.). Damit war den NF-Küken die letzte Hoffnung genommen, das Spiel entschieden und das Spiel plätscherte bis zum Ende nur noch dahin.
Eine vom Ergebnis her klare Niederlage und von der 1. Halbzeit her verdiente Niederlage, doch hätten die FSG-lerinnen auf Grund der kampfstarken Phasen in der 2. Hälfte einen Treffer verdient gehabt.
Dreher - Engel, Schafferus, Th. Ketelsen - Manigel, Meyer, K. Johannsen, Clausen - A. Ketelsen - Hansen, Görrissen
Eingewechselt: Schmidt, Paysen, Raddatz, Wohlert
Ralf Meyer
Unser letztes Heimspiel im Jahr 2008 werden wir nicht, wie es der Spielplan vorschreibt, in Arlewatt austragen, sondern in Joldelund.
Anstoss bleibt Sonntag, 14:00 Uhr.
Es wäre nett von Dir, wenn Du es erwähnen könntest, damit unsere zahlreichen ;-) Fans den Weg zum richtigen Platz finden. DANKE!
30.11.2008 TURA Meldorf - FSG I.Goldebek-Arlewatt 2:1 ( Halbzeit 0:1)
ein weiteres erfolgloses Wochenende geht zu Ende. Ein
drittes 1:2 in Folge, doch gewöhnen möchte ich mich eigentlich daran nicht.
Auf tiefem Boden begann die FSG in Meldorf etwas unsicher. Mehrere Umstellungen innerhalb der Mannschaft führten zu Abstimmungsproblemen zu Spielbeginn. Dieses nutzte TuRa Meldorf um einige Male gefährlich vorm FSG-Tor aufzutauchen. Aber zum Glück waren die Meldorferinnen vor der Kiste noch harmlos. Mit fortlaufender Spieldauer kam die FSG besser ins Spiel und übernahm langsam das Kommando. Nach Warnschüssen von Alena Ketelsen und Bente Görrissen war es in der 34. min so weit. Ein Missverständnis in der Meldorfer Defensive erkannte Kerrin Hansen am schnellsten, düpierte Libero und Torhüterin und legte Bente Görrissen den Ball massgerecht auf den Fuss. Bente brauchte die Lederkugel nur noch ins leere Tor schieben. Die FSG bestimmte nun das Spiel, kombinierte flüssig, erspielte sich Torchancen, wobei Deborah Manigel - nach einer Traumkombination über mehrere Stationen - das Tor nur um wenige Zentimeter verfehlte (41.).
Die 2. Hälfte begann mit einem Paukenschlag. Nach wenigen Sekunden bekam Meldorf eine Ecke, bei der die gesamte FSG-Defensive noch beim Pausentee war. So konnte Lisa Blum völlig unbedrängt den Ball zum Ausgleich einschieben (46.). Aber die Nordfriesinnen waren nicht geschockt, sondern nahmen das gute Spiel wieder auf. Das Match verlagerte sich immer mehr in die Meldorfer Hälfte, aber es fehlte der rechte Zug zum Tor. Zur Mitte der 2.Halbzeit erlahmten die Bemühungen der FSG langsam und das Spiel wurde wieder offener, ohne dass sich eine Mannschaft grosse Torchancen erarbeiten konnte. So führte eine weitere Ecke zur Entscheidung. Die Szene war fast identisch, als Lisa Blum ohne Feindberührung den Ball ins Tor "kullern / schubsen" konnte (73.). Zum zweiten Mal stand die FSG-Defensive nur Spalier. Nun warfen die Nordfriesinnen alles nach vorn. Aber es fehlte jetzt eine ordnende Hand, so dass viele Angriffsbemühungen unüberlegt und zu hektisch verpufften. Bis zur letzten Minute kämpften die FSG-Mädels zwar vorbildlich, aber Strafraumszenen blieben Mangelware.
Ein unbefriedigender Spielausgang, der nicht hätte sein müssen, wenn man bei den Standardsituationen wacher gewesen wäre. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen, aber Meldorf hat sich den Sieg auch nicht unverdient erarbeitet, da sie kämpferisch stark waren und in unseren Druckphasen einige Male schnell und gefährlich konterten.
Dreher - Wohlert, Th. Ketelsen, Engel - Manigel, A. Ketelsen, K. Johannsen, S. Johannsen - Schafferus - Hansen, Görrissen
Eingewechselt: K. Thomsen, A. Thomsen
Jetzt haben wir noch zwei Heimspiele gegen Ratzeburg und Henstedt/Ulzburg und wir werden versuchen die kleine Negativ-Serie zu beenden, damit zu Weihnachten keine Sondertrainingseinheiten angesetzt werden ;-)) Ralf
23.11.2008 FSG I.Goldebek-Arlewatt - FFC Oldesloe II 1:2 ( Halbzeit 1:0)
Tor: 1:2 Deborah Manigel
MIT OFFENEM VISIER GEGEN DEN TABELLENFÜHRER
Tollen, temporeichen und spannenden Fussball boten heute beide Mannschaften in Joldelund. Ohne Respekt vor grossen Zweitliga-Namen legte die FSG los wie die Feuerwehr. In den ersten 10 Minuten kamen die Gäste aus Oldesloe nicht aus der eigenen Spielhälfte heraus. Die Küken aus Nordfriesland hatten durch Alena Ketelsen (5.) und Bente Görrissen (8.) zwei gute Torchancen, die sie leider nicht verwerten konnten. Der Tabellenführer aus Ostholstein kam anfangs sehr schwer ins Spiel, doch so langsam erarbeiteten sie sich mehr Spielanteile. Nun wogte das Spiel hin und her; Oldesloe war sehr laufstark und war technisch versierter, doch die Mädels von der FSG liefen jeden Meter mit. Oldesloe setzte die umgestellte FSG-Defensive mehr und mehr unter Druck, doch die Torschüsse verfehlten ihr Ziel oder fanden in Janice Dreher ihren Meister. In der 23. min fiel die umjubelte Führung der FSG. Einen Freistoss von Bente Görrissen konnte die Gäste-Torhüterin nur zu kurz abwehren und Deborah Manigel staubte zum 1:0 ab (23.). Der FFC antwortete mit wütenden, aber erfolgslosen Angriffen. Auf der Gegenseite war G-A ständig durch Konter gefährlich und nach feiner Einzelleistung von Alena Ketelsen auf der rechten Seite zielte Sara-Marie Siefert mit Direktabnahme aus der Luft nur knapp am Tor vorbei (36.). Die Riesenchance zum 2:0 bot sich kurz vor der Pause, als Carina Meyer einen langen Pass auf Sara-Marie Siefert spielte, die die komplette Oldesloeer Abwehr überlief, die Torhüterin ausspielte und, da der Winkel zu spitz wurde, den Ball quer auf Denise Görtzen legte. Die war zwar schneller am Ball als ihre Gegenspielerin schob den Ball aber aus kurzer Distanz am Pfosten vorbei (42.).
Die 2. Halbzeit bot weiterhin tollen Fussball von beiden Mannschaften, doch die Waage neigte sich zur anderen Seite, als ein zu kurz abgewehrter Ball der FSG-Abwehr von Mirian Dünow aus ca. 22m trocken zum 1:1 in den Winkel ausgenutzt wurde. Oldesloe drückte jetzt unentwegt, doch die FSG-Defensive konnte die Gäste aus dem Strafraum heraushalten. So fiel die Entscheidung durch einen Freistoss. Marialiiza Kranz zirkelte ihn aus 20m in Richtung Winkel, Janice Dreher lenkte den Ball noch an den Pfosten, doch Grit Lindemann schaltete am schnellsten und markierte das 1:2 (74.). G-A schaltete den Hebel nochmals um, berannte das Gästetor, was dem Gegner einige Konterchancen eröffnete, doch der verdiente Ausgleich wollte nicht fallen. Am Ende stand die FSG punktemässig mit leeren Händen da, hatte aber nach dem schlechten Spiel der Vorwoche gezeigt, dass das Match gegen Neuenbrook nur eine Eintagsfliege war. In einer starken Mannschaft der FSG ragte das "Küken" Theresa Ketelsen heraus, die das 1. Mal in der SH-Liga die zentrale Position in der 3-er-Kette übernahm und die erfolgsverwöhnten Stürmer der FFC schier zur Verzweiflung trieb.
Dreher - Clausen, Th. Ketelsen, Engel - Manigel, Meyer, A. Ketelsen, K. Johannsen, Görrissen - Görtzen, Siefert
Eingewechselt: Sörensen
ralf23.11.2008 FSG 2. Goldebek-Arlewatt - Husumer SV Eider 5:0 ( 4:0 )
16.11.2008 FSG 2. Goldebek-Arlewatt - SV Eider 06 6:0 ( 1:0 )
16.11.2008 FSG I.Goldebek-Arlewatt - SV Neuenbrook /Rethwisch 1:2 ( Halbzeit 0:1)
Tor: 1:2 Sara Marie Siefert
Verdiente Heimniederlage der FSG
Ein schweres Spiel auf sehr schwerem Geläuf !!! fand in
SV Neuenbrook / Rethwisch einen verdienten Sieger. Das junge Team der FSG hatte
von der ersten Minute an mit den widrigen Platzverhältnissen zu kämpfen.
Schnelles Kombinationsspiel, was die Mannschaft in den letzten Wochen
ausgezeichnet hatte, war auf tiefem Boden nicht möglich, so dass Neuenbrook /
Rethwisch sich mit ihrem körperlich robusten Spiel von Spielbeginn an Vorteile
erarbeitete. In der Anfangsphase war der Gast in allen Belangen überlegen
und erzielte nach schönem Kombinationsspiel durch Ina Stächer das 1:0 (16 ).
Weitere gute Chancen der Gäste blieben ungenutzt, dass die FSG nach ca. 20 min
froh über den knappen Rückstand sein konnte. Langsam fand die FSG ins
Spiel / in den Kampf und erabeitete sich leichte Spielvorteile. In den letzten
Minuten der 1. Halbzeit merkten die jungen Girls der FSG, dass es heute nur über
Kampf geht, und kamen einige Male gefährlich vor's gegnerische Tor.
In der 2. Halbzeit nahm die FSG den Fight richtig an. Es wurde um jeden Ball, in jedem Zweikampf gefightet, doch die spielerische Linie blieb aussen vor. In diese erste gute Phase des FSG-Spiels fiel aus heiterm Himmel das 0:2. Einen ??? Freistoss verlängerte wiederum Ina Stächer per Kopf ins FSG-Tor (54.). Die FSG fightete zwar weiter, doch der Zug zum Tor fehlte. SV Neuenbrook / Rethwisch tat das Nötigste, verwaltete das Ergebnis und konnte durch viele Nickligkeiten / kleine Unsportlichkeiten das junge Team der FSG immer wieder aus dem Rhythmus bringen. Ein langer Pass von Carina Meyer in den Lauf von Sara-Marie Siefert, die noch den LIbero und die Torhüterin von Neuenbrook / Rethwisch austanzte, brachte das 1:2 ( 75.). Aber mehr war nicht drin. Die jungen Mädels probierten zwar in der Schlussviertelstunde alles, aber die Gäste waren zu abgeklärt / abgewichst für die FSG. Eine alles in allem verdiente Niederlage, die uns sicherlich nicht zurückwirft, werden wir verarbeiten und das Spiel gegen Tabellenführer Oldesloe locker angehen lassen ( Ergebnis ??? ), um dann vor der Winterpause gegen Ratzeburg, Meldorf und Henstedt-Ulzburg nochmals Gas zu geben.
P.S.: Mit der "sportlichen Führung"
von Neuenbrook / Rethwisch habe ich noch niemals Probleme gehabt, aber sie
hatten ( dank Bus ) mehrere alkoholisierte "FANS" dabei, die ständig
pöbelnd und agressiv auf den Schiedsrichter Einfuss nahmen. Leider lassen
sich grad junge Unparteiische davon "manipulieren", aber
deshalb haben wir nicht verloren. Wir haben verloren, weil unser Gegner
erfahrener, kompromissloser und abgewichster war, die ALKIS waren nur unschöne
Randerscheinung, auf die man gerne verzichten kann. "FANS"
dieser Art werden uns auf unsere Auswärtstouren NICHT begleiten, denn Bustouren
dieser Art sind Spass für die Mannschaft und nicht "verhinderte
Vatertagstouren" für Nobodys.
Janice Dreher - Kristine Engel, Katja Schafferus, Theresa Ketelsen - Verena Mikosch, Carina Meyer, Alena Ketelsen, Deborah Manigel, Bente Görrissen - Manon Ketelsen, Sara-Marie Siefert
Eingewechselt: Denise Görtzen, Ivonne Carstensen, Nicole Clausen
2.11.2008 FSG I.Goldebek-Arlewatt - MTV Olympia Neumünster 1:0 ( Halbzeit 0:0)
Tor Deborah Manigel
endlich hat die Herbstferienpause ein Ende und auf'm Platz ist wieder 'was los.
Da beiden Mannschaften durch die lange Pause die Spielpraxis fehlte, begann das Spiel sehr vorsichtig. Nur kurze Ballpassagen, verstolperte Bälle und Fehlpässe bestimmten die ersten Minuten. Aber die FSG fand bald in ihr Spiel und konnte durch Sara-Marie Siefert (8.) mit Distanzschuss die erste Torchance verzeichnen. Die FSG begann nun sehr gefällig und schnell zu kombinieren und die körperlich überlegenen Olympianerinnen líefen ständig hinterher. Vor dem Tor fehlte den FSG-Damen allerdings die Kaltschnäuzigkeit. Gute Chancen von Sara-Marie Siefert - nach schöner Flanke von Bente Görrissen (18.) - und Alena Ketelsen - nach Doppelpass mit Sara-Marie Siefert (23.) - scheiterten an der gegnerischen Torhüterin. In der 31. min kam Neumünster zur ersten Torchance, als Sonja Lorenzen sich gut durchsetzte und nach ihrem Solo knapp am Tor vorbeizielte.
Die 2. Halbzeit begann mit einer Grosschance von Kerrin Hansen (46.), die allerdings von ihrer Möglichkeit total überrascht wurde und nicht schnell genug reagierte. Carina Meyer zielte nach Vorarbeit von Deborah Manigel knapp am Pfosten vorbei (54.) . . . und dann war Stillstand im Spiel. Der FSG fiel nichts mehr ein, überliess dem Gegner immer mehr Räume, die Olympia einige Male nutzte, um gefährlich in den Strafraum zu kommen. Glücklicherweise blieben sie dabei meistens harmlos, erzielten zwar eine Menge Ecken, aber auch die verpufften häufig. Die wenigen Bälle, die aufs Tor kamen, meisterte Janice Dreher problemlos. In der Schlussphase hatten die Nordfriesinnen ihre schöpferische Pause beendet und bliesen nochmals zum Generalangriff. Olympia schien konditionell am Ende und die FSG erspielte sich die Chancen im Minutentakt. Katja Johannsen (82.), Carina Meyer (83.), Manon Ketelsen (85.) und Bente Görrissen (88.) hätten das "goldene" Tor erzielen müssen/können, doch irgendwie war immer ein Körperteil (Gegner/Mitspieler) im Weg. In der 89. min nagelte Sara-Marie Siefert den Ball nach Vorarbeit von Carina Meyer an den Pfosten und Deborah Manigel konnte die Lederkugel aus ca. 8 m in die lange Ecke dreschen. Der letztendlich glückliche, aber auf Grund der grösseren Spielanteile verdiente, Sieg untermauert die Position im oberen Tabellendrittel.
Janice Dreher - Kristine Engel, Katja Schafferus, Theresa Ketelsen - Deborah Manigel, Katja Johannsen, Alena Ketelsen, Bente Görrissen, Sarah Johannsen - Manon Ketelsen, Sara-Marie Siefert
Eingewechselt: Kerrin Hansen, Katrin Thomsen, Carina Meyer
Ralf Meyer
2.11.2008 FSG 2. Goldebek-Arlewatt - SV Germania Breklum 5:0 ( 2:0 )
1:0 Conny Paysen
2:0 Eva-Marie Sörensen
3:0 Ivonne Carstensen
4:0 Conny Paysen
5:0 Conny Paysen
Einen ungefährdeten aber auch so erwarteten Sieg konnte unsere Zweite FSG einfahren und damit mit 13 Punkten
den Tabellenplatz im oberen Drittel der Tabelle festigen.
Conny Paysen zeigte mal wieder ihren Torriecher und erzielte 3 Treffer.
25.10.2008 FSG 2. Goldebek -Arlewatt - SG Ladelund Achtrup 2:0 (1:0) 1:0 = Eigentor 2:0 Eva Maria Sörensen Obwohl unsere "Zweite" mit drei Ligaspielerinnen verstärkt wurde, fand die Mannschaft nicht zu ihrem gewohnten Angriffspiel und konnte das Übergewicht bei den Spielanteilen nicht in einen höheren Sieg verwerten. Das erste Tor fiel nach einer scharfen Flanke von Alena Ketelsen die von der Gästespielerin Nr. 2 nur noch ins eigene Tor abgewehrt werden konnte. Das 2:0 fiel ebenfalls nach einer flachen Flanke von Alena Ketelsen in den 5m-Raum, die von Eva Marie Sörensen trocken verwertet wurde. Letztendlich hat sich damit der 3. Tabellenplatz gefestigt und die Gäste bleiben weiterhin distanziert auf Rang 4. der Kreisliga Nordfriesland. Trainer Hinrich Wuggazer konnte heute zumindest mit den 3 Punkten zufrieden sein.
12.10.2008 FC Riepsdorf - FSG 1.Goldebek-Arlewatt 1:2 (1:1)
1:0 SaraMarie Siefert
1:1 Ann-Kathrin Höft
1:2 Theresa Ketelsen
eine lange (21/2 Std), aber erfolgreiche Bustour lässt mich diesen Bericht schreiben:
Motiviert durch die letzten guten Spiele begann die FSG schwungvoll und nahm gleich das Heft in die Hand. Der Ball lief gut und die vielen mitgereisten Fans erfreuten sich an dem schönen Kombinationsspiel. Folgerichtig fiel in der 12. min das 1:0, als Manon Ketelsen sich den Ball mit einer Energieleistung erkämpfte und Sara-Marie Siefert anspielte. Sara-Marie spielte die Riepsdorfer Torhüterin noch aus und schob den Ball ins leere Tor. Goldebek-Arlewatt bestimmte weiter das Spiel, aber in der 20. min gab es den ersten Warnschuss, als Janice Dreher einen Distanzschuss aus dem Winkel kratzen musste. Noch lief das Spiel der FSG rund und nach direktem Kombinationsspiel über mehrere Stationen kam Bente Görrissen frei zum Schuss, aber die Riepsdorfer Torhüterin konnte den scharfen Schuss mit einer Reflexbewegung zur Ecke klären (23.). Das anscheinend leichte Spiel machte die Mädels der FSG jetzt zu selbstsicher oder selbstgefällig. Das Zweikampfverhalten wurde schwächer und das Mittelfeld wurde dem Gastgeber immer mehr überlassen. In der 40. min konnte Janice Dreher mit einer weiteren Glanzparade einen Seitfallzieher entschärfen.Nach einem Foul an Sara-Marie Siefert (45.) war das Spiel für einige Minuten unterbrochen, weil Sara-Marie behandelt und anschliessend vom Platz getragen werden musste. Als das Spiel fortgesetzt werden konnte, nutzte Ann-Kathrin Höft die Verwirrung im FSG-Team und erzielte den verdienten Ausgleich (51. der 1. Halbzeit), denn Riepsdorf war in der Schlussviertelstunde der 1. Hälfte klar dominierend.
Nach dem Wechsel begannen die Nordfriesinnen agressiver und sie stellten sich auf die robuste Spielweise der körperlich überlegenen Riepsdorferinnen besser ein. Die 1. Halbzeit hatte die FSG spielerisch überlegen begonnen, jetzt wurde gefightet. In der 62. min folgte die Belohnung, als Theresa Ketelsen sich auf der rechten Seite durchsetzte und sie die gegnerische Torhüterin, die im kurzen Eck stand, fast von der Torauslinie mit einem langen Ball in die lange Ecke überwinden konnte. Die nächsten Minuten hätten die Entscheidung bringen können, doch einige gute Chancen blieben ungenutzt, wobei die Direktabnahme aus der Luft von Conny Paysen nach Flanke von Alena Ketelsen einen Treffer verdient gehabt hätte, doch der Ball verfehlte sein Ziel um Zentimeter (68.). Ebenfalls ganz knapp zielte Manon Ketelsen mit einem strammen Schuss daneben, nachdem sie sich allein durchgesetzt hatte (81,). Die Schlussphase wurde richtig hektisch. Nicklichkeiten häuften sich, ein überforderter Schiedsrichter traf nur noch seltsame Entscheidungen (wer am lautesten schreit, bekommt den Ball), aber auch Torchancen auf beiden Seiten. Riepsdorf hätte den Ausgleich noch erzielen können, scheiterte aber an einer überragenden Janice Dreher im Tor, andererseits hätte die FSG den Sack auch endgültig zumachen können. Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg, der die Rückfahrt zu einer Party im Bus werden liess.
Janice Dreher - Maike Wohlert, Katja Schafferus, Theresa Ketelsen - Deborah Manigel, Carina Meyer, Alena Ketelsen, Bente Görrissen, Kristine Engel - Manon Ketelsen, Sara-Marie Siefert
Eingewechselt: Katrin Thomsen, Kerrin Hansen, Conny Paysen
Jetzt haben wir Herbstferienpause. Ich werde mich dann am 02.11. nach dem Heimspiel gegen Olympia Neumünster wieder melden.
Ralf Meyer
03.10.08 SHFV-Landespokal FSG Goldebek-Arlewatt vs. TSV Nahe 0:2 (0:1)
Ohne jeglichen Respekt vor dem höherklassigen Gegner ging die FSG ins Spiel und erspielte sich nach 50 Sekunden die erste Torchance. Nach feinem Zuspiel von Sara-Marie Siefert kam Bente Görrissen völlig frei vor der Gästetorhüterin zum Schuss, verzog aber knapp. Eine Minute später zielte Alena Ketelsen von der Strafraumgrenze ein paar Zentimeter zu hoch. In der 9. min wurde Alena Ketelsen wiederum von Sara-Marie Siefert frei gespielt, doch der Ball flog hauchdünn am linken Pfosten vorbei. TSV Nahe ??? ... fand nicht statt. Die nächste "Hochkarätige" sahen die Zuschauer in der 14. min, als Bente Görrissen sich durchsetzte, aber Sabrina Müller im Gästetor konnte den Flachschuss parieren. Jasmin Witt war die erste Regionalligaspielerin, die gefährlich vor Janice Dreher auftauchte, aber ihr Schuss ging knapp am Pfosten vorbei (18.). Ein Freistoss von Svenja Winter, der genau in den Winkel einschlug, stellte den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf, 0:1 (27.). Die FSG verlor nun etwas den Faden und der Regionalligist aus Nahe kam besser ins Spiel, ohne sich aber richtig gute Torchancen herauszuspielen.
Der bis zur Pause gut leitende Schiedsrichter Mark Werner aus Flensburg wurde dann in der 2. Halbzeit leider zur Hauptperson in einem ansonsten temporeichen und guten Fussballspiel. Als Sara-Marie Siefert mit einem Kopfball nach Flanke von Carina Meyer das Tor knapp verfehlte, keimte bei den Nordfriesinnen wieder Hoffnung auf. Kurze Zeit später setzte sich Sara-Marie Siefert durch und wurde ( allein auf dem Weg zum Tor ) von Sabrina Abramowski von den Beinen geholt. Die gelbe Karte war wie ein Geschenk für die Regionallia-Spielerin, was sie nicht davon abhielt, 2 min nach dieser Aktion wiederum Sara-Marie Siefert am Strafraum übel zu foulen. Herr Werner war nicht nur in dieser Aktion nicht mehr Herr des Spiels, was der Regionalligist nutzte, um eine härtere Gangart einzuschlagen. Unbeeindruckt zog die FSG immer mehr das Tempo an und hatte Nahe nunmehr komplett im Griff, aber der verdiente Ausgleich wollte noch nicht fallen. Aber in der 83. min war es so weit. Carina Meyer nagelte ein 20-Meter-Geschoss genau ins Dreieck, der Jubel auf Goldebek-Arlewatter Seite war gross, der Frust auf Naher Seite ebenfalls . . . , aber der Schiedsrichter liess weiter spielen. Die Spielerinnen der FSG protestierten heftig und der Regionalligist konterte, nutzte die Unaufmerksamkeit der Nordfriesinnen und erzielte durch Rachel Rinast das 0:2. Bis zur letzten Sekunde berannte das Youngster-Team von Ralf Meyer das Tor vom TSV Nahe, aber vergebens. Am Ende stand die FSG, obwohl sie den Regionalligisten fast 90 min beherrscht hatte mit leeren Händen da.
Janice Dreher - Kristine Engel, Katja Schafferus, Theresa Ketelsen - Deborah Manigel, Carina Meyer, Alena Ketelsen, Katja Johannsen, Bente Görrissen - Verena Mikosch, Sara-Marie Siefert
KEINE Wechsel
Kommentar eines Trainers mit einem lachenden und einem weinenden Auge:
Es ist unheimlich frustrierend ein Spiel auf so eine Art und Weise zu verlieren und es tut mir unheimlich leid für die Mädels, die ein Riesen-Match abgeliefert haben, . . . ABER
ich bin stolz auf die Rasselbande, was ich ihnen auch direkt nach dem Schlusspfiff auf dem Rasen mitgeteilt habe. Wir sind eigentlich noch im Lernprozess ( es ist ein grosser Unterschied vom Tempo und körperlichen Einsatz her zwischen Jugend- und Senioren-Fussball - auch bei den Damen - ) und die Ladies haben den Regionalligisten fast 90 min im Griff gehabt. Wir sind angetreten, um zu lernen und Erfahrungen zu sammeln, und wir wissen jetzt, wir sind auf einem guten Weg. Ich bin stolz auf die Torhüterin, die fehlerlos die wenigen Situationen, in denen sie gefordert wurde, gemeistert hat. Die Gegentreffer waren unhaltbar. Ich bin stolz auf die Defensive, die die gegnerischen Stürmer zu Statisten verurteilt hat. Ich bin stolz auf das Mittelfeld, das dem Regionalligisten gezeigt hat, wie guter, schneller Fussball gespielt. Ich bin stolz auf die Offensive, die den Gegner ständig vor Probleme gestellt hat und den Naher Strafraum trotz vergebener Chancen immer wieder neu "beackerte". Und ich bin stolz auf die Ersatzspielerinnen ( Maike Wohlert, Denise Görtzen, Ivonne Carstensen), die 90 min auf der Bank schmorten, ohne zu murren. Hervorheben kann man in dieser tollen Mannschaft niemanden, denn es waren ALLE gut. Nächste Woche fahren mit breiter Brust und einem grossen Bus nach Riepsdorf und werden uns dort genau so gut ( besser? ) verkaufen.
ralf ( FSG )Halbzeit 1:1 Endstand 3:1 für uns.
28.09.2008 FSG 1. Goldebek-Arlewatt - TSV Rieseby 6:1 (3:1)
Tore 1 x Karina Meyer , 2 x SaraMarie Siefert, 2 x Kerrin Hansen, 1 x Bent GörrissenDie FSG Goldebek-Arlewatt entwickelt sich langsam zum Garanten für torreiche Spiele. Der Aufsteiger aus Rieseby wurde mit einer deftigen 6:1-Klatsche nach Hause geschickt. Die Nordfriesinnen begannen wie zuletzt in Flensburg schwung- und druckvoll. Carina Meyer (3.), Sara-Marie Siefert (5.) und Alena Ketelsen (6.) hatten erste gute Chancen, ehe Carina Meyer (8.) nach Flanke von Alena Ketelsen früher als die gegnerische Torhüterin am Ball war und vollenden konnte. Die Partie blieb weiterhin einseitig und Carina Meyer hatte nach Foul an Sara-Marie Siefert die grosse Möglichkeit mit dem fälligen Elfmeter die Weichen schon frühzeitig in Richtung Sieg zu stellen. Doch sie schoss den Ball über's Tor (15.). Die FSG zeigte sich aber nicht geschockt und spielte weiter zügig nach vorn. Sara-Marie Siefert konnte nach Vorarbeit von Manon Ketelsen das längst überfällige 2:0 erzielen (27.). Im Gefühl des sicheren Sieges wurde Goldebek-Arlewatt im Zweikampfverhalten nachlässiger und Doris Hinz konnte nach einem Fehler in der Defensive den Anschlusstreffer markieren. Nun begann das Flattern in der Abwehr und wiederum Doris Hinz schoss einen Freistoss an den Pfosten (38.). In die Drangphase der Gäste startete Sara-Marie Siefert ein Solo über den halben Platz und vollendet zum 3:1 (40.).
Leichte Unsicherheiten zu Beginn der 2. Halbzeit wurden von Kerrin Hansen mit dem 4:1 weggewischt (48.). Ohne gross zu glänzen spielte das Youngster-Team das Match jetzt routiniert nach Hause. Kerrin Hansen (63.) und Bente Görrissen (68.) schraubten das Ergebnis auf 6:1. Alena Ketelsen, Kerrin Hansen und Sara-Marie Siefert hatten die Möglichkeit das Resultat höher zu gestalten, doch auch so waren Trainer, Team und Zuschauer der FSG am Ende hochzufrieden.
Janice Dreher - Deborah Manigel, Katja Schafferus, Theresa Ketelsen - Katja Johansen, Carina Meyer, Alena Ketelsen, Bente Görrissen, Verena Mikosch - Manon Ketelsen, Sara-Marie Siefert
Eingewechselt: Franziska Nielsen, Kerrin Hansen, Corinna Schmidt, Kathrin Thomsen
Zum Abschluss noch ein Veranstaltungshinweis:.
Am Freitag, den 03.10., spielen die Damen der FSG gegen den Regionalligisten TSV Nahe. Anstoss ist um 15:00 Uhr in Arlewatt. Dieses Spiel ist die 1. Runde im Landespokal. Nach dem Gewinn des Kreispokals möchten wir den klassenhöheren Gegner natürlich ein wenig ärgern. Schliesslich haben wir nichts zu verlieren Schau'n wir mal ...
21.Sept.2008 Flensburg 08 - FSG Goldebek-Arlewatt I 1:4 ( 1:3)
1. Sieg und Tabellenplatz 6
2x Sara Marie Siefert
1x Bente Görrissen
1x Alena Ketelsen
Zwei grundverschiedene Halbzeiten sahen die Zuschauer beim Nord-Derby in Flensburg. Die FSG legte los wie die Feuerwehr und erzielte mit dem ersten Angriff nach einer schönen Flanke von Manon Ketelsen durch Sara-Marie Siefert mit Kopfball das 1:0 (2.). Und die Angriffsmaschinerie der FSG kam jetzt richtig ins Rollen. Fast im Minutentakt gab es brenzlige Strafraumszenen und die 08-Abwehr konnte nur mit viel Glück einen weiteren Treffer verhindern. Manon Ketelsen, Bente Görrissen, Sara-Marie Siefert und Alena Ketelsen hatten die grössten Chancen das Ergebnis zu erhöhen, aber erst in der 22. min erzielte Sara-Marie Siefert mit Abstauber nach Freistoss von Carina Meyer das 2:0. Das Spiel ging weiter in eine Richtung, die Abwehr von Goldebek-Arlewatt war fast arbeitslos, doch es dauerte wiederum bis zur 40. min, ehe Bente Görrissen nach schönem Pass von Manon Ketelsen mit ihrer 3. Grosschance innerhalb von 2 Minuten, das 3:0 markierte. Im direkten Gegenzug konnte Jana Lewalder, die bis dahin von Theresa Ketelsen völlig abgemeldet worden war, nach einer Unachtsamkeit in der FSG-Defensive den Anschlusstreffer erzielen (41.).
Die Gardinenpredigt in der 08-Kabine hatte die Flensburger richtig wachgerüttelt. Sie nahmen das Spiel jetzt in die Hand und setzten die FSG enorm unter Druck. Das junge Team von Trainer Meyer musste dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen und die Ordnung im Defensiv-Bereich ging vollends verloren. Aber mit einigem Glück, dem Aluminium und einer starken Torhüterin Janice Dreher überstanden die FSG-Damen die 40-minütige Drangphase. In den letzten Minuten konnten sich die Nordfriesinnen wieder ein wenig befreien und Manon Ketelsen verfehlte mit einem strammen Rechtsschuss knapp das Ziel (87.). Doch in der Schlussminute fiel die endgültige Entscheidung, als der Schuss von Sara-Marie Siefert noch von der Linie gekratzt wurde, der Nachschuss von Carina Meyer am Pfosten landete und Alena Ketelsen schliesslich den Ball im Netz unterbrachte (90.).
Der Sieg der FSG-Damen war über's gesamte Spiel gesehen verdient, aber auf Grund der starken 2. Halbzeit der Flensburgerinnen zu hoch. Mit dem ersten Sieg im Rücken kann die FSG dem nächsten Heimspiel gegen Aufsteiger TSV Rieseby gelassen entgegen sehen.
So. 21.09.08 SG Langenhorn-Enge2.- FSG II. Goldebek-Arlewatt - 1:1
Torschützin Kerrin Hansen Wiederum viele Chancen, aber die Konzentration ließ zu wünschen und die Vorbereitung auf das Spiel auch, so war Trainer Hinrich Wuggazer nicht zufrieden mit seinem Team und dem Spielergebnis
So.14.9.08 FSG 1 Goldebek-Arlewatt und TV Grebin 1:1 (0:0)
In einem zerfahrenen Spiel zweier Mannschaften, die in ihrem ersten Punktspiel unterlegen waren, trennten sich FSG Goldebek-Arlewatt und TV Grebin 1:1 (0:0). Die FSG begann schwungvoll und erspielte sich in den ersten Minuten einige gute Torchancen, doch Alena Ketelsen (10.), Bente Görrissen (14.), Katja Johannsen (16.) und Manon Ketelsen (20.) scheiterten jeweils an der sehr guten Gäste-Torhüterin Jessica Wann. Nachdem die Grebinerinnen in der 21. Minute die erste gute Torchance vergaben, verflachte das Spiel zusehends. Goldebek-Arlewatt verzettelte sich immer mehr in Einzelaktionen und Fehlpässe häuften sich. Beide Trainer hofften in der Pause die richtigen Worte zu finden, um das mittlerweile unansehnliche Spiel zu verbessern. Kurz nach Wiederanpfiff stürmte Alena Ketelsen über die rechte Seite an Freund und Feind vorbei in den Grebiner Strafraum, lockte die gegnerische Torhüterin heraus und spielte quer auf die völlig frei stehende Bente Görrissen, die es schaffte den Ball aus ca. 2m am leeren Tor vorbei zu schieben (48.). In der Folgezeit war das Spiel zwar hart umkämpft, aber weiterhin von vielen Fehlpässen auf beiden Seiten geprägt. In der 57. min hatte Bente Görrissen die nächste gute Torchance, scheiterte aber wiederum an Jessica Wann, ehe TV Grebin zu ihrer ersten Gelegenheit der 2. Halbzeit kam (59.). Aber Janice Dreher war wachsam. Nun wurde das Spiel zusehends schlechter und alle Zuschauer warteten auf den erlösenden Abpfiff, als Michaela Peters eine Flanke in den FSG-Strafraum schlagen wollte, die ihr verunglückte, aber immer länger wurde und zum Entsetzen der Heimmannschaft am langen Pfosten einschlug (88.). Nun warf die FSG alles nach vorne und nach einem schönen Pass von Katja Schafferus, die ihre Libero-Position aufgegeben hatte, konnte Bente Görrissen die gute Gäste-Torhüterin endlich überwinden und zum 1:1 ausgleichen (90.). Somit bekam ein schlechtes SH-Liga-Spiel das gerechte Ergebnis, da eigentlich keine Mannschaft die drei Punkte verdient hatte.
So. 14.09.08 FSG II. Goldebek-Arlewatt - SG Langenhorn-Enge1. 0 : 3
gegen die erste der neuen SG hatte unsere zweite zwar viele Chancen, konnte
diese aber nicht verwerten. Bis zur 82 Minute stand es noch 0:1 .
Die Gäste nutzen ihre Möglichkeiten konsequent und siegten verdient.
07.09.2008 SG Henstedt-Ulzburg - FSG Goldebek-Arlewatt 5:4 (3:3)
Hochmotiviert (durch das jetzt sehr gute eigene Spiel und die überharte Gangart von Henstedt) begann die FSG die 2. Halbzeit und erzielte bereits nach 30 Sekunden nach Flankenlauf von Manon Ketesen durch Bente Görrissen das 4:3. Obwohl Sara-Marie Siefert (52. mit Kopfball nach Flanke von Carina Meyer) und Bente Görrissen (59.) knapp scheiterten, lag die Entscheidung in der Luft. Bente Görrissen verpasste den Knock-Out in der 72. Minute und im Gegenzug nutzte Christina Trakis eine Unaufmerksamkeit in der Defensive zum 4:4. Die nun aufkommende Unsicherheit in der FSG-Abwehr nutzte Nina Salecker nach einem weiteren Abstimmungsfehler zum 5:4 (77.). Aber die FSG kam zurück. Bereits in der 79. Minute traf Katja Johannsen aus 5 m nur den Pfosten, was allerdings das Signal zum Powerplay war. Flanke auf Flanke segelte in den Henstedter Strafraum, ohne dass es zu einem weiteren Treffer kam. Als Sara-Marie Siefert in der Schlussminute mit einem tollen Kopfball das Tor nur um Millimeter verfehlte, war das Spiel gelaufen und die FSG musste die Heimreise ohne Punkte antreten. Die gezeigten Offensiv-Leistungen machen Hoffnung für die Zukunft, in der Defensive muss die FSG aber noch heftig feilen.
Aufstellung: Janice Dreher - Kristine Engel, Katja Schafferus, Manon Ketelsen - Christine Naunapper, Carina Meyer, Alena Ketelsen, Katja Johannsen, Bente Görrissen - Ivonne Carstensen, Sara-Marie Siefert
Eingewechselt: Denise Görtzen, Verena Mikosch, Sarah Johannsen
07.09.2008 Drelsdorf - FSG II Goldebek - Arlewatt 0:5
Drelsdorf hatte keine Chance im ganzen Spiel und verlor daher auch in der Höhe verdient .
Die Tore schossen Corinna Schmidt, Conny Paysen, Eva Marie Sörensen, Kerrin Hansen,
und Katrin Thomsen .